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Recht auf Reparatur

Werkzeug & Ersatzteile

Einleitung

Die Motoren des W123 sind vorne auf Gummipuffern gelagert. Die Puffer befestigen den Motor am Rahmen und verhindern, dass der Fahrer zu starke Vibrationen des Motors verspürt.

Wenn diese Puffer durch Alter, Abnutzung und Einwirken von Flüssigkeiten zusammengedrückt und weich werden, dann sind die Vibrationen im Wageninnern verstärkt zu bemerken. Gleichzeitig senkt sich der Motor ein wenig ab und ab einem kritischen Punkt kann es passieren, dass irgendwelche Riemen an kritischen Teilen, wie z.B. den Leitungen zum Ölkühler schleifen. Dadurch könnte es zu einem Ölverlust mit katastrophalen Folgen kommen.

Die Motorpuffer sind also kritische Teile im W123. Tausche abgenutzte Puffer aus, bevor sie Ärger machen.

  1. Zum Austausch der Motorpuffer musst du den Motor mit einem Wagenheber anheben und halten. Vorher musst du aber die Schrauben lösen, mit denen die Maschine an den Puffern befestigt ist. Du musst dazu unter das Fahrzeug. Es handelt sich um 8 mm Inbusschrauben. Die Schrauben sitzen oft sehr fest, wahrscheinlich brauchst du eine Verlängerung für den Schlüssel.
    • Zum Austausch der Motorpuffer musst du den Motor mit einem Wagenheber anheben und halten.

    • Vorher musst du aber die Schrauben lösen, mit denen die Maschine an den Puffern befestigt ist. Du musst dazu unter das Fahrzeug.

    • Es handelt sich um 8 mm Inbusschrauben. Die Schrauben sitzen oft sehr fest, wahrscheinlich brauchst du eine Verlängerung für den Schlüssel.

    • Die Schrauben sitzen von unten in einem vertieften Bereich, so wie im Bild zu sehen ist.

    • Entferne die Schrauben und lege sie zur Seite.

  2. Diese Inbusschraubenköpfe können leicht rund werden, d.h. die Kanten des Inbusanschlusses werden rund, so dass du sie mit einem normalen Inbusschlüssel nicht herausdrehen kannst. Wenn das passiert, dann probiere es mit einem Spezialwerkzeug zum Schraubenausdrehen. Eventuell musst du den Schraubenkopf etwas aufbohren, damit das Werkzeug passt. Ersetze dann die Schraube durch eine neue.
    • Diese Inbusschraubenköpfe können leicht rund werden, d.h. die Kanten des Inbusanschlusses werden rund, so dass du sie mit einem normalen Inbusschlüssel nicht herausdrehen kannst.

    • Wenn das passiert, dann probiere es mit einem Spezialwerkzeug zum Schraubenausdrehen. Eventuell musst du den Schraubenkopf etwas aufbohren, damit das Werkzeug passt.

    • Ersetze dann die Schraube durch eine neue.

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  4. Entferne die 10 mm Mutter an den Motordämpfern, so dass der Dämpfer sich nach oben bewegen kann, wenn du den Motor hochziehst. Um diese Mutter zu lösen, musst du den Dämpfer am Mitdrehen hindern, indem du ihn unten am Schaft festhältst
    • Entferne die 10 mm Mutter an den Motordämpfern, so dass der Dämpfer sich nach oben bewegen kann, wenn du den Motor hochziehst.

    • Um diese Mutter zu lösen, musst du den Dämpfer am Mitdrehen hindern, indem du ihn unten am Schaft festhältst

    • Direkt über der metallenen Unterschlegscheibe ganz unten ist ein ebener Bereich, wo eine 7 mm Nuss hineinpasst und den Schaft festhalten kann. Das Bild zeigt einen Blick von oben auf das Auto.

  5. Setze deinen Wagenheber unter die Ölwanne und lege ein breites und dickes Stück Holz dazwischen, so dass die Last möglichst breit verteilt wird.
    • Setze deinen Wagenheber unter die Ölwanne und lege ein breites und dickes Stück Holz dazwischen, so dass die Last möglichst breit verteilt wird.

    • Setze niemals einen Wagenheber direkt an der Ölwanne an, du könntest sie verheilen. Benutze immer einen Schutz, so wie dieses Holzstück.

    • Hebe den Motor ein paar Zentimeter an. Dadurch kommst du leichter an die oberen 6 mm Inbusschrauben an den Puffern.

  6. Entferne die beiden Inbusschrauben, mit denen jeder Puffer am Fahrzeugrahmen befestigt ist. Es sind 6 mm Inbusschrauben. Die Schrauben, die an den Fahrzeugaußenseiten liegen (beide Seiten sind gezeigt), lassen sich am Besten mit einer 6 mm Inbusnuss mit einer oder mehreren Verlängerungen erreichen. Die inneren Schrauben in Motornähe müssen von der Wagenunterseite her erreicht werden. Du brauchst dazu einen 6 mm Inbusschlüssel. Das ist schwer zu sehen, noch schwerer davon ein Foto zu machen. Sie lassen sich aber gut erfühlen und recht einfach lösen. Du findest sie an dem Metallarm, der vom Motor her kommt und oben am Puffer befestigt ist.
    • Entferne die beiden Inbusschrauben, mit denen jeder Puffer am Fahrzeugrahmen befestigt ist. Es sind 6 mm Inbusschrauben.

    • Die Schrauben, die an den Fahrzeugaußenseiten liegen (beide Seiten sind gezeigt), lassen sich am Besten mit einer 6 mm Inbusnuss mit einer oder mehreren Verlängerungen erreichen.

    • Die inneren Schrauben in Motornähe müssen von der Wagenunterseite her erreicht werden. Du brauchst dazu einen 6 mm Inbusschlüssel. Das ist schwer zu sehen, noch schwerer davon ein Foto zu machen. Sie lassen sich aber gut erfühlen und recht einfach lösen. Du findest sie an dem Metallarm, der vom Motor her kommt und oben am Puffer befestigt ist.

    • Im Bild sind zwei dieser Schrauben zu sehen. Die inneren sind grün markiert, die äußeren blau. So lassen sie sich von unten her gut finden.

  7. Hebe den Motor noch etwas weiter hoch, so dass die Puffer ganz frei kommen. Hebe den Motor aber nicht zu hoch - achte darauf, dass du keine Heizungsleitungen oder andere Bauteile an der Bordwand hinter dem Motor verbiegst. Entferne die Puffer zusammen mit dem Wärmeschutz.
    • Hebe den Motor noch etwas weiter hoch, so dass die Puffer ganz frei kommen. Hebe den Motor aber nicht zu hoch - achte darauf, dass du keine Heizungsleitungen oder andere Bauteile an der Bordwand hinter dem Motor verbiegst.

    • Entferne die Puffer zusammen mit dem Wärmeschutz.

    • Lege den Wärmeschutz vor der Montage auf die neuen Puffer auf.

    • Wenn du sowieso schon den Motor angehoben hast und die Puffer ausgebaut sind, dann kannst du auch an einen eventuellen Austausch der Motordämpfer denken. Die beiden Reparaturen machst du am Besten gleichzeitig, statt nacheinander. Hier ist eine Anleitung zum Austausch der Motordämpfer eines nicht-Turbo W123; grundsätzlich geht das bei Turbomodellen ganz ähnlich, aber die Dämpfer sind anders befestigt.

Abschluss

Um dein Gerät wieder zusammenbauen, folge den Schritten in umgekehrter Reihenfolge.

21 weitere Nutzer haben diese Anleitung absolviert.

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Nicolas Siemsen

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Well written guide. Very easy job to do, took no time at all. Highly recommend doing the engine struts at the same time. I didn't have any issues with stripped bolts, little tip to make sure you don't is to start the allen key socket by hand and then give it a nice couple of taps with a hammer to really seat it in the bolt.

Matt Smallwood - Antwort

Matt, good points. Glad it went OK for you!

One other tip I've found has helped when doing other motor mount jobs, or any job that makes use of allen bolts, is to have an allen key/socket that fits very tightly in the head and that has a very flat tip so it sits as deeply in the head as possible. Too many allen sockets/keys are poorly made and aren't a good fit leading to increased chances of rounding out the inside of the allen bolt. I've taken to using a grinding wheel to flatten the tips of any all sockets that have a tapered tip.

Nicolas Siemsen -

Have to release the engine stop (part number: 123 240 03 65) to raise the engine and insert the new mounts.

Thomas Liu - Antwort

Hello Thomas, thanks for the contribution.

However, that is untrue on the vast majority of W123's at least here in the US. The engine stop you mention is equipped only on very early W123's, and then only sporadically it seems. I've worked on a number of these from 1978 thru 1985 and none have been equipped with the engine stop.

From what I've been able to deduce from research, the cars that are most frequently equipped with these are early 240D's, pre-1980, and perhaps some gas engine cars which aren't very common here in the US.

So for the vast majority of people doing this job, they won't need to worry about the engine stop.

For those who do, they can refer to the factory manual on how to proceed and really they should because the manual notes a method for adjusting the engine placement on those cars equipped with an engine stop that is unique to those cars.

Nicolas Siemsen -

Thank you for the clarification. The 240D was made in January 1981. The manual mentioned the engine stop, but the picture was not clear where it was located. There was a drawing for a self made gauge, but not sure where it is used. Was able to remove the driver’s side engine mount and shock absorber but cannot install the new mounts. Almost destroyed the oil pan trying to lift the engine, but the chassis comes up with the engine. Finally installed the old parts back and took it to a Mercedes mechanic. He was the one who showed me the engine stop located at the back of oil pan. The area was dirty and the part was not readily visible. Lesson learned: clean the area first.

Thomas Liu - Antwort

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