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My laptop does want to light |
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Geschichte und Fehlerdiagnose
Allgemeine Geschichte
"Endlich ein Laptop-Computer, der für die Mobilität keine Kompromisse bei Lesbarkeit, Geschwindigkeit, Leistung oder Erweiterbarkeit eingeht. Der mp286L hat das größte und hellste Display, das für einen Laptop erhältlich ist. Sein hintergrundbeleuchtetes LCD-Display kann aus mehreren Metern Entfernung bei nahezu jedem Licht abgelesen werden. Der mp286L ist so bemerkenswert, dass du vielleicht nie wieder an einen Desktop-Computer zurückkehren möchtest, sobald du ihn einmal benutzt hast!"
-Werbeanzeige im Einzelhandel, 1988
Wir kennen Mitsubishi oft für seine Autos, aber das Unternehmen ist auch dafür bekannt, weit mehr als das zu produzieren: Bleistiftminen, Gabelstapler, Klimaanlagen, sogar Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge während des Zweiten Weltkriegs. Aber nur sehr wenige Menschen wissen von dem Mitsubishi mp286L, der zwar nicht ihr erster kommerzieller Computer ist (sie schufen zuerst die MSX-Heimcomputer), aber dennoch als ihr erster Einstieg in den Markt für Business-Laptops gilt.
Ihr Eintritt in dieses Geschäft war jedoch schlecht getimt, da die Veröffentlichung 1988 mitten in den technologischen Fortschritt zu schnelleren, robusteren Festplatten und Arbeitsspeichern sowie dem Aufkommen des zuverlässigeren Mediums der CDs fiel. Dies, zusätzlich zum bereits harten Wettbewerb, veranlasste ihren Festplattenhersteller, Miniscribe, aus Verzweiflung, um mit dem Geschäft Schritt zu halten, zu skandalösen Geschäftspraktiken. Natürlich endete dies in deren Insolvenz und der Übernahme durch Maxtor, was die Fließbänder von Mitsubishi vorzeitig zum Stillstand brachte.
Bevor es jemand merkte, kam die Produktion dieser tragbaren Geräte zum Erliegen. Sie veralteten zu Beginn der 90er-Jahre und sind seitdem in tiefe Vergessenheit geraten.
Identifizierung
Wie alle Laptops seiner Ära hatte er eine relativ geringe Festplattenkapazität, nutzt ältere Kommunikationsmittel wie serielle und parallele Schnittstellen, ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk und ist zudem relativ groß und schwer zu tragen.
Alles befindet sich in einem dunkelgrauen, harten Kunststoffgehäuse mit einer eleganten Oberfläche. Das klobige Klappdisplay ist oben leicht gebogen, während die Unterseite und die Seiten größtenteils flach sind, was eine fast kastenartige Form ergibt. Alle Kanten und Ecken sind abgerundet. An der Vorderseite des geschlossenen Geräts befindet sich ein Griff, der ein- und ausgeklickt werden kann.
Mitsubishi baute diese Maschinen ohne Akku, zugunsten von Leistung und Mobilität. Das bedeutet, dass sie ausschließlich mit Netzstrom betrieben werden und an eine Steckdose oder ein Netzteil angeschlossen werden müssen, um genutzt werden zu können. Dies bedeutet auch, dass diese Maschinen eher wie ein tragbarer Desktop-Computer sind, statt ein echter Laptop.
Sie verwendeten auch eine sehr eigenwillige Tastaturkonfiguration. Sowohl die Funktions- als auch die Pfeiltasten sind horizontal nur halb so groß und so angeordnet, dass sich die Pfeiltasten in der oberen rechten Ecke befinden und die letzten vier Funktionstasten über den ersten vier platziert sind, rechts von den Pfeiltasten. Das macht es unbequem, die Tastatur in vollem Umfang zu nutzen, da sie leicht zu übersehen und etwas schwer zu bedienen sind.
Wo führt das hin?
Aufgrund der kurzen Lebensdauer dieser Computer auf dem Markt und ihrer ungewohnten Formfaktoren erwies es sich als unglaublich schwierig, Informationen zu diesen Geräten zu finden. Also habe ich es zu Archivierungszwecken übernommen, diese iFixit-Seite zu erstellen, die diesen Maschinen gewidmet ist, damit alles, was über diese Geräte gefunden werden kann, hier für alle sichtbar abgelegt werden kann. Jede hilfreiche Ergänzung ist willkommen!
