Einleitung

Wir nehmen die Jura Impressa A9 auseinander – die preisgekrönte Kaffeemaschine für dein liebstes Heißgetränk.

Was ist schlimmer als morgens ins Büro zu kommen, sich auf einen schönen Latte Macchiato Doppio zu freuen – aber die Maschine mahlt die Bohnen nicht, brüht keinen Kaffee oder kann die Milch nicht aufschäumen? Jetzt ist der Moment, deine letzten Koffein-Reserven zu sammeln und die Quelle deines wachen Verstandes zu reparieren. Zeit für einen Teardown!

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Dieser Teardown ist keine Reparaturanleitung. Um Ihr Impressa A9 To zu reparieren, verwenden Sie unser service manual.

Image 1/2: Touchscreen Display Image 2/2: Zwölf Kaffee-Spezialitäten
  • Diese Maschine produziert beim Knopfdruck Drücken des Displays Koffein in Massen. Hier sind einige der Höhepunkte direkt von Jura:

    • Touchscreen Display

    • Zwölf Kaffee-Spezialitäten

    • Besonders effizientes Mahlwerk

    • Höhenverstellbarer Kombiauslauf mit Feinschaum-Technologie

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Image 1/2: Das Entfernen der Tropfschale vorne und des Wassertanks hinten ist ein Kinderspiel. Image 2/2: Dies kann ''wahrscheinlich'' im Schlaf erledigt werden, noch vor deiner ersten Tasse Kaffee.
  • Das Wichtigste zuerst: Bevor wir uns an die delikaten Innereien machen, beginnen wir mit den einfachen, vom Nutzer austauschbaren Teilen.

  • Das Entfernen der Tropfschale vorne und des Wassertanks hinten ist ein Kinderspiel.

    • Dies kann wahrscheinlich im Schlaf erledigt werden, noch vor deiner ersten Tasse Kaffee.

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  • Weiter geht's mit einer Drehung der Jura-Abdeckkappe gegen den Uhrzeigersinn, wobei wir uns nach dem Entfernen in einer merkwürdigen Situation befinden...

  • Diese Ovalkopfschraube ist nicht einzigartig, aber definitiv eine Seltenheit. Wir durchsuchten unser 64 Bit und das Macro Bit Kit, bevor wir das passende Oval-Bit in unserem 2016 aktualisiertem Universal Bit Kit fanden. Falls du nur das einzelne Bit brauchst haben wir dies natürlich auch verfügbar.

    • Wir waren auf dieses Hindernis vorbereitet, aber auf Sicherheitsschrauben zu stoßen (wenn normale Kreuzschlitz-Schrauben auch passen würden) ist immer frustrierend.

  • Nach dem Entfernen der Sicherheitsschraube schieben wir die Verriegelung der Seitenwände nach oben und arbeiten uns tiefer in das Gerät.

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  • Sogar mit den gelösten Verschlüssen lassen sich die Seitenwände nicht bewegen, also wenden wir uns für einen anderen Weg der Oberseite des Gehäuses zu.

  • Unser dünner und stabiler Jimmy erweist sich als nützlich, den beidseitigen Mechanismus unter den Abdeckplatten zu lösen.

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Image 1/3: Wir drehen es um, entfernen zwei kleine Phillips Schrauben und entdecken das Gehirn hinter dieser modernen Kaffeetechnologie: Image 2/3: Mikrocontroller Image 3/3: Macronix MX25U12835F 128Mb serieller multi I/O Flash-Speicher
  • Als kurzes Intermezzo werfen wir einen Blick auf das Display, an dessen Seite sich scheinbar ein Service-Anschluss befindet, um im Falle einer Fehlfunktion Informationen auslesen zu können.

  • Wir drehen es um, entfernen zwei kleine Phillips Schrauben und entdecken das Gehirn hinter dieser modernen Kaffeetechnologie:

    • Mikrocontroller

    • Macronix MX25U12835F 128Mb serieller multi I/O Flash-Speicher

    • On Semiconductor MC34063A Schaltregler

    • Oszillator

Microphone? Are you sure it's a microphone? Looks like oscillator to me.

netaroblackmage - Antwort

Thanks, we fixed it!

Jasper Fleischhauer -

The microcontroller inside is a Renesas R5S72660W144FP#V0 I bet -- this is based on a SH2A SuperH RISC core. Bit of an oddball part, but it certainly has more than enough heft for controlling a coffee machine. Product folder: https://www.renesas.com/en-us/products/m...

