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Hintergrund
Bang & Olufsen, oft als B&O stilisiert, wurde 1925 von den Ingenieuren Peter Bang und Svend Olufsen in Struer, Dänemark, gegründet. In der Anfangszeit investierte das Unternehmen viel Arbeit in die Entwicklung eines Radios