Wichtige technische Daten
Allgemeine Informationen
*sowohl vertrieben als auch hergestellt von Mitsubishi Electric (Festplatten, Monitore)
- Marke: Mitsubishi
- Serie: MAXY tragbar (IBM-kompatibel (Details siehe Software-Abschnitt))
Modellnummern:
- 210 (mit zwei 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerken)
- 220 (1 Diskettenlaufwerk, 1 Festplatte)
- 240EVP (mit EGA-Bildschirm)
- MP-2120* (*besitze ich, identisch mit 220)
- MP-2130
Gewicht: ~4,5–7,2 kg
Ursprüngliche Preisspanne: Ab 5400 $
- kann je nach Händler zwischen 1400 und 5000 $ variieren
Größe: (BxHxT) 31,2 cm x 8,9 cm x 36,1 cm
Garantie: 1 Jahr durch Mitsubishi
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Was ist im Inneren...
Prozessor: Intel 80286
- Taktraten: 5, 6, 8/12 (Standard), 16*, 20*, 25 MHz* (*spätere Modelle von Fujitsu und AMD)
- Rechenleistung: 6–12 MHz (1 Wait State für alles über 8 MHz)
- arbeitet mit einem optionalen Intel 80287-8 mathematischen Koprozessor
Speicher: 640 KB RAM
- erweiterbar auf 2,6 MB mit proprietärer Speicherkarte (weitere Informationen dazu folgen)
Stromversorgung:
- Gesamtes Netzteil:
- Modell-Nr.: PC21WA (Schaltungstyp des Netzteils nach Modell-Nr. noch zu bestimmen)
- Benötigte Spannung: 115 V, 220 V–240 V (*230 V ist die Werkseinstellung)
- Schalterpaar auf der Rückseite steuert die bevorzugte Spannung
- Netzkabel: Standard IEC-AC-Netzkabel für die oben genannten Spannungen
- Benötigte Spannung: 115 V, 220 V–240 V (*230 V ist die Werkseinstellung)
- CMOS: Proprietäre Varta Ni-Cd-Batterie (Entfernen nicht vergessen)
- Volt & Ampere: 3,6 V, 170 mAh
Eingebauter Speicher: Miniscribe-Festplatte* (*Siehe Links in den Referenzen für Bilder)
- Anzahl der Laufwerkstypen: 0–47 (dies wird in der Setup-Disk-Software angezeigt und abgefragt)
- Modell-Nr. : M8425* (*oft nur auf 8425 verkürzt)
Internes Diskettenlaufwerk: 3,5 Zoll
- Diskettenkapazitäten: 720 KB (Standard), 1,44 MB (High Density)
- Es ist entweder das eine oder das andere beim Vergleich käuflicher Einheiten
Ton: 1x 15 mm x 2 mm Dynamischer Lautsprecher (Piezo-Platte)
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Was ist außen...
I/O: Alle diese sind über 4 proprietäre Kartensteckplätze mit der Hauptplatine verbunden
- Serielle Anschlüsse: 2x 9-polig, männlich (RS-232C)
- CRT-Display-Ausgang: 1x 9-polig, weiblich (wahrscheinlich serielle Kommunikation)
- Kann an ein externes 16-Farben-CRT-Display angeschlossen werden
- Netzwerkeingänge: 1x Leitung, 1x Telefonbuchsen (Beide geformt wie RJ45, nicht RJ11)
- funktioniert mit einem optionalen 2400-bps-Modem, das im Inneren der Maschine installiert werden kann (Es gibt sogar eine Installationsanleitung dazu!)
