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Hintergrund und Identifizierung
Fluoroskopie ist ein Bildgebungsverfahren, das Röntgenstrahlen verwendet, um Echtzeit-Bewegungsbilder des Inneren eines Objekts oder Körpers zu erzeugen. Fluoroskope werden hauptsächlich in der medizinischen Bildgebung eingesetzt und ermöglichen es Ärzten, die innere Struktur eines Patienten zu sehen. Fluoroskope ermöglichen es Ärzten, Vorgänge wie die Pumpbewegung des Herzens oder den Schluckvorgang zu beobachten. Dies ist nützlich für Diagnose und Therapie und wird in der allgemeinen Radiologie, der interventionellen Radiologie und der bildgesteuerten Chirurgie angewendet.
Fluoroskope bestehen aus einer Röntgenquelle und einem Fluoreszenzschirm, wobei der Patient dazwischen platziert wird. Seit den 1950er-Jahren enthalten die meisten Fluoroskope Röntgenbildverstärker und Kameras, um die Bildsichtbarkeit zu verbessern und das Bild auf einem Monitor anzuzeigen. Ab den 1960er-Jahren wurde die Aufzeichnung von Fluoroskopiebildern und -videos zur Norm. Die Fluoroskopie ähnelt der Röntgen-Computertomografie (Röntgen-CT) und der Radiografie darin, dass sie Bilder mithilfe von Röntgenstrahlen erzeugt. Während bei der Radiografie Standbilder auf Film festgehalten werden, liefert die Fluoroskopie Live-Bewegungsbilder, die ursprünglich nicht gespeichert wurden.
Siemens-Fluoroskopiegeräte lassen sich im Allgemeinen an dem Schriftzug „Siemens Healthineers“ auf der Vorderseite des Geräts erkennen, wobei „Siemens“ in blaugrünen Großbuchstaben und „Healthineers“ in orangefarbener Schrift gedruckt ist. Siemens-Fluoroskopiegeräte enthalten meist Namen, die mit „Luminos“ beginnen.