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[summary]Ein 56K-Modem ist eine Art Modem, das Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre weit verbreitet war, um Computer über Telefonleitungen mit dem Internet zu verbinden.[\summary]

Hintergrund

Ein 56K-Modem ist eine Art Modem, das Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre weit verbreitet war, um Computer über Telefonleitungen mit dem Internet zu verbinden. Die Bezeichnung „56K“ bezieht sich auf die maximale Download-Geschwindigkeit des Modems, die 56 Kilobit pro Sekunde (Kbps) beträgt. Diese Geschwindigkeit wurde durch eine Technologie namens V.90 erreicht, die die Datenübertragung über herkömmliche analoge Telefonleitungen mit höheren Geschwindigkeiten ermöglichte, als es zuvor möglich war.

56K-Modems stellten eine Verbesserung gegenüber früheren Einwahl-Modems (Dial-up-Modems) dar, die typischerweise maximale Geschwindigkeiten von 33,6 Kbps oder weniger hatten. Ihre Geschwindigkeit war jedoch immer noch deutlich geringer als bei Breitband-Internetverbindungen, die in den 2000er-Jahren weit verbreitet wurden und wesentlich höhere Download- und Upload-Geschwindigkeiten boten.

Heute sind 56K-Modems weitgehend veraltet, da die meisten Internetverbindungen über Kabel-, Glasfaser- oder Funktechnologien hergestellt werden, die weitaus höhere Geschwindigkeiten bieten. In einigen abgelegenen Gebieten oder Entwicklungsländern werden jedoch möglicherweise noch 56K-Modems für den Internetzugang genutzt.

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