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1. Die klassische KT-Serie (KT17, KT19, KT21)
Dies waren die ersten Zweizylinder-K-Serien-Motoren. Sie sind bei Sammlern klassischer Traktoren von John Deere, Cub Cadet und Gravely sehr bekannt.
- Der Unterschied „Series II“: Das wichtigste technische Detail bei diesen Motoren ist die Schmierung. Die Motoren der Serie I verwendeten ein Schleuder- bzw. Sprühsystem, das bei Hanglagen zu Ölmangel neigte. Die Serie II führte ein voll unter Druck stehendes System mit einem Anschraubfilter ein, was diese Zuverlässigkeitsprobleme behob.
- Langlebigkeit durch Gusseisen: Wie die Einzylinder-K-Serien verwendeten sie Zylinder aus Gusseisen, die aufgebohrt und überholt werden können, was sie bei richtiger Wartung zu „Ewigkeitsmotoren“ macht.
2. Die moderne 7000er-Serie (KT715 – KT745)
Diese Motoren sind heute bei den meisten privaten Nullwendekreismähern anzutreffen. Sie wurden entwickelt, um dem Heimanwender Leistung auf gewerblichem Niveau zu bieten.
- Consistent-Cut™-Technologie: Dies ist eine interne Reglerlogik, die die Motordrehzahl und die Blattspitzengeschwindigkeit auch bei hohem, dichtem Gras beibehält und so einen sauberen Schnitt garantiert, ohne dass der Motor in die Knie geht.
- Wartungsfreundliches Design: Kohler hat alle primären Wartungspunkte (Ölfilter, Ablass, Kraftstofffilter) auf dieselbe Seite des Motors verlegt. Zudem verwenden sie einen von oben zugänglichen Luftfilter, dessen Überprüfung kein Werkzeug erfordert.
- Hinweis zur Zylinderkopfdichtung: Wie bereits besprochen, ist das Modell KT735 dieser Serie besonders für Defekte an der Zylinderkopfdichtung bei höherer Betriebsstundenzahl bekannt. Wenn du eine „Rauchwolke“ oder einen Leistungsverlust diagnostizierst, ist das die erste Stelle, die du prüfen solltest.