Medizinische Ausrüstung
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Von Studierenden verfasstes Wiki
Ein tolles Team von Studierenden aus unserem Bildungsprogramm hat dieses Wiki erstellt.
Nicht reagierende Benutzeroberfläche
Der Touchscreen reagiert nicht wie erwartet auf Benutzereingaben.
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Touchscreen manuell zurücksetzen
Drücke die Displaysperrtaste (siehe GUI-Vorderansicht) direkt unter dem Bildschirm, um das Display zu sperren. Drücke diese Taste ein zweites Mal. Nach dem zweiten Drücken erscheint unter dem Sperrsymbol auf dem Display ein Fortschrittsbalken. Sobald der Fortschrittsbalken abgeschlossen ist, wird das Sperrsymbol entriegelt, was anzeigt, dass der Touchscreen zurückgesetzt wurde.
GUI-Vorderansicht
Displaysperrsymbol
Touchscreen-Reaktion nach Zurücksetzen weiterhin fehlerhaft
Falls der Touchscreen weiterhin nicht wie erwartet reagiert, sollte die Bedienperson eine alternative Beatmungsquelle für den Patienten bereitstellen, um das Gerät neu starten zu können. Nachdem der Patient sicher auf ein anderes Beatmungssystem übertragen wurde, schalte das Gerät über den Ein-/Ausschalter an der Vorderseite des Geräts (siehe BDU-Vorderansicht) aus und wieder ein. Falls angemessen, kann der Patient zurück auf das Gerät übertragen werden. Falls der Patient zurückübertragen wird, drücke auf dem Display die Taste „Gleicher Patient“ und anschließend „Start“.
BDU-Vorderansicht
Schwarze Benutzeroberfläche
Der Touchscreen setzt sich spontan zurück und bleibt für ca. 30 Sekunden schwarz, bevor er neu startet.
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Spontanes Zurücksetzen
Der Touchscreen setzt sich manchmal spontan zurück. Wenn dies geschieht, wird das Display für etwa 30 Sekunden schwarz, bevor es neu startet. Die Statusanzeige zeigt einen Countdown, der die verbleibende Zeit bis zum Abschluss des Zurücksetzens anzeigt. Dies ist keine Fehlfunktion. Das Zurücksetzen erfolgt, da Systemprüfungen anzeigen, dass das Display neu gestartet werden muss, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. Während eines Zurücksetzens bleibt das Gerät betriebsbereit und alle Alarme funktionieren weiterhin; diese Alarme werden jedoch erst nach Abschluss des Zurücksetzens auf dem Bildschirm angezeigt.
Alarm für niedriges Tidalvolumen
Das Beatmungsgerät zeigt einen aktiven Alarm für ein niedriges ausgeatmetes Tidalvolumen an, obwohl der Zustand des Patienten unbedenklich erscheint.
Aktiver Alarm für niedriges ausgeatmetes Tidalvolumen
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Parameter für niedriges Tidalvolumen falsch eingestellt
Wenn der Parameter für das niedrige Tidalvolumen falsch eingestellt ist, öffne zunächst die Alarmseite oder wähle den mit dem Alarm verknüpften Hotlink aus. Auf der Alarmseite wird eine Kategorieoption in derselben Farbe wie die Alarmstufenanzeige angezeigt. Innerhalb dieses Menüelements blinkt der Wert des Parameters für das niedrige Tidalvolumen. Tippe auf den Parameterwert und stelle den Regler auf das entsprechende Niveau ein. Wenn der gewünschte Wert eingestellt ist, drücke die Akzeptieren-Schaltfläche auf dem Bildschirm. Um die visuelle Farbanzeige zurückzusetzen, klicke auf die Zurücksetzen-Schaltfläche.
Alarm „Beatmungsgerät außer Betrieb“ (Vent Inop)
Ein „Vent Inop“-Alarm tritt auf, wenn das Gerät einen kritischen Fehler erkennt; dies verhindert alle anderen Betriebszustände des Geräts.
Anzeigezustand des Alarms „Beatmungsgerät außer Betrieb“
Kritischer oder katastrophaler Fehler
Wenn ein kritischer oder katastrophaler Fehler erkannt wird, wechselt das Gerät in den „Vent Inop“-Alarmzustand. Bei einem „Vent Inop“-Alarm geht das Gerät in den Zustand „Sicherheitsventil offen“ (SVO) über. In diesem Zustand begrenzt das Gerät den Druck, der dem Patienten zugeführt wird, schließt die Ventile der Gasmischung (PSOL), entleert den Speicher des Gasmischungssystems und öffnet das Sicherheitsventil. Auf dem Bildschirm wird eine „Vent Inop“-Anzeige eingeblendet, und sowohl ein Alarm mit hoher Priorität als auch ein sekundärer Alarm (Dauerton) werden aktiviert. Während dieses Alarms sind sämtliche Erfassungs- und Signalisierungsfunktionen für Alarmbedingungen der Patientendaten ausgesetzt. Der „Vent Inop“-Alarm kann nicht mit der Alarm-Reset-Taste zurückgesetzt werden. Um den „Vent Inop“-Zustand zu verlassen, muss das Gerät aus- und wieder eingeschaltet werden und den automatisch eingeleiteten erweiterten Selbsttest (EST) erfolgreich bestehen.
Alarm „Sicherheitsventil offen“
Der Zustand „Sicherheitsventil offen“ (SVO) ist ein Notfallzustand, in dem der Patient ohne Unterstützung Raumluft atmen kann (sofern dazu in der Lage). Ein SVO-Zustand bedeutet nicht, dass das Beatmungsgerät betriebsunfähig ist.
Anzeigezustand des Alarms „Sicherheitsventil offen“
Hardware- oder Softwarefehler
Wenn der Alarm „Sicherheitsventil offen“ aktiv ist, sieht das Display wie in der Abbildung oben aus. Es zeigt die verstrichene Zeit ohne Beatmungsunterstützung an und zeigt keine Patientendaten an oder erkennt Bedingungen wie einen Verschluss/eine Trennung des Patientenschlauchsystems. Wenn die Ursache für den SVO-Zustand behoben ist, löscht das Beatmungsgerät den SVO-Alarm. Falls das Drücken der Alarm-Reset-Taste den Alarm nicht stoppt, kann die Ursache des SVO-Alarms nur durch eine Wartung des Beatmungsgeräts behoben werden. In diesem Fall liegt entweder ein Software- oder ein Hardwareproblem vor.
Um das Software-/Hardwareproblem zu beheben, muss das Beatmungsgerät zur Reparatur gebracht werden.
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