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Hintergrund
Typischerweise ist eine MDM-Lösung eine Kombination aus Anwendungen auf dem Gerät, Geräterichtlinien und einer Backend-Infrastruktur, die in die IT-Infrastruktur einer Organisation implementiert wird, um die Verwaltung dieser Geräte zu vereinfachen. In den meisten Organisationen ist die IT-Abteilung häufig für eine Vielzahl von Geräten für ein breites Spektrum an Endnutzern verantwortlich. Ein MDM wird implementiert, um den Verwaltungsprozess für Geräte und Endnutzerkonten auf eine konsistente und skalierbare Weise zu optimieren.
Während die Kernfunktionalität eines MDM die Fähigkeit zur Verwaltung von Geräten und deren Endnutzern umfasst, hilft ein MDM auch bei den folgenden Aufgaben:
- Endnutzergeräte werden konsistent nach den Standards der Organisation konfiguriert.
- Geräte erhalten die neuesten Sicherheitsupdates/Einstellungen.
- Bereitstellung und Aktualisierung von Anwendungen, die für die Endnutzer notwendig sind (typischerweise Over-the-Air).
- Überwachung der Leistung der Geräte.
- Überwachung des physischen Standorts der Geräte.
- Fehlerdiagnose von Geräten, die sich an einem entfernten Standort befinden.
- Sicherstellung, dass die Nutzer die Geräte angemessen verwenden.
Spezifikation
Open Mobile Alliance (OMA)
Die Open Mobile Alliance ist eine auf offenen Standards basierende Bereitstellungsmethode. Das bedeutet, dass die Spezifikationen für jeden zur Implementierung offen verfügbar sind und für eine breite Palette an Geräten zur Verfügung stehen.
Smart Messages
Smart Messages sind ein auf Textnachrichten basierendes Bereitstellungsprotokoll.
OMA Client Provisioning
OMA Client Provisioning ist ein auf binären Textnachrichten basierendes Protokoll zur Bereitstellung von Diensteinstellungen.
Nokia-Ericsson OTA
Ähnlich wie OMA Client Provisioning ist Nokia-Ericsson OTA ein auf binären Textnachrichten basierendes Protokoll zur Bereitstellung von Diensteinstellungen, das speziell auf Nokia-Mobiltelefone ausgerichtet ist.
Over-the-Air Programming
Die wesentliche Grundlage heutiger MDM-Dienste ist Over-the-Air Programming. Dies gibt einer Organisation die Möglichkeit, aus der Ferne entweder ein einzelnes Gerät oder eine Gruppe von Geräten über eine einzige Benutzeroberfläche zu konfigurieren. Diese Gerätekonfigurationen können Anwendungs-Updates, Betriebssystem-Updates, das Fernsperren oder Löschen des Geräts sowie die Fernwartung bzw. Fehlerdiagnose eines oder mehrerer Geräte umfassen.