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Einleitung

Das Motoröl für einen Dieselmotor ist speziell dafür entwickelt worden, um Verbrennungsrückstände in der Schwebe zu halten, so dass das Öl keine Leitungen verstopfen oder an den Zylinderwänden hängen bleiben kann. Wenn es zu lange im Motor verbleibt, dann kann es diese Rückstände nicht mehr aufnehmen.

Du musst deswegen das Öl sehr regelmäßig wechseln. Einige Leute lassen es mit synthetischem Öl 8000 km drin. Mit konventionellen Öl sind es 5000 km.

Wechsle auch gleichzeitig den Ölfilter.

Sei wie immer vorsichtig mit den Flüssigkeiten eines Autos. Das Motorenöl eines Diesels ist voller Schmutz, verunreinigt deine Einfahrt, deine Kleider und alles, mit dem es in Berührung kommt. Trage Handschuhe.

Fange das Öl in einem geeigneten Behälter auf und entsorge es umweltgerecht.

Beachte, dass es zwei Methoden gibt. Bei dieser Methode musst du unter das Auto und die Ablassschraube öffnen. Bei der anderen Methode wird das Öl über die Öffnung für den Ölmesstab abgesaugt. Der Filterwechsel geht in beiden Fällen gleichartig.

  1. Entferne den Öldeckel. Dadurch kann das Öl schneller aus dem Motor auslaufen. Entferne den Öldeckel. Dadurch kann das Öl schneller aus dem Motor auslaufen. Entferne den Öldeckel. Dadurch kann das Öl schneller aus dem Motor auslaufen.
    • Entferne den Öldeckel. Dadurch kann das Öl schneller aus dem Motor auslaufen.

  2. Öffne von unter dem Wagen her die Ölablassschraube. Du benötigst eine 13 mm Nuss. Sei darauf vorbereitet, dass das Öl sofort herausläuft,  wenn die Schraube gelöst ist. Stelle eine Auffangwanne direkt unter die Auslauföffnung. Sei darauf vorbereitet, dass das Öl sofort herausläuft,  wenn die Schraube gelöst ist. Stelle eine Auffangwanne direkt unter die Auslauföffnung.
    • Öffne von unter dem Wagen her die Ölablassschraube. Du benötigst eine 13 mm Nuss.

    • Sei darauf vorbereitet, dass das Öl sofort herausläuft, wenn die Schraube gelöst ist. Stelle eine Auffangwanne direkt unter die Auslauföffnung.

  3. Säubere die Ölablassschraube. Wenn du unsicher über ihr Alter bist, dann tausche sie lieber aus. Ersetze sie etwa bei jedem siebten Ölwechsel, es ist eine billige Versicherung.
    • Säubere die Ölablassschraube. Wenn du unsicher über ihr Alter bist, dann tausche sie lieber aus. Ersetze sie etwa bei jedem siebten Ölwechsel, es ist eine billige Versicherung.

  4. Handschuhe zu tragen ist eine gute Idee. Wie gesagt, das Öl verschmutzt alles. Wie du sehen kannst, sind sogar die Handschuhe schwarz, obwohl sie abgewischt worden sind. Stell dir vor, was die Hände abgekriegt hätten.
    • Handschuhe zu tragen ist eine gute Idee. Wie gesagt, das Öl verschmutzt alles. Wie du sehen kannst, sind sogar die Handschuhe schwarz, obwohl sie abgewischt worden sind. Stell dir vor, was die Hände abgekriegt hätten.

  5. Öffne als Nächstes die beiden Muttern am Deckel des Ölfiltergehäuses. Du benötigst eine 13 mm Nuss dafür. Öffne als Nächstes die beiden Muttern am Deckel des Ölfiltergehäuses. Du benötigst eine 13 mm Nuss dafür.
    • Öffne als Nächstes die beiden Muttern am Deckel des Ölfiltergehäuses. Du benötigst eine 13 mm Nuss dafür.

  6. Wenn die Muttern entfernt sind, kannst du den Deckel vom Filtergehäuse weg heben. Entferne auch den Filter.
    • Wenn die Muttern entfernt sind, kannst du den Deckel vom Filtergehäuse weg heben. Entferne auch den Filter.

    • Passe beim Ausbau des Deckels auf. Du kannst dabei leicht einige der darüber verlaufenden Vakuumleitungen unabsichtlich ablösen. Wenn das passiert, wirst du Probleme mit dem Vakuumsystem haben, z.B. mit den Schlössern, der Motorabschaltung oder dem Getriebe.

    • Beachte, dass das restliche Öl aus dem Filtergehäuse dann aus der Ablassöffnung ausläuft. Lasse die Auffangwanne so lange darunter stehen, bis du am Ende der Arbeit die Ablassschraube wieder hineindrehst.

  7. Lege den alten Filter in ein geeignetes Gefäß. Das schmutzige Öl wird weiter aus ihm heraustropfen.
    • Lege den alten Filter in ein geeignetes Gefäß. Das schmutzige Öl wird weiter aus ihm heraustropfen.

  8. Beim neuen Ölfilter ist der Filter selbst, einige neuen Unterlegscheiben für die Ablassschraube und ein neuer großer O-Ring für den Deckel des Ölfiltergehäuses dabei. Normalerweise ist die kupferne Quetschdichtung empfehlenswert. Kupfer verbiegt sich leicht und dichtet gut ab. Normalerweise ist die kupferne Quetschdichtung empfehlenswert. Kupfer verbiegt sich leicht und dichtet gut ab.
    • Beim neuen Ölfilter ist der Filter selbst, einige neuen Unterlegscheiben für die Ablassschraube und ein neuer großer O-Ring für den Deckel des Ölfiltergehäuses dabei.

    • Normalerweise ist die kupferne Quetschdichtung empfehlenswert. Kupfer verbiegt sich leicht und dichtet gut ab.

  9. Es ist immer gut, die Teile vor dem Einbau zu überprüfen. Dieser hier kam leicht verbeult aus dem Karton. Es wurde ein anderer verwendet.
    • Es ist immer gut, die Teile vor dem Einbau zu überprüfen. Dieser hier kam leicht verbeult aus dem Karton. Es wurde ein anderer verwendet.

  10. Wechsle die O-Ring Gummidichtung am Deckel des Ölfiltergehäuses aus. Verwende die alte nicht mehr. Entferne die alte Dichtung mit Hilfe einer Spitzzange oder eines Flachschraubendrehers.
    • Wechsle die O-Ring Gummidichtung am Deckel des Ölfiltergehäuses aus. Verwende die alte nicht mehr.

    • Entferne die alte Dichtung mit Hilfe einer Spitzzange oder eines Flachschraubendrehers.

    • Benutze die neue Dichtung mit ein wenig des neuen Motoröls, damit sie gut dicht wird.

  11. Überprüfe die beiden O-Ringe am Ende der Achse des Ölfiltergehäuses.  Wenn sie  hart oder unrund geworden sind, sollten sie ausgewechselt werden. Passende O-Ringe findest du in jeder Sammlung. Es ist gut, wenn du sie etwa bei jedem vierten Ölfilterwechsel zur Vorsicht austauschst.
    • Überprüfe die beiden O-Ringe am Ende der Achse des Ölfiltergehäuses. Wenn sie hart oder unrund geworden sind, sollten sie ausgewechselt werden. Passende O-Ringe findest du in jeder Sammlung.

    • Es ist gut, wenn du sie etwa bei jedem vierten Ölfilterwechsel zur Vorsicht austauschst.

    • Die hier gezeigten sind flach und brüchig. Sie mussten herausgebrochen werden, da sie nicht mehr elastisch waren. Sie waren lange vernachlässigt und haben nicht mehr abgedichtet.

  12. Setze den neuen Filter auf die Achse des Ölfiltergehäuses auf. Setze den Filter dann in das Gehäuse ein und schraube dann den Deckel mit den beiden Muttern aus Schritt 5 wieder fest.
    • Setze den neuen Filter auf die Achse des Ölfiltergehäuses auf. Setze den Filter dann in das Gehäuse ein und schraube dann den Deckel mit den beiden Muttern aus Schritt 5 wieder fest.

  13. Schraube dann die Ölablassschraube, in diesem Fall eine neue, zusammen mit einer neuen Quetschdichtung wieder ein.
    • Schraube dann die Ölablassschraube, in diesem Fall eine neue, zusammen mit einer neuen Quetschdichtung wieder ein.

    • Du kannst diese Schraube mehrmals gebrauchen, aber die Quetschdichtung nicht. Sie ist beim Ölfilter immer dabei, es gibt also keinen Grund, sie nochmals zu verwenden.

  14. Jetzt muss neues Öl eingefüllt werden. Nimm spezielles Öl für Dieselmotoren. Schaue in die Bedienungsanleitung wegen der für dein Klima geeigneten Viskosität. Bei diesem Fahrzeug wurde 15w40 ganzjährig verwendet, in kälteren Klima kann auch 0w40 richtig sein.
    • Jetzt muss neues Öl eingefüllt werden. Nimm spezielles Öl für Dieselmotoren.

    • Schaue in die Bedienungsanleitung wegen der für dein Klima geeigneten Viskosität. Bei diesem Fahrzeug wurde 15w40 ganzjährig verwendet, in kälteren Klima kann auch 0w40 richtig sein.

    • Lasse zunächst etwa Liter hineinlaufen. Warte einige Minuten, bis es unten im Ölsumpf angekommen ist. Setze den Öldeckel ein und starte den Motor. Achte darauf, dass der Öldruck gleich angezeigt wird. Lasse den Motor ungefähr eine Minute lang laufen. Dadurch wird das Ölfiltergehäuse wieder gefüllt.

    • Schalte dann den Motor aus und prüfe den Ölstand. Wenn er zu niedrig ist, dann fülle nicht mehr als Liter auf einmal nach. Insgesamt werden Liter gebraucht. Wenn du Hilfe beim Messen des Ölstands brauchst, dann schaue in diese Anleitung

    • Fülle niemals zu viel Öl in einen Dieselmotor ein. Er kann das Öl ansaugen und unkontrolliert hochdrehen, das ist für den Motor katastrophal.

Abschluss

Überprüfe nach einer kurzen Probefahrt auf undichte Stellen.

29 weitere Nutzer haben diese Anleitung absolviert.

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Nicolas Siemsen

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3 Kommentare

Judging by the listed oil capacity, I'm guessing that the vehicle in the guide has an OM616. What starting / final oil capacity would you suggest for an OM617A (oil-cooled turbo)? I've been quoted 7.8qts before.

Dan Gambocorto - Antwort

Actually, this is a OM671a. The 7.8 qt capacity is the original fill capacity when the engine is filled at the factory.

When changing the oil, you're going to be between 6 and 7 quarts for re-fill as a certain amount of oil (approx a quart) remains in the oil cooler unless you remove the lower oil cooler hose each time you change the oil, which is not generally recommended.

I prefer not to give a specific fill capacity as the better method is to first slightly underfill, then run the engine and check the level before topping off. This ensures that you do not overfill the engine. Being under-filled is less of an issue by far than overfill. Overfill can cause foaming and even a runaway diesel in extreme cases.

Nicolas Siemsen -

What are the dimension of o-rings in step 11 ???

daada - Antwort

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