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Hintergrund
CRUX, eine leichtgewichtige x86-64 Linux-Distribution, wurde für erfahrene Nutzer entwickelt. Sie wird in einem tar.gz-basierten Paketsystem mit BSD-artigen Init-Skripten ausgeliefert und basiert auf keiner anderen Linux-Distribution. CRUX verwendet zudem ein Ports-System für die Installation und das Update von Anwendungen.
Trotz des Namens hat „CRUX“ keine spezifische Bedeutung. Lidén wählte ihn, weil er cool klang und wie andere Unix-Varianten, etwa Mac OS X, auf „X“ endet.
Der Installationsprozess ist manuell und umfasst das Booten des Kernels von einer CD oder Diskette, das Partitionieren der Festplatte, das Erstellen von Dateisystemen, das Einbinden (Mounten) der CD oder NFS-Freigabe, das Kompilieren eines neuen Kernels und die Installation eines Bootloaders – alles über Shell-Befehle.
CRUX verwendet ein Paketverwaltungssystem, das BSD-basierten Betriebssystemen ähnelt. Pakete bestehen aus einem Pkgfile (einem Shell-Skript), Patches, md5sum-Hashes zur Überprüfung der Dateiintegrität und einer Footprint-Datei, die die enthaltenen Dateien auflistet.
Die Entwicklung von CRUX wurde stark von der Entwicklung von Arch Linux beeinflusst.
Technische Details
Allgemeine Informationen
- Entwickler: Per Lidén und CRUX-Community
- Lizenzierung: GNU General Public License
- Betriebssystem-Familie: Linux (Unix-ähnlich)
- Datum der Erstveröffentlichung: Dezember 2002
- Datum der letzten Veröffentlichung: 26. September 2022
Verfügbarkeit
- Sprachen: Mehrsprachig
- Plattformen: x86-64
Systeminformationen
- Status: Inaktiv
- Quellmodell: Open Source
- Update-Methode: Ports
- Paketmanager: pkgutils
- Userland: GNU
- Standard-Benutzeroberfläche: Openbox