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Hintergrund und Identifizierung
Agfa war die Abkürzung für „Aktien-Gesellschaft für Anilin-Fabrikation“. Das Unternehmen produzierte ursprünglich Chemikalien für die Fotografie. Agfa erwarb 1925 die Reitzschel-Kamerawerke in München von „Bayer“ und versah alle Rietzschel-Produkte mit dem Agfa-Logo, das den Namen „Agfa“ in einer violetten Raute zeigt. 1926 führte Agfa die erste Agfa-Kamera mit dem Namen „Standard“ ein. 1930 wurde die erste Agfa-Boxkamera für 6x9-cm-Aufnahmen auf Rollfilm hergestellt. Das Unternehmen machte die Fotografie in Deutschland zudem durch den Verkauf von Agfa-120-Rollfilmen populär. 1937 brachte Agfa seine erste Kamera für 35-mm-Film auf den Markt.
Anfang der 1980er-Jahre produzierte Agfa seine letzten Filmkameras, darunter neue Modelle der Selectronic-Serie, die von Chinon hergestellt wurden. Agfa stellte die Kameraproduktion 1983 ein; alle späteren Agfa-Filmkameras waren OEM-Produkte (Original Equipment Manufacturer). In den Anfängen der Digitalfotografie verkaufte Agfa preiswerte digitale Kompaktkameras unter dem Namen „Agfa ePhoto“.
AgfaPhoto GmbH ist ein europäisches Fotounternehmen, das 2004 gegründet wurde, als Agfa-Gevaert seine Sparte Consumer Imaging verkaufte. Agfa (die ehemalige Muttergesellschaft, die 1964 mit dem Filmhersteller Gevaert fusionierte) ist als Hersteller von verbraucherorientierten Fotoprodukten bekannt, darunter Filme, Fotopapiere und Kameras.
Die Marke AgfaPhoto wird von dem deutschen Fotounternehmen Plawa lizenziert, das eine Reihe von „AgfaPhoto Sensor“-Digitalkompaktkameras vertreibt.
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