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Im Jahr 1951 löste sich Simca mit dem Aronde, dem ersten echten „All-Simca“-Auto, von den Fiat-Konstruktionen. Es war ein riesiger Erfolg, bekannt für seine stilvolle Unibody-Bauweise und die zuverlässigen „Flash“- und „Rush“-Motoren. Während dieser Zeit wuchs Simca schnell und übernahm sogar die französischen Betriebe von Ford (Ford SAF), was ihnen das Modell Vedette V8 einbrachte.
Chrysler begann 1958 mit dem Kauf von Simca-Aktien und übernahm 1963 schließlich die vollständige Kontrolle. Diese Ära brachte die technisch bedeutendsten Autos der Marke hervor:
- Simca 1000: Eine kleine Limousine mit Heckmotor und Hinterradantrieb, die zum Kultklassiker und in den „Rallye“-Ausführungen zu einem ernstzunehmenden Rallye-Wettbewerber wurde.
- Simca 1100: Ein Vorreiter des modernen Fließheck-Layouts. Es bot Vorderradantrieb, einen quer eingebauten Motor und eine unabhängige Torsionsstab-Aufhängung – der Bauplan für den Volkswagen Golf und fast jedes moderne Kleinauto.
- Simca 1307 / 1308: 1976 zum europäischen Auto des Jahres gekürt, war es ein stilvolles Familienauto mit Vorderradantrieb und Fließheck.
Bis 1978 steckte Chrysler in tiefen finanziellen Schwierigkeiten und verkaufte seine europäischen Betriebe für 1 $ an Peugeot (PSA). Peugeot entschied sich, den Namen Simca auslaufen zu lassen und die Autos in Talbot umzubenennen (z. B. wurde aus dem Simca 1308 der Talbot Alpine). Mitte der 1980er-Jahre wurde auch der Name Talbot fallen gelassen und Simca ging in die eigenen Entwürfe von Peugeot über.
Betrachtet man die „Simca-DNA“ anstatt des Markennamens, war das letzte Fahrzeug, das unter Verwendung von Simcas Kerntechnik produziert wurde, der amerikanische Dodge Omni und der Plymouth Horizon. Diese Autos basierten auf dem Simca Horizon (Projekt C2) und wurden in den Vereinigten Staaten bis 1990 produziert.