Von Studierenden verfasstes Wiki
Ein tolles Team von Studierenden aus unserem Bildungsprogramm hat dieses Wiki erstellt.
Wenn dein Lenovo Thinkpad L440 langsamer läuft als erwartet, folge dieser Fehlerdiagnose.
Zu viele Hintergrundanwendungen
Wenn beim Benutzen deines Computers zu viele Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden, kann das Gerät langsamer arbeiten als normal. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Anzahl der offenen Tabs oder Anwendungen auf deinem ThinkPad zu minimieren, um schnellere Verarbeitungsgeschwindigkeiten zu ermöglichen.
- Wenn du auf den Reiter „Start“ in der Taskleiste gehst und „Task-Manager“ in die Suchleiste eingibst, werden dir alle Anwendungen angezeigt, die dein Gerät momentan verwendet.
- Du kannst den Arbeitsspeicher des ThinkPads einsehen und bei Programmen, die zu viel Random Access Memory (RAM) verbrauchen, auf „Task beenden“ klicken.
- Dies kann die Geschwindigkeit deines Geräts erhöhen, indem unnötige Hintergrundanwendungen geschlossen werden.
- Eine weitere Möglichkeit, die Anzahl der aktuell laufenden Anwendungen zu sehen, ist das Klicken auf den Pfeil „^“ in der Taskleiste in der Nähe der WLAN- und Akkueinstellungen.
- Mit einem Rechtsklick auf eines dieser Programme kannst du „Beenden“ oder „Schließen“ wählen, um Anwendungen zu schließen, die du gerade nicht verwendest.
Malware
Manchmal kann das Gerät mit Malware infiziert sein, was dazu führen kann, dass es langsamer als normal arbeitet. Um dies zu verhindern, kannst du einen der folgenden Schritte befolgen:
- Lade Antiviren-Software wie Norton Internet Security, McAfee VirusScan oder Symantec AntiVirus herunter, die dein Gerät auf Malware scannen und diese unter Quarantäne stellen kann, damit sie dein Gerät nicht infiziert.
- Führe jährliche Scans mit Antiviren-Software durch, um Malware vorzubeugen.
- Überprüfe dein Betriebssystem, um sicherzustellen, dass deine Software aktuell ist und über die neuesten Sicherheits-Patches verfügt. Aktiviere automatische Updates, damit du immer auf dem neuesten Stand bist. Sichere deine Dateien vorher für den Fall, dass das Update das System nicht korrekt aktualisiert.
- Das Einschalten der Windows-Firewall kann ebenfalls helfen, eine Malware-Infektion deines Computers zu verhindern. Folge diesen Schritten, um sie einzuschalten:
- Gehe auf deinem Computer zur Systemsteuerung.
- Navigiere in der Systemsteuerung zu „System und Sicherheit“.
- Klicke unter „System und Sicherheit“ auf „Windows-Firewall“.
- Klicke auf „Windows-Firewall ein- oder ausschalten“ und stelle sicher, dass sie für öffentliche und private Netzwerke aktiviert ist.
- Klicke auf das Kontrollkästchen, um benachrichtigt zu werden, wenn die Windows-Firewall eine neue App blockiert; so weißt du, welche App blockiert wird.
- Um Malware von vornherein zu vermeiden, solltest du das Öffnen unerwünschter E-Mails und E-Mail-Anhänge vermeiden und diese immer löschen, damit du nicht versehentlich darauf klickst.
Wenn du weißt, dass dein Gerät mit Malware infiziert ist, wende dich an deinen Antiviren-Anbieter, um die richtigen Schritte zum Entfernen der Malware von deinem Computer zu erfahren.
Kein Speicherplatz mehr verfügbar
Wenn immer mehr Speicherplatz des Computers durch Anwendungen, Dokumente und andere Dateien belegt wird, kann ein Computer eine deutliche Leistungseinbuße zeigen. Es wird empfohlen, ungenutzte Programme und Dateien zu entfernen, um Platz zu sparen. Dies ist besonders wichtig, wenn dein Gerät kein zusätzliches Laufwerk als erweiterten Speicher besitzt. In diesem Fall werden alle Dateien auf dem Laufwerk C gespeichert, was wertvollen Platz belegt, an dem wichtige Systemdateien gespeichert sind. Nachfolgend sind drei Möglichkeiten aufgeführt, die Arbeitsgeschwindigkeit durch das Freigeben von Speicherplatz zu verbessern.
Methode 1: Ungenutzte Programme deinstallieren
Dies kann auf zwei Arten geschehen: über die Systemsteuerung oder über die Einstellungen. Diese beiden Methoden finden möglicherweise unterschiedliche installierte Programme, die die jeweils andere nicht anzeigen kann. Es ist daher wichtig, beide auf ungenutzte Anwendungen zu überprüfen.
Methode über die Systemsteuerung
- Klicke zuerst auf das Windows-Symbol und suche nach der Systemsteuerung.
- Klicke dann auf „Programme“ und anschließend auf „Programme und Features“. Dadurch gelangst du zu einer Liste der Anwendungen auf deinem Computer.
- Mache einen Rechtsklick auf ein Programm und klicke auf „Deinstallieren“.
Methode über die Einstellungen
- Klicke zuerst auf das Windows-Symbol und suche nach den Einstellungen.
- Klicke dann in den Einstellungen auf die Suchleiste und suche nach „Programme hinzufügen oder entfernen“. Dadurch gelangst du zu einer Liste der installierten Apps.
- Auf der rechten Seite jeder Programmleiste sollten sich drei Punkte befinden. Klicke auf dieses Symbol und wähle dann „Deinstallieren“.
Methode 2: Datenträgerbereinigung
- Beginne mit der Datenträgerbereinigung, indem du auf die Start-Taste klickst.
- Suche im Suchfeld nach „Datenträgerbereinigung“ und klicke darauf, wenn sie erscheint.
- Wähle das Laufwerk aus, das du bereinigen möchtest, falls du dazu aufgefordert wirst.
- Wähle dann im Beschreibungsbereich „Systemdateien bereinigen“ aus.
- Markiere die Kontrollkästchen für die Art der Dateien, die du löschen möchtest, links neben dem Anwendungsnamen. Es ist ratsam, Daten von früheren Windows-Installationen zu entfernen. Dies kannst du tun, indem du das Kontrollkästchen „Vorherige Windows-Installation(en)“ markierst.
- Es sollte dann eine Meldung erscheinen; wähle daraufhin „Dateien löschen“.
- Aktualisiere den Datei-Explorer in dem Laufwerk, das du bereinigt hast, um das Ergebnis zu sehen.
Methode 3: Temporären Ordner leeren
- Schließe zuerst alle Anwendungen und fahre erst fort, nachdem alle Anwendungen geschlossen wurden.
- Drücke gleichzeitig die Windows-Taste und R. Es sollte ein Popup-Fenster erscheinen; gib „%temp%“ in die Textleiste ein.
- Halte im Ordner „Temp“ die Umschalttaste (Shift) gedrückt und klicke auf die erste und letzte Datei im Ordner. Dies löscht alle möglichen Dateien. Möglicherweise erhältst du eine Fehlermeldung, dass einige Dateien nicht gelöscht werden können. Versuche in diesem Fall nicht, diese Dateien zu löschen, und ignoriere sie einfach.
System nicht auf dem neuesten Stand
Dein ThinkPad mit der neuesten Software auf dem Laufenden zu halten, ist wichtig für die Wartung deines Geräts. Eine veraltete Version von Windows kann zu Verzögerungen bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit führen und verhindern, dass dein ThinkPad effizient arbeitet. So prüfst du, ob die Software deines Geräts aktuell ist:
- Klicke auf das „Start“-Symbol in der Taskleiste und tippe „Einstellungen“ in die Suchleiste.
- Wähle auf der linken Seite der Einstellungs-App „Windows Update“ aus.
- Sobald du auf diesen Reiter geklickt hast, wird „Du bist auf dem neuesten Stand“ angezeigt, wenn deine Software die aktuellste Windows-Version verwendet.
- Du kannst auch auf die Schaltfläche „Nach Updates suchen“ klicken, um sicherzustellen, dass keine neuen Updates installiert werden müssen.
- Falls ein Update erforderlich ist, wird eine Schaltfläche mit „Jetzt neu starten“ oder „Herunterladen & installieren“ zusammen mit dem Namen der zu installierenden Windows-Version angezeigt.
Überhitzung
Überhitzung kann durch interne oder externe Faktoren verursacht werden. Ein lauteres Lüftergeräusch sowie ein Gerät, das sich bei Berührung heiß anfühlt, können Anzeichen für eine Überhitzung sein.
Abhilfe 1: Eingeschränkter Luftstrom
Wenn du den Computer über einen längeren Zeitraum auf dem Schoß benutzt, besonders während er lädt, kann dies den Luftstrom zum Gerät einschränken und zu einer Überhitzung führen.
- Entferne das Gerät von der betroffenen Fläche und stelle es auf eine harte, flache Oberfläche, sodass die Füße erhöht sind und eine ordnungsgemäße Luftzirkulation wiederhergestellt werden kann.
Abhilfe 2: Hohe Bildschirmhelligkeit
Wenn dein Bildschirm über einen längeren Zeitraum zu hell eingestellt ist, kann dies dazu führen, dass der Computer überhitzt, da für die hohe Helligkeit mehr Energie benötigt wird.
- Schaue auf die Tastatur und drücke die Taste mit dem Helligkeitssymbol und einem Minuszeichen „-“ (dies kann F4, F5 oder F6 sein), um die Helligkeit deines Bildschirms zu verringern.
Alternativ bietet Windows 10 eine Funktion namens „Adaptive Helligkeit“, die die Helligkeit automatisch an die aktuellen Lichtverhältnisse anpasst, um dieses Problem in Zukunft zu vermeiden. Um diese Funktion einzuschalten:
- Navigiere zum Menü „Einstellungen“.
- Klicke links auf „System“.
- Klicke dann auf „Anzeige“.
- Wähle die Option „Helligkeit“.
- Setze ein Häkchen bei „Helligkeit automatisch anpassen, wenn sich das Licht ändert“.
Abhilfe 3: Veraltete Software
Es ist wichtig, dein Gerät auf dem neuesten Stand zu halten, da ältere Software eine Überhitzung verursachen kann. Konsultiere den Reiter System-Updates, um zu erfahren, wie du dein Gerät aktualisieren kannst. ⏎
Abhilfe 4: Überlastete Zentraleinheit (CPU)
Intern kann die CPU überlastet sein, wenn zu viele Anwendungen gleichzeitig viel Leistung beanspruchen. Auch dies führt zu einer Überhitzung.
- Konsultiere den Reiter Hintergrundanwendungen, um zu sehen, wie du nicht benötigte Anwendungen entfernen kannst.
Alternativ kannst du den Reiter Malware konsultieren, da auch Malware die CPU belasten kann.
Besonderer Dank geht an diese Übersetzer:innen:
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