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Einleitung
Diese Anleitung zeigt, wie du ein Loch in einem Wollpullover von Patagonia® mit Webstopfen reparierst. Stopfen ist eine Reparaturtechnik, bei der Maschen nachgebildet werden, um Löcher zu füllen und zu verstärken.
Dieses Tutorial beschreibt eine spezielle Technik namens Flächenstopfen, bei der Reihen von Stichen auf den Stoff gelegt werden. Sie eignet sich am besten für Strickwaren aus mittelschwerem bis schwerem Garn. Eine Technik, die gut für leichtes Strickgewebe funktioniert, findest du in der Anleitung zum Stopfen eines Lochs in einem Strickkleidungsstück.
Handgenähte Reparaturen sind eine unterhaltsame und effektive Methode, um die Lebensdauer deiner Ausrüstung zu Hause zu verlängern. Do-It-Yourself (DIY)-Reparaturen machen die Patagonia-Garantie nicht ungültig – sie werden sogar gefördert!
Patagonia-Artikel können für eine Reparaturbeurteilung auch in ein lokales Einzelhandelsgeschäft gebracht oder über den Reparaturservice per Post an Patagonia gesendet werden.
Fangen wir mit dem Reparieren an!
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Was du brauchst
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Suche das Loch.
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Lege etwas hinter das Loch. Das kann ein Stopfei oder ein Stoppilz sein, ein Bügelkissen oder sogar ein Stück Papier.
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Garn: Das ideale Garn hat die gleiche Faserzusammensetzung, Stärke und Farbe wie das Kleidungsstück. Dies sorgt für eine möglichst unsichtbare Reparatur.
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In dieser Anleitung wird schwereres Kontrastgarn verwendet, um die Technik zu verdeutlichen. Details zur unsichtbaren Variante findest du in den Schritten 17 - 19.
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Fädle ein Stück Garn in die Nadel ein, das nicht länger als 61 cm ist. Verknote den Faden nicht.
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Weitere Informationen findest du unter Needles and Thread.
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Führe die Nadel von der Vorderseite aus mindestens eine Nadellänge diagonal von der beschädigten Stelle entfernt ein, etwa 51 mm, und komme 6 mm diagonal von einer Ecke der beschädigten Stelle entfernt wieder heraus.
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Ziehe Nadel und Faden durch und lasse ein kurzes Ende stehen.
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Führe die Nadel zur gegenüberliegenden Seite des Schadens und mache einen Stich nach oben. Ziehe das Garn durch, um eine horizontale Garnlinie zu bilden.
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Fahre damit fort, das Loch kreuz und quer zu überbrücken, sodass Reihen aus frei liegenden horizontalen Stichen entstehen.
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In den nächsten zwei Schritten findest du detaillierte Videos zu dieser Technik.
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Verwende das Garn als Orientierungshilfe, um auf der gegenüberliegenden Seite des Schadens zu nähen.
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Führe die Nadel zwischen die vorhandenen Schlaufen der Maschen, anstatt sie zu durchstechen.
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Passe das Garn gleichmäßig an, um die richtige Spannung beizubehalten.
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Fahre fort, bis das Loch abgedeckt ist und die letzte Garnreihe mindestens 6 mm über die beschädigte Stelle hinausreicht.
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Stich mit der Nadel ein und führe sie in einem Abstand von mindestens 51 mm zur beschädigten Stelle wieder nach oben.
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Schneide das Garn ab und lass ein kurzes Ende stehen.
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Führe die Nadel etwa 5 cm (~51 mm) diagonal entfernt von der beschädigten Stelle ein.
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Komme eine Garnbreite unter der unteren Reihe und etwa eine Garnbreite nach innen wieder heraus.
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Ziehe das Garn durch und lass ein kurzes Ende stehen.
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Führe die Nadel durch die horizontalen Garne und wechsle dabei bei jeder Reihe zwischen darüber und darunter ab.
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Nachdem du alle Reihen durchquert hast, ziehe das Garn durch, um eine vertikale Garnlinie zu erzeugen, und mache dann einen horizontalen Stich am oberen Ende, um das Garn zu sichern.
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Gehe dann wieder zurück und webe die Nadel in umgekehrter Weise über und unter den Reihen hindurch.
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Wiederhole diesen Vorgang, wechsle bei jedem Durchgang zwischen darüber und darunter ab und sichere jeden Durchgang mit einem kleinen horizontalen Stich.
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Die nächsten zwei Schritte enthalten detaillierte Videos zu dieser Technik.
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Weben Sie die Nadel vorsichtig zwischen die vorhandenen Garnreihen.
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Schieben Sie das Garn nach jedem Durchgang mit der Nadel zurecht, sodass es vertikal liegt.
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Fahre so lange fort, bis der letzte vertikale Faden innerhalb einer Fadenbreite vom Ende der horizontalen Fäden liegt.
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Zum Abschluss stichst du mit der Nadel ein und führst sie in mindestens 5,1 cm Entfernung diagonal wieder nach oben.
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Schneide den Faden ab und lass ein kurzes Ende stehen.
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Prüfe die gewebte Stopfstelle, bevor du mit dem Fertigstellen fortfährst.
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Idealerweise sollte die Anzahl der horizontalen und vertikalen Fäden gleich sein.
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Überprüfe die Haptik und Dichte der Stiche im Vergleich zum restlichen Kleidungsstück. Halte die reparierte Stelle gegen das Licht und schaue, ob genauso viel Licht durch die Stopfstelle scheint wie durch den Rest des Kleidungsstücks.
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Drehe das Kleidungsstück auf die Rückseite.
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Ziehe vorsichtig an jedem Garnende.
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Fädle die Enden nacheinander in die Nadel ein und vernähe das Garn in der Richtung, aus der es kam.
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Ziehe das Garn fest und schneide das lose Ende ab.
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Prüfe noch einmal, ob das Garnende in die Richtung zurückgestickt wird, aus der es kam.
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Um zu vermeiden, dass diese Stiche auf der Vorderseite sichtbar sind:
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Versuche, nur in das Kleidungsstück zu stechen, bleibe dabei in der oberen Schicht und stich nicht komplett hindurch.
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Führe den Vorstich nicht über den reparierten Bereich hinaus.
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Falls zwei Garnenden nah beieinander liegen, kannst du sie mit einem Überhandknoten zusammenknoten.
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Dämpfe den Bereich leicht und massiere ihn vorsichtig mit den Fingern, damit sich die Fasern setzen können.
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Bedampfe die Stelle leicht und massiere sie sanft mit den Fingern, damit sich die Fasern setzen können.
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Stabilisierungsstich: Um sicherzugehen, dass sich das Loch nicht weitet oder ausfranst, setze vorab einen Vorstich um den Rand des Lochs. Platziere den Stich etwa 6 mm (1/4 Zoll) vom beschädigten Bereich entfernt und achte darauf, dass die vertikalen und horizontalen Stopfstiche darüber hinausreichen.
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Lücke zwischen den Reihen: Versuche, zwischen jeder horizontalen und vertikalen Reihe eine Lücke zu lassen, die der Breite des Garns entspricht. So entsteht eine gleichmäßige Webstruktur, bei der horizontale und vertikale Fäden wie bei einem Schachbrettmuster gleichmäßig zur Geltung kommen.
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Zu eng: Die Fäden liegen zu dicht beieinander. Das erschwert das Einweben der vertikalen Fäden; der resultierende Flicken wird dick und ungleichmäßig.
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Zu weit: Die Webstruktur wird sehr locker und weist sichtbare Lücken auf.
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Rückgängig: Ich habe diese Anleitung nicht absolviert.
Eine weitere Person hat diese Anleitung absolviert.