ThreePhaseEel - Antwort

Image 1/3: Trotz aller Fummelei, Stocherei und "auf den Kopf stellen" lässt sich die Seitenwand nicht bewegen. Image 2/3: Wegen fehlender Alternativen greifen wir zu schwerem Gerät, um uns in das Gehäuse hinein zu argumentieren. Image 3/3: Unter Beschuss steht dieses Mal die Glasabdeckung und mit der richtigen Kombination aus Hitze und Kraft löst sie sich schließlich.
  • Nun müssen wir nur noch das Gerät zu greifen bekommen, den oberen und unteren Verschlussriegel gleichzeitig lösen und die Seitenwand nach hinten wegschieben. Oder?

  • Trotz aller Fummelei, Stocherei und "auf den Kopf stellen" lässt sich die Seitenwand nicht bewegen.

    • Wegen fehlender Alternativen greifen wir zu schwerem Gerät, um uns in das Gehäuse hinein zu argumentieren.

    • Unter Beschuss steht dieses Mal die Glasabdeckung und mit der richtigen Kombination aus Hitze und Kraft löst sie sich schließlich.

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Image 1/3: Beim zweiten Versuch zeigt unser vierhändiger Ansatz Wirkung und – ''Sesam, öffne dich!'' – die Abdeckung lässt sich entfernen. Image 2/3: Auf der anderen Seite diskutieren wir nicht lange rum, sondern nutzen unsere perfektionierte Technik. ''Tadaa!'' +1 auf der Fähigkeitenliste. Image 3/3: Auf der anderen Seite diskutieren wir nicht lange rum, sondern nutzen unsere perfektionierte Technik. ''Tadaa!'' +1 auf der Fähigkeitenliste.
  • Ohne die Glasabdeckung haben wir freie Sicht auf den Clip-Mechanismus und sehen genau, wo wir ansetzen müssen.

  • Beim zweiten Versuch zeigt unser vierhändiger Ansatz Wirkung und – Sesam, öffne dich! – die Abdeckung lässt sich entfernen.

  • Auf der anderen Seite diskutieren wir nicht lange rum, sondern nutzen unsere perfektionierte Technik. Tadaa! +1 auf der Fähigkeitenliste.

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Image 1/3: Image 2/3: Image 3/3:
  • Nach der ganzen Aufregung freuen wir uns, eine handvoll Torx Schrauben zu sehen, die die Brüheinheit an der linken Seite des Gerätes befestigen.

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Image 1/3: Nach dem Entfernen der bunten Anschlüsse und drei Torx Schrauben haben wir Zugriff auf den Verteiler. Image 2/3: Alle Kabel wieder korrekt anzuschließen [https://media.giphy.com/media/NATnvQJH6EqDC/giphy.gif|wird eine Herausforderung|new_window=true], also machen wir mal ein Referenzbild. Image 3/3: Alle Kabel wieder korrekt anzuschließen [https://media.giphy.com/media/NATnvQJH6EqDC/giphy.gif|wird eine Herausforderung|new_window=true], also machen wir mal ein Referenzbild.
  • Nachdem wir hinter dem Display das Hirn entdeckt haben, so finden wir hier nun das Herz der Maschine, die alle Komponenten mit Energie versorgt.

  • Nach dem Entfernen der bunten Anschlüsse und drei Torx Schrauben haben wir Zugriff auf den Verteiler.

  • Alle Kabel wieder korrekt anzuschließen wird eine Herausforderung, also machen wir mal ein Referenzbild.

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Image 1/3: Der Schlauch an der Unterseite lässt sich beim Entnehmen der Pumpeinheit einfach per Hand entfernen. Image 2/3: Der Schlauch an der Unterseite lässt sich beim Entnehmen der Pumpeinheit einfach per Hand entfernen. Image 3/3: Der Schlauch an der Unterseite lässt sich beim Entnehmen der Pumpeinheit einfach per Hand entfernen.
  • Als nächstes konzentrieren wir uns auf die Pumpe. Erst öffnen wir die Metallklemme, dann lösen wir den Wasserschlauch der von der Pumpe zum Thermoblock läuft.

  • Der Schlauch an der Unterseite lässt sich beim Entnehmen der Pumpeinheit einfach per Hand entfernen.

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Image 1/3: Der Thermoblock selbst kann nach einem kleinen Dreh entgegen dem Uhrzeigersinn entnommen werden – keine Schrauben für den kleinen Nautilus. Image 2/3: Der Thermoblock selbst kann nach einem kleinen Dreh entgegen dem Uhrzeigersinn entnommen werden – keine Schrauben für den kleinen Nautilus. Image 3/3: Der Thermoblock selbst kann nach einem kleinen Dreh entgegen dem Uhrzeigersinn entnommen werden – keine Schrauben für den kleinen Nautilus.
  • Wir machen direkt weiter mit dem Thermoblock, dessen Abdeckung sich nach dem Lösen kleiner Plastikklammern einfach entfernen lässt.

  • Der Thermoblock selbst kann nach einem kleinen Dreh entgegen dem Uhrzeigersinn entnommen werden – keine Schrauben für den kleinen Nautilus.

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Image 1/3: Hier muss der Pulverschacht für bereits gemahlenen Kaffee – inklusive Trichter und Schachthalterung – entfernt werden. Image 2/3: Hier muss der Pulverschacht für bereits gemahlenen Kaffee – inklusive Trichter und Schachthalterung – entfernt werden. Image 3/3: Hier muss der Pulverschacht für bereits gemahlenen Kaffee – inklusive Trichter und Schachthalterung – entfernt werden.
  • Als nächstes soll das Mahlwerk entnommen werden, doch zuerst müssen wir einen Blick auf die andere Seite des Geräts werfen.

  • Hier muss der Pulverschacht für bereits gemahlenen Kaffee – inklusive Trichter und Schachthalterung – entfernt werden.

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Image 1/2: Image 2/2:
  • Dahinter verbirgt sich ein kleiner Plastikrahmen, der nach oben geschoben werden muss, um das Mahlwerk zu entsichern.

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Image 1/3: Image 2/3: Image 3/3:
  • Zurück auf der dunklen Seite des Mondes der vollgepackten Seite des Geräts entfernen wir einen kleinen Bolzen und drei Torx Schrauben, um das Mahlwerk entnehmen zu können.

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Image 1/2: Image 2/2:
  • Der Antriebsmotor mit angehängtem Encoder ist mit nur zwei Torx Schrauben befestigt.

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Image 1/2: Image 2/2:
  • Der Anschluss des Drainagemotors kann einfach ausgesteckt werden. Zwei weitere Torx Schrauben später ist der Motor gelöst und kann entnommen werden.

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Image 1/3: Image 2/3: Image 3/3:
  • Das Keramikventil ist ein bisschen schwieriger zu entfernen. Wir müssen ein paar kleinere Schläuche abstecken, zwei Schrauben an der Unterseite entfernen und daneben ein Paar Plastikclips lösen.

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Image 1/2: Die Kaffeemaschine ist mit modularen Komponenten gebaut, die einzeln gewartet und ausgetauscht werden können. Alle intern verwendeten Schrauben sind gewöhnliche Torx Schrauben. Image 2/2: Es wurden im Gerät selbst kein Klebstoff oder Clips verwendet, allerdings sind die Seitenwände mit kleinen – hinter Glasabdeckungen versteckten – Haken ein echter Spielverderber (sogar autorisierte Techniker könnten mit diesen ein Problem haben).
  • Nachdem alle Module entfernt sind und sich über unseren Tisch verteilen, verbleiben im Gerät nur ein paar Schläuche und Rohre. Wir haben uns eine Tasse Kaffee verdient und die Impressa A9 einen Reparierbarkeits-Index von 7 aus 10 (10 ist am einfachsten zu reparieren):

    • Die Kaffeemaschine ist mit modularen Komponenten gebaut, die einzeln gewartet und ausgetauscht werden können. Alle intern verwendeten Schrauben sind gewöhnliche Torx Schrauben.

    • Es wurden im Gerät selbst kein Klebstoff oder Clips verwendet, allerdings sind die Seitenwände mit kleinen – hinter Glasabdeckungen versteckten – Haken ein echter Spielverderber (sogar autorisierte Techniker könnten mit diesen ein Problem haben).

    • Die Ovalkopfschraube hinter der Jura-Abdeckkappe ist eine proprietäre Schraube zu viel. Ihr einziger Zweck liegt darin, dich aus dem Gerät auszusperren.

    • Es gibt keine offiziellen Reparaturanleitungen oder Informationen für die internen Komponenten.

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Besonderer Dank geht an diese Übersetzer:

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I agree that its an oscillator / clock. The X1 screen printed on the PCB next to the item outlined in green, usually denotes X for Xtal (Crystal)

Geo - Antwort

Thanks, we fixed it!

Jasper Fleischhauer -

Amazing work, but I have the Jura ena9 model. Is it a similar rigmarole?

Helen Price - Antwort

Vielen Dank für die sehr schöne und detailierte Beschreibung. Sie hat mit heute sehr dabei geholfen, die Brüheinheit auszubauen und zu reinigen.Im Wesentlichen, ihr überhaupt durch die Seitenwände 'auf die Pelle zu rücken'. Hätte ich ohne die Anleitung wohl nicht geschafft bzw. gewagt!!!

Bernd Gröhbühl - Antwort

Hallo Bernd,

freut uns zu hören, dass dir der Teardown helfen konnte.

Tobias Isakeit -

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