- Externes Laufwerk: 1x 26-Pin-Diskettenlaufwerk* (*weiblicher Anschluss)
- verbindet sich mit 5,25-Zoll 1,2 MB- oder zusätzlichem 3,5-Zoll 1,44 MB-Diskettenlaufwerk
- Kabelbelegung
- Externes Eingabegerät: Weiblicher Bus-Port (für das im Abschnitt Mitgelieferte Software erwähnte Tastenfeld)
- Druckerkabel: 1x Centronics 25-Pin parallel
- Rückseitige Schalter*: 2x Arrays von 4 Schaltern (für kleine, temporäre Änderungen nach der Einrichtung)
- DTS-4 links vom Diskettenlaufwerk-Anschluss (von hinten gesehen)
- DPS-4 rechts vom CRT-Anschluss (von hinten gesehen)
- 6 Hebel am CRT-Anschluss beim MP-2130 Modell (warum das anders ist, ist unbekannt)
Tastatur:
- Anzahl der Tasten: 86/101*
- nur mit dem oben genannten Tastenfeld
- Tastenlayout: Benutzerdefiniert AT
- Buchstabentasten: QWERTY, AZERTY
- Design: Mechanische Alps-Schalter
Display:
- Typ: hintergrundbeleuchtete kalte CRT, passiv-Matrix neutral 'supertwist' nematic LCD
- Knöpfe und Schalter an der unteren rechten Ecke des vorderen Rands steuern die Hintergrundbeleuchtung und die Schwarz-auf-Weiß-Kontrastkonfiguration
- Abmessungen: (BxH) 22,9 cm x 16,5 cm, 27,9 cm Diagonale
- Pixelauflösung: 640 x 200–400, für Grafiken bzw. Text
- Zeichenauflösung: 80 Zeichen/Zeile
- kompatible Seitenverhältnisse: EGA und CGA
- Einige Dokumentationen erwähnen einen einzigartigen 'Hercules'-Auflösungsmodus. Mehr Informationen dazu bald...
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Software-Angelegenheiten
Mitgelieferte Software:
- Setup & Fehlerdiagnose (für alle Konfigurationen vor dem POST)
- Dienstprogramme (für Maus und/oder Tastenfeld, sowie Einwahlverbindung und Systemüberprüfung)
- MS-DOS 3.30-Treiber
- WordPerfect (ca. 1990, "Für IBM Personal Computer")
- Einige Einheiten wurden mit einer Spickzettel-Vorlage für Tastaturkürzel gefunden (wahrscheinlich für den Büro-/Schulgebrauch)
- GWBASIC 3.20-30 (BASIC-Programmierer für MS-DOS)
- Super PC-kwik (Festplatten-Leistungssteigerung)
BIOS: Phoenix 80286/80386 ROM BIOS Version 3.10 (IBM BIOS-Klon)
- Fun Fact: Dies ist der gleiche BIOS-Typ, der im ikonischen Compaq Portable Laptop verwendet wurde
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Unten ist eine Checkliste der mitgelieferten Dokumentation
SCHLÜSSEL:
[] (für mich überhaupt nicht zugänglich)
[-] (leicht zugänglich, aber nicht gescannt)
[/] (gescannt und hochgeladen)
- [-] MS-DOS 3.30 Kurzanleitung
- [] MP 286L Kurzanleitung
- [] MP 286L Installationsanleitung für internes 2400-BPS-Modem (wie bereits erwähnt)
- [] MP 286L Benutzerhandbuch
- [] MS-DOS 3.30 Benutzerhandbuch
Noch einmal: Alle hilfreichen und nützlichen Ergänzungen sind willkommen! Vielen Dank!
Referenzen & Zusätzliches
Quellen:
BCBarlows Teardown-Anleitung (Archivierter Blog-Beitrag)
Diese Maschine im Center of Computing History
Google Books-Suche zum MP 286L (Hier habe ich die meisten Informationen gefunden)
Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Higher Intellects Vintage Computing Wiki
Bilder seiner fixierten Festplatte
Informationen und Bilder auf einem estnischen Webmuseum
Downloads:
Download von BIOS-Setup und Fehlerdiagnose
Weiterer Setup-Download aus einem Fehlerdiagnose-Forum
-Alle Downloads wurden durch die VOGONS Vintage Driver Library ermöglicht-
YouTube-Videos
Russisches Unboxing-Video einer gebrauchten (aber funktionierenden) Einheit
MikeTechs Reparatur und Untersuchung eines Geräts von der VCF (Dieser Typ ist cool! Sieh dir auch seine anderen Sachen an)
2010er Fund mit einer Einheit plus externem 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerk (Das Video ist sehr unscharf, aber man kann es erkennen)
eBay-Angebote: (*nicht verfügbare Angebote)
Laptop mit Tastenfeld-Zubehör und Tragetasche*
Laptop mit mitgelieferten Handbüchern, Disketten und Tragetasche*
Laptop mit zusätzlichem Netzkabel und vollständiger Dokumentation*
Benutzerhandbuch, Kurzanleitung, Modem-Installationsbroschüren
Foren & Threads:
Diskussion darüber auf Silicium (Französisches Retro-Gaming/Computer-Forum)
Auf r/retrobattlestations:
Fehlerdiagnose-Thread bezüglich System FDISK
Folgethread zu einem CHECK SUM FAILED-Problem (nimm dir Zeit beim Lesen)
Besonderer Dank geht an diese Übersetzer:innen:
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