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Hintergrund und Identifizierung
Der Ulco Integrus PSV Ventilator lässt sich an dem „Ulco“-Schriftzug erkennen, der in Kleinbuchstaben unten mittig auf dem Display des Geräts aufgedruckt ist. Je nach Modell kann das Beatmungsgerät neben einer Reihe von Einstellrädern zur Überwachung der Vitalwerte des Patienten auch Regale und Schubladen umfassen. Der Ulco Integrus PSV kam 2005 erstmals auf den Markt.
Ein Beatmungsgerät ist eine Maschine, die eine mechanische Beatmung durchführt, indem sie atembare Luft in die Lunge eines Patienten befördert und wieder herausleitet. Beatmungsgeräte unterstützen Patienten, die körperlich nicht in der Lage sind zu atmen. Moderne Beatmungsgeräte werden von computergestützten Mikrochips gesteuert, aber das Wort „Beatmungsgerät“ wird oft auch für eine handbetriebene Beutel-Masken-Beatmung verwendet. Beatmungsgeräte werden hauptsächlich in der Intensivmedizin, der häuslichen Pflege, der Notfallmedizin (als eigenständige Einheiten) und der Anästhesie (als Teil eines Narkosegeräts) eingesetzt.
Beatmungsgeräte werden oft als „Respiratoren“ bezeichnet, wobei moderne Krankenhaus- und Fachbegriffe den Begriff „Respirator“ jedoch für eine Schutzmaske verwenden. Ein modernes Überdruck-Beatmungsgerät umfasst einen komprimierbaren Luftspeicher oder eine Turbine, Luft- und Sauerstoffzufuhren, eine Reihe von Ventilen und Schläuchen sowie einen wiederverwendbaren oder einwegtauglichen „Patientenkreislauf“. In den meisten Fällen wird dem Patienten ein Luft-Sauerstoff-Gemisch durch einen Luftspeicher zugeführt, der mehrmals pro Minute pneumatisch komprimiert wird. Wenn das Beatmungsgerät eine Turbine verwendet, drückt die Turbine die Luft durch das Beatmungsgerät, und ein Durchflussventil reguliert den Druck entsprechend den Anforderungen des Patienten. Wenn der Druck nachlässt, atmet der Patient aufgrund der Elastizität der Lunge passiv aus. Die ausgeatmete Luft wird im Allgemeinen über ein Einwegventil innerhalb des Patientenkreislaufs (den sogenannten Patientenverteiler) abgeleitet.