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Hintergrund und Identifizierung
DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) ist der Standard für die Verwaltung und Kommunikation von medizinischen Bildgebungsdaten sowie allen dazugehörigen Daten in der medizinischen Industrie. Der Hauptzweck von DICOM besteht darin, medizinische Bilder zu erfassen, zu speichern und zu verteilen, weshalb medizinische Bildgebungsgeräte wie Scanner, Drucker, Server, Workstations und Netzwerkhardware mitunter von verschiedenen Herstellern integriert werden. Der DICOM-Standard bietet auch Dienste wie die Verwaltung von Arbeitslisten für bildgebende Verfahren, das Drucken von Bildern auf Film oder digitalen Medien und die Berichterstattung über den Verfahrensstatus. DICOM ist in Krankenhäusern weit verbreitet und wird zunehmend auch in kleineren Einrichtungen wie Arzt- und Zahnarztpraxen eingesetzt.
DICOM-Dateien sind dafür konzipiert, zwischen zwei Entitäten ausgetauscht zu werden, die in der Lage sind, Patienten- und Bilddaten im DICOM-Format zu empfangen, wie zum Beispiel zwei verschiedene Krankenhäuser. Verschiedene DICOM-Geräte sollten mit DICOM-Konformitätserklärungen geliefert werden, die die vom Gerät unterstützten DICOM-Klassen angeben. Die Konformitätserklärungen enthalten eine Dateiformatdefinition und ein Netzwerkkommunikationsprotokoll, das zwischen den Systemen kommuniziert. Das Urheberrecht am veröffentlichten DICOM-Konformitätsstandard liegt bei der National Electrical Manufacturers Association (NEMA). NEMA wurde vom DICOM Standards Committee entwickelt.
DICOM besteht aus verschiedenen Diensten, von denen viele die Übertragung von Daten über ein Netzwerk beinhalten. Zu diesen Diensten gehören Store, Storage Commitment, Query/Retrieve, Modality Worklist, Modality-Performed Procedure Step, Print sowie Dienste für Offline-Mediendateien.