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Diese Kategorie umfasst 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1994 Porsche 911 Modelle.

Über die grundlegenden strukturellen Änderungen hinaus führte der Porsche 911 (Typ 964) mehrere spezifische technische Neuerungen und mechanische Feinheiten ein, die sein Vermächtnis als „Übergangs“-911er prägen.

Entwicklung von Antrieb und Getriebe

  • Das Debüt der Tiptronic: 1990 führte der 964 das erste Automatikgetriebe mit zwei Schaltgassen von Porsche ein, die Tiptronic. Es nutzte einen Drehmomentwandler mit vier Gängen und ein separates Getriebesteuergerät (TCU), das die Schaltpunkte basierend auf Fahrstil, Querbeschleunigung und Gaspedalstellung anpasste.

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  • Allradkonfiguration: Der Carrera 4 verfügte über ein permanentes Allradsystem, das vom Supersportwagen 959 abgeleitet war. Es nutzte ein elektronisch gesteuertes Planetengetriebe-Differential, das unter normalen Bedingungen eine Drehmomentverteilung von 31/69 zwischen Vorder- und Hinterachse beibehielt, mit der Möglichkeit, sowohl das Mittel- als auch das Hinterachsdifferential für maximale Traktion zu sperren.

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Aerodynamik und Thermomanagement

  • Effizienzsteigerungen: Der 964 verfügte über einen deutlich glatteren Unterboden und abgerundete Stoßfänger, die den Luftwiderstandsbeiwert von 0,42 auf 0,32 reduzierten.

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  • Aktiver Heckspoiler: Der Motordeckel war mit einem Spoiler ausgestattet, der bei 80 km/h automatisch ausfuhr, um Stabilität und Luftzufuhr zu verbessern, und bei 15 km/h wieder einfuhr, um im Stand die klassische 911er-Silhouette zu bewahren.

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  • Motorkühlung: Der 3,6-Liter-M64-Motor führte eine Doppelzündung (zwei Zündkerzen pro Zylinder) ein, um eine effizientere Verbrennung und ein besseres Thermomanagement zu gewährleisten – was für den luftgekühlten Block mit größerem Hubraum entscheidend war.

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Fahrwerk und Wartungsfeinheiten

  • Fahrwerkswechsel: Dies war der erste 911, der die seit 1963 verwendete traditionelle Drehstabfederung zugunsten von Schraubenfedern und Dämpfern aufgab, was eine präzisere Fahrwerksabstimmung und ein komfortableres Fahrverhalten ermöglichte.

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  • Bekannte mechanische Schwachstellen:
    • Zweimassenschwungrad: Frühe Modelle der Baujahre 1989–1991 waren mit einem Freudenberg-Schwungrad ausgestattet, das zu Ausfällen neigte; die meisten wurden inzwischen mit der robusteren LUK-Version nachgerüstet.

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  • Motorabdichtung: Frühen Motoren (vor 1991) fehlte eine Zylinderkopfdichtung, sie verließen sich auf eine Metalldichtung, die zu Öllecks neigte. Porsche fügte später Dichtungen hinzu und aktualisierte die Zylinder, um dies zu beheben.

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