Einleitung
Das Motorola Xoom ist das erste Android-Tablet, das mit Googles neuestem Betriebssystem, Android 3.0 „Honeycomb“, läuft. Folge uns, während wir einen Blick in dieses köstliche (verstehst du, worauf wir hinauswollen...) Gerät werfen und alle leckeren Informationsteile verschlingen, die wir sammeln können.
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Was du brauchst
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*Tusch* Meine Damen und Herren, wir präsentieren das Motorola Xoom Tablet mit Android 3.0 „Honeycomb“.
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Als erster echter Konkurrent zum iPad von Apple positioniert, läuft das Motorola Xoom im 3G-Netz von Verizon (bald 4G LTE) und ist ausschließlich als WWAN-/WLAN-Kombination erhältlich.
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Technische Daten:
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1-GHz-Cortex-A9-Dual-Core-Prozessor
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5,0-MP-Rückkamera mit HD-Videoaufnahme und eine 2,0-MP-Frontkamera
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Bis zu 32 GB integrierter Speicher.
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10,1-Zoll-Display mit einer WXGA-Auflösung von 720p (1280 x 800).
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3G-Konnektivität mit optionalem Upgrade auf 4G LTE
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Das Xoom verfügt über eine 5-MP-Rückkamera und eine 2-MP-Frontkamera. Zumindest im Moment hat Motorola Apple in Sachen Tablet-Kameras überholt.
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Im Xoom ist eine Dummy-SIM-Karte enthalten, mit der Aufschrift „Replace with SIM only after 4G upgrade.“ (Nur nach 4G-Upgrade durch SIM ersetzen).
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Das Xoom verfügt über ein Breitbild-LCD mit 1280 x 800 Pixeln, verglichen mit dem eher klassischen 1024 x 768 LCD des iPad.
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Laut Motorola wiegt das Xoom 730 Gramm, exakt so viel wie das iPad 3G, obwohl das Xoom spürbar dicker ist.
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Weiter geht's, öffnen wir das Gerät!
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Zwei Torx-Schrauben (T5) in der Nähe der Micro-USB- und Micro-HDMI-Anschlüsse sichern das hintere Gehäuse am Xoom.
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Wie eine Schiebetür lässt sich das hintere Gehäuse ein Stück weit aufschieben, und wir erhalten einen ersten Einblick in das Innenleben dieses Tablets.
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Ein großes Lob an Motorola an dieser Stelle. Zum ersten Mal mussten wir kein Öffnungswerkzeug verwenden, um in ein Tablet zu gelangen.
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In diesem Schritt verwendetes Werkzeug:Spudger$3.99
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Ein zuverlässiger Spudger half uns dabei, die Clips zu lösen, die die Rückseite sichern, und wir fuhren damit fort, dieses Gerät zu zerlegen.
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Leider entpuppte sich das, was zunächst wie Benutzerfreundlichkeit aussah, lediglich als Weitsicht seitens der Xoom-Entwickler, um das Gerät für Motorola-Techniker leicht aufrüstbar zu machen.
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Nachdem das Flachbandkabel des Lautstärkereglers getrennt und zwei Schrauben entfernt wurden, lässt sich der obere Teil des Gehäuses abnehmen.
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Diese Gehäusekomponente enthält den Power-Button, den LED-Diffusor, die Kameraöffnung und die Lautsprechergitter.
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Das zweiteilige Gehäusedesign der Rückseite ist eine einzigartige Wahl von Motorola und macht die Zugänglichkeit und den Austausch der internen Komponenten wesentlich einfacher.
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Während der größere untere Teil aus Aluminium gefertigt ist, besteht das Oberteil aus Kunststoff.
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Der Akku wird von zehn T6-Torx-Schrauben gehalten, sowie von zwei weiteren T5-Torx-Schrauben, die lediglich den speziellen Akku-Stecker fixieren. Das ist natürlich kein Problem für unser 54-teiliges Bit-Schraubendreher-Set.
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Der Lithium-Ionen-Polymer-Akku mit 3250 mAh und 24,1 Wattstunden bietet stolze 10 Stunden WLAN-Surfen und Videowiedergabe sowie enorme 3,3 Tage MP3-Wiedergabe.
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Auf den ersten Blick sieht es wie eine WLAN-Karte aus, aber Moment: Es sind keine Chips darauf!
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Es scheint sich lediglich um eine Mini-PCI-Verbindungsplatine für die WLAN-Antennen zu handeln.
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Die 5-MP-Rückkamera scheint nichts Besonderes zu sein, reicht aber definitiv aus, um HD-Videos aufzunehmen.
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Mit der 2-MP-Frontkamera kannst du über Google Talk mit Videochat mit jedem chatten, der ein Gmail-Konto hat.
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Im Gegensatz zu Motorolas anderem aktuellen Gerät, dem Atrix, sind beide Kameras über separate Kabel mit dem Motherboard verbunden. Du musst nicht massenhaft andere Bauteile austauschen, falls nur deine Kamera ausfallen sollte.
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Erinnerst du dich an die 3,3 Tage MP3-Wiedergabe, die wir erwähnt haben? Nun, dies ist einer der beiden Lautsprecher, die für den wohlklingenden Sound in deinen Ohren sorgen.
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Die Antennen des Xoom scheinen entlang des Außenrands des Gehäuses verlegt zu sein.
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Ein paar Torx-Schrauben und Flachbandkabel später ist es an der Zeit, sich das Motherboard vorzunehmen!
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Nun beginnen wir mit der entmutigenden Aufgabe, die EMI-Abschirmungen zu entfernen, um all die großartigen ICs freizulegen.
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Vorderseite des Motherboards (hier die riesige Version):
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Broadcom BCM4329 802.11n Wi-Fi, Bluetooth 2.1 und FM-Tuner. Außerdem gibt es einen Broadcom BCM4750 Single-Chip-AGPS (befindet sich am nächsten zur oberen rechten Ecke).
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Hynix H8BCSOQG0MMR 2-Chip-Speicher MCP
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AKM 8975 elektronischer Kompass
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Qualcomm MDM6600 mit Unterstützung für HSPA+-Geschwindigkeiten von bis zu 14,4 Mbit/s
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Nvidia Tegra T2 Dual-Core ARM Cortex-A9 CPU und ultra-stromsparende GeForce GPU.
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Texas Instruments 54331 Abwärtswandler SWIFT DC/DC-Wandler mit Eco-Mode
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Samsung K4P4G154EC DRAM
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Wichtige Bauteile auf der Rückseite des Motherboards (gigantische Version):
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Qualcomm PM8028 RF-Power-Management-IC
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Atmel TINY45 8-Bit RISC-basierter Mikrocontroller mit 4 KB in-System programmierbarem Flash-Speicher
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Toshiba THGBM2G8D8FBAIB 32-GB-eMMC-NAND-Flash
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Kionix KXTF9 MEMS-Bewegungssensor-Beschleunigungsmesser
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ST Ericsson CPCAP 2.2TC22 Gleichstrom-Power-Management
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Sieh dir das Die-Foto des CPCAP 2.2TC22 an, mit freundlicher Genehmigung von Chipworks.
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Es gibt 17 [!] Schrauben, die das Frontpanel am Magnesiumrahmen halten.
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Wir haben die metallurgische Beschaffenheit des Rahmens nicht ausdrücklich getestet, aber wir sind uns ziemlich sicher, dass es Magnesium ist.
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Nach ein wenig Hebeln trennt sich das Frontpanel vom Rest der Display-Einheit – eine erfrischende Abwechslung zu einigen anderen beliebten Geräten. Wobei man fairerweise sagen muss, dass bei Apples iPad das LCD ebenfalls nicht mit dem Frontglas verschmolzen ist.
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Der Touchscreen-Controller ist ein Atmel mXT1386, ein 4-Chip-Controller, der für Touchscreens bis zu 15,6 Zoll entwickelt wurde. Er unterstützt bis zu 15 verschiedene Eingaben.
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Dies ist eine für große Anwendungen ausgelegte Version des Touchscreen-Controllers mXT224, der im Motorola Atrix verwendet wird.
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Der mXT1386 ist der größte Touchscreen-Controller von Atmel für Endanwendungen. Der nächstkleinere verarbeitet Bildschirmgrößen bis zu 10,1 Zoll, was darauf hindeutet, dass dieses Modell speziell für Geräte wie das Xoom entwickelt wurde.
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Reparierbarkeits-Punktzahlen des Motorola Xoom Tablets: 8 von 10 (10 ist am einfachsten zu reparieren)
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Das Gerät enthält keine proprietären Schrauben oder Befestigungsmittel – alles lässt sich mit einem Spudger und ein paar Torx-Schraubendrehern entfernen.
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LCD und Frontglas sind nicht miteinander verbunden. Das sind großartige Nachrichten für diejenigen, denen das Unglück passiert, ihr Xoom fallen zu lassen und das Glas zu zerkratzen.
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Einzelne Komponenten (wie die Kameras) sind separat am Motherboard befestigt, wodurch jedes Bauteil individuell ausgetauscht werden kann.
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Wir haben insgesamt 57 Schrauben im Xoom gezählt, entweder als T5- oder T6-Torx-Schraube.
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Alles ist zugänglich, aber die Reparatur ist etwas umständlich – das Entfernen dieser vielen Schrauben erfordert einfach einen hohen Arbeitsaufwand.
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14 Kommentare zur Anleitung
Those circuit boards look like Flyover, Nevada. Any thoughts why Moto designs its internals the opposite of Apple's every-square (and cubic)-millimeter matters approach?
Two T5 Torx screws located near the Micro USB and Micro-HDMI ports secure the rear case to the Xoom
I messed up by attempting to place the sd card in not realizing that there was a dummy. The SD card fell somewhere inside. I attempted to remove the case using the T5 screwdriver but the the screws don't turn. Have you encountered that problem? Must I use more pressure? nabarnes@aol.com. Thanks
After I replaced digitizer, the Xoom will only turn on and function when plugged in. When charger is removed it immediately turns off. Why is this happening??? Battery?
I'd be very curious to see how much the weight of the Xoom could be reduced by carefully reviewing the mounting points pictured and then drilling a lot of holes in it metal. Probably safe the assume the majority of the weight is battery and metal housing.
Now, is there any way we can switch out the non-standard power plug with the industry standard 3.3 mm coax plug? EIAJ-4 (D)