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Bestandteile einer Handnähnadel
Öhr: Wähle eine Nadel mit einem Öhr, das groß genug ist, damit dein Faden leicht hindurchpasst.
Schaft: Der Schaft hat eine bestimmte Länge und Breite. Je größer die Breite, desto größer ist das Loch, das beim Durchstechen des Stoffes entsteht. Wähle beim Kauf einer Nadel die geringste Breite, bei der der Faden noch durch das Öhr passt. Eine längere Nadel nimmt mehr Stoff auf und ermöglicht mehrere Stiche auf einmal, während eine kürzere Nadel bei komplexen Stichen leichter zu handhaben ist.
Spitze: Handnähnadeln haben entweder eine scharfe Spitze oder eine Kugelspitze. Als Grundregel gilt: Scharfe Spitzen eignen sich besser zum Durchstechen von Webstoffen und engmaschigen Strickwaren, während Kugelspitzen (die sich stumpf anfühlen) besser für locker gestrickte Stoffe geeignet sind, da sie einzelne Maschen beiseiteschieben können, um durch den Stoff zu gleiten.
Faden wählen
Bei der Wahl des richtigen Fadens für dein Projekt ist entscheidend, wie sehr die fertige Reparatur dem ursprünglichen Zustand ähneln soll.
- Wenn die Reparatur so unauffällig wie möglich sein soll, wähle denselben Faden, der im Originalstück verwendet wurde. Bei den meisten Webstoffen ist dies Nähmaschinengarn, meist aus feinem Polyester. Bei Strickwaren sollte es Garn aus demselben Material und in derselben Stärke sein. Wenn die exakte Farbe nicht verfügbar ist, wähle den etwas dunkleren Farbton.
- Wenn du eine sichtbare Kontrast- oder Zierreparatur bevorzugst, wähle ein andersfarbiges Nähmaschinengarn, Wolle oder Stickgarn, das ein schwereres Baumwollgarn ist.
Faden abschneiden
Schneide ein Stück Faden oder Garn ab, das nicht länger als 61 cm (24") ist – eine einfache Messmethode ist die Länge deines Arms. Bei längeren Stücken verheddert sich der Faden beim Nähen zu leicht. Wenn dir beim Nähen der Faden ausgeht, verknote ihn und beginne mit einem neuen Stück. Wir versprechen dir, das ist weniger frustrierend als ein verknoteter Faden!
Faden verknoten
Es gibt zwei grundlegende Arten, einen Knoten am Ende des Fadens zu machen:
1. Ein Überhandknoten an einem Fadenende. Gut für den allgemeinen Gebrauch.
2. Ein Überhandknoten, der beide Fadenenden verbindet. Gut geeignet, wenn mehr Dicke erforderlich ist (z. B. beim Annähen von Knöpfen), neigt jedoch eher zum Verheddern.
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