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Einführung und Identifizierung
Der Dell 1210s wurde 2010 von Dell eingeführt und scheint ein umgelabelter Optoma-Projektor zu sein. „Dem Projektor fehlen DVI und HDMI und er ist nicht HDCP-kompatibel“. Zudem verwendet der Projektor lediglich einen Texas Instruments DLP-Chip mit einer Auflösung von 800x600. Es handelte sich bereits beim ursprünglichen Verkauf um ein Einsteigergerät, was auch heute noch der Fall ist. Dennoch ist er eine gute Option als Mittelklasseprojektor, der besser ist als moderne Geräte, die man neu bei Anbietern wie Walmart kaufen kann.
WICHTIG: „Dieser Projektor funktioniert mit modernen Geräten über ein VGA-auf-HDMI-Kabel für nicht geschützte Inhalte, funktioniert ABER NICHT MIT HDCP-GESCHÜTZTEN INHALTEN (z. B. Netflix/Hulu und manche Wii U-Spiele). Dieser Projektor ist nicht ideal für Nutzer, die auf HDCP-Unterstützung angewiesen sind – suche nach einem anderen Gerät, falls du HDCP-Unterstützung benötigst.“
Der Projektor lässt sich als Dell 1210s identifizieren, indem du auf der Rückseite nach einem Aufdruck suchst, auf dem Dell 1210S steht.
DMD-Probleme
WICHTIG: „Geräte aus dem Zeitraum vom 01.07.2009 bis 08.06.2010 sind für ihre Anfälligkeit gegenüber DMD-Problemen bekannt – besonders die frühen Exemplare! Spätere Produktionschargen aus dem Jahr 2010 sind weniger anfällig, können aber dennoch ausfallen. Neuere Geräte von 2011 bis 2015 neigen eher zu hitzebedingten Ausfällen, jedoch nicht zu Ausfällen aufgrund defekter DMD-Chips.“
Da es sich um einen DLP-Projektor handelt, ist dieses Modell anfällig für DMD-Ausfälle. Dies ist kein spezifisches Dell-Problem, tritt aber besonders bei schlecht gewarteten Geräten auf. JEDOCH sind die frühen Geräte anfälliger für Ausfälle aufgrund fehlerhafter DMD-Chips, die möglicherweise herstellungsbedingt versagen. Eine ordnungsgemäße Wartung des Lüfters im Lampenfach kann das Ausfallrisiko verringern. Sollte der DMD-Chip jedoch ausfallen, kosten viele Ersatzchips genauso viel wie der Projektor selbst – sogar gebraucht. Daher kann eine unsachgemäße Wartung zum vorzeitigen Austausch eines Projektors führen, der ansonsten noch eine lange Lebensdauer hätte. Bevor du ein Gerät kaufst (besonders im Ist-Zustand), ÜBERPRÜFE den Zustand des DMD-Chips (oder stelle sicher, dass du die Kosten tragen kannst). Es wird außerdem empfohlen, ein Gerät zu finden, das NACH dem 08.06.2010 ausgeliefert wurde, auch wenn dies nicht immer möglich oder praktikabel ist. Nicht alle Geräte fallen aus, aber sie bergen ein höheres Risiko.
Wenn du ein Bild wie dieses siehst, liegt das typischerweise an einem defekten DMD-Chip:
„Der Autor dieser Seite besitzt zwei Geräte – eines mit einem defekten DMD-Chip und eines im ‚Risikobereich‘, das jedoch einwandfrei funktioniert.“ Obwohl es reparierbar ist, sind die Kosten in der Regel unrentabel. In vielen Fällen haben die gebrauchten Geräte, die du als Ersatz für deinen defekten 1210s kaufen kannst, weniger (oder ähnlich viele) ursprüngliche Lampenstunden, und du erhältst eine Ersatzlampe, falls das defekte Gerät noch eine angemessene Restlebensdauer bei der mitgelieferten Lampe aufweist.
Frühe Risikogeräte identifizieren
Auf der Unterseite des Projektors befindet sich ein Service-Tag, ähnlich wie bei Dell-Computern – zusammen mit einem Express-Service-Code. Dieser kann genutzt werden, um schnell das Lieferdatum zu prüfen und diese frühen Risikoprojektoren zu identifizieren. Er befindet sich auf der Unterseite des Projektors und sieht so aus:
Hinweis: Der zweite verpixelte Aufkleber befindet sich nicht auf allen Geräten – es ist ein Inventaraufkleber des Vorbesitzers, der nie entfernt wurde. Ich habe ihn angebracht gelassen, damit ich den Besitzer kenne, falls ich ihn jemals repariere.