Beliebte Fragen im Forum
Eine Frage stellenEs gibt noch keine Fragen. Stelle du die erste!
Dokumente
Hintergrund
Anfang der 1990er-Jahre brachte Aloka Co., Ltd. die Aloka SSD-680 auf den Markt, eine Ultraschallkonsole zur Diagnostik (das Bedienungshandbuch für SSD-680EX/SSD-680STD ist auf den 1. November 1992 datiert). Sie bietet B-Bild-, M-Bild-, Doppler- und Farbflussdarstellung. Die Konsole ist für den Einsatz in der allgemeinen Abdominaldiagnostik, Gynäkologie/Geburtshilfe, Gefäßdiagnostik und Kardiologie vorgesehen. Die Konsole verfügt über Funktionen wie dynamische Echtzeit-Fokussierung, anpassbare Anzeigemodi, integrierte Berechnungen für Fötalalter/-gewicht, linksventrikuläre Funktion, Stenose-Prozentsätze etc. und kann eine Reihe von Multi-Element-Sonden (konvex, linear, Sektor) aufnehmen.
Die SSD-680 wurde international über Händler für medizinische Geräte vertrieben und infolgedessen weltweit in Kliniken und Krankenhäusern eingesetzt, auch wenn keine genauen Herstellungs- und Verkaufszahlen öffentlich verfügbar sind. Als später in den 1990er-Jahren weitere Aloka-Modelle (wie die SSD-875 und SSD-1200) erschienen, wurde sie ausgemustert. Das Gerät war zur damaligen Zeit vielleicht nicht die fortschrittlichste digitale Plattform, wurde jedoch für den mittleren Bildgebungsmarkt entwickelt – für sonografische Abteilungen, die ein Mehrzweck-Ultraschallgerät mit Doppler- und Farbflussdarstellung benötigten. Heutzutage findet man es häufig generalüberholt oder gebraucht. Obwohl keine speziellen Rückrufaktionen für dieses Modell bekannt sind, weisen Gebrauchtgeräte oft altersbedingte Probleme wie Sondenverschleiß, CRT-/Monitor-Degradation und Alterung des Netzteils auf.
Quelle: Aloka SSD-680 – Alternatives Servicehandbuch bereitgestellt von Scribd
Identifizierung
Die SSD-680-Konsole verfügt über einen integrierten CRT-Monitor (10 Zoll oder 12 Zoll je nach Region), ein abgeschrägtes Bedienfeld mit mehreren Gummi-/Membrantasten sowie Drehreglern. Auf dem Typenschild an der Rückseite und häufig im Bedienungshandbuch ist die Modellbezeichnung („SSD-680“) zu finden, gelegentlich gefolgt von den Suffixen „EX“ oder „STD“. Laut Handbuch wiegt das Gerät etwa 155 kg (bei der Version mit 10-Zoll-Monitor). Auf dem rechten Seitenfeld befinden sich zwei elektronische Sondenstecker sowie ein zusätzlicher Anschluss für eine weitere Sonde; dort befindet sich auch ein um 90 Grad drehbarer Verriegelungshebel. Die Oberfläche ist normalerweise beige oder grau, wie bei den meisten medizinischen Geräten aus den frühen 1990er-Jahren. Man kann dieses Modell von anderen der Aloka-Reihe unterscheiden, wenn man auf das zeittypische Bedienfeld (vor der Ära digitaler Flachbildschirme), die Anordnung mit zwei Anschlüssen plus unabhängiger Sonde und die spezifische „SSD-680“-Kennzeichnung achtet.
Quelle: Aloka SSD-680 – Alternatives Servicehandbuch bereitgestellt von Scribd
Technische Details
Allgemein
- Displaygröße: 10 Zoll / 12 Zoll
- Bildrate: ≈ 25 Bilder pro Sekunde
- Graustufen: 256
- Vergrößerungsstufen: 0,1-fach / 1-fach / 1,6-fach / 2-fach
- Anzahl der Sondenanschlüsse: 3 (2 elektronisch + 1 unabhängig)
- Unterstützter Sonden-Frequenzbereich: 2,5 – 7,5 MHz
- Videoausgang: 525 Zeilen (NTSC) / 625 Zeilen (PAL)
- Bildspeicher: 512 k (512 × 234 Wörter)
- Stromversorgung: 100 / 118 / 220 V AC ± 10 %, 50 / 60 Hz
- Leistungsaufnahme: ≈ 1000 VA
- Abmessungen: 540 mm × 1460–1680 mm × 810 mm
- Gewicht: ≈ 155 kg
- Betriebstemperaturbereich: 10 – 40 °C
- Betriebsluftfeuchtigkeit: 30 – 78 % (nicht kondensierend)
- Graustufen der Anzeige: 256
- Maximale Doppler-Geschwindigkeit (Farbe): ± 181 cm/s bei 3,5 MHz (PRF 12)
Quelle: Aloka SSD-680 – Alternatives Servicehandbuch bereitgestellt von Scribd
Zusätzliche Informationen
- Aloka SSD-680 – Alternatives Servicehandbuch bereitgestellt von Scribd
- Aloka SSD-680 – Alternatives Bedienungshandbuch bereitgestellt von Internet Archive
- Aloka klinische Tests bereitgestellt von ScienceDirect