Einleitung
Zu Schritt 1 der Anleitung ↓Übersicht der Hardware des Sony Ericsson XPERIA X1 mit Schaltplänen und beschrifteten Chips.
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Werkzeuge
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Spudger4.9
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Das Sony Ericsson XPERIA X1 ist ein Gerät, das sich nicht zu verstecken braucht. Es überzeugt mit der Optik eines anspruchsvollen Modernisten, einer Benutzeroberfläche, mit der man kurzzeitig angeben kann, und einem Preis, der den Verstand von dir und deinem Umfeld sprengt.
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Bei diesem Telefon mussten wir besonders vorsichtig sein, als wir es aufgeschraubt haben (wir lieben unsere Geräte schließlich). Es war relativ einfach, aber versteckte Schrauben sind immer tückisch. Glücklicherweise ließ sich die Abschirmung der Chips leicht entfernen.
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Dieses Gerät ist eines der schönsten, die ich je gesehen habe. Es sieht nicht nur gut aus, es fühlt sich auch verdammt wertvoll an (auch wenn es tatsächlich eine Menge kostet). Der Schiebemechanismus ist der bislang leichtgängigste und solideste Mechanismus, der den Bildschirm sogar leicht in deine Richtung kippt. Er funktioniert, und zwar richtig gut. Aufgrund der gebürsteten Aluminiumkomponenten gibt das Gehäuse absolut nicht nach. Mensch, die Akku-Abdeckung ist komplett aus Aluminium, die Tastaturbasis ist aus Aluminium, sogar die Tasten fühlen sich nach Aluminium an (obwohl wir uns da nicht sicher sind).
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Sony Ericsson/HTC hat auch bei den feinen Details ganze Arbeit geleistet. Sieh dir die versteckten Benachrichtigungsleuchten an! Es gibt akzentuierte Tasten auf der Vorderseite, gummierte Füße und der geschwungene Schiebemechanismus sieht fantastisch aus.
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Die vier Tastenreihen sind beim normalen Tippen definitiv nützlich und dank des versetzten QWERTY-Layouts gewöhnt man sich schnell daran. Leider sind die Tasten sehr flach und recht weich, was zu einem gedämpften haptischen Feedback führt. Technisch gesehen ist dies ein allgemeiner Kritikpunkt bei ausziehbaren Tastaturen, da diese fast bündig sein müssen, damit der Bildschirm darüber gleiten kann.
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Und natürlich das Display. Das X1 bietet eines der ersten WVGA-Displays (800×480) und es ist wunderschön. Die Farben sind lebendig, kleine Texte sind klar und sehr gut lesbar. Es ist schade, dass man sich für einen resistiven Touchscreen statt eines kapazitiven entschieden hat, auch wenn es eines der besten resistiven Displays mit sehr geringen Abständen zwischen Folie und Bildschirm ist. Es reagiert zudem recht schnell.
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Wie immer ist das Blockdiagramm hier zu finden.
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Interessant ist der sehr leichtgängige Schiebemechanismus. Dieser wird durch eine gewölbte Rückseite des Bildschirms mit Rollen erreicht, die in die inneren Schienen eingeklipst sind.
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Das Diagramm der Haupt-IC findest du hier.
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Ein weiteres interessantes Detail ist der Mini-USB-Anschluss. Er ist tatsächlich unheimlich ähnlich zu den herkömmlichen ExtUSB-Anschlüssen von HTC. Er sieht sogar genauso aus, ist aber so symmetrisch gestaltet, dass nur ein Mini-USB-Stecker hineinpasst.
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Auf der Vorderseite gibt es nicht viel zu bemerken, außer dem USB-PHY, von dem wir annehmen, dass er von SMSC entwickelt wurde. Auch hier wurden auf anderen Geräten ähnliche Chips mit ähnlichen Kennzeichnungen gefunden.
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Auf dem Display befinden sich tatsächlich zwei Platinen. Eine steuert die wichtigsten Tasten auf der Vorderseite, den optischen Joystick und einen Logik-Mikrocontroller von Atmel, und die andere, in der wir einen Epson-Controller für den resistiven Touchscreen vermuten, befindet sich im Gehäuse.
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Schließlich befindet sich rechts ein Anschluss für die Frontkamera. Beide Kameramodule sind unten nebeneinander abgebildet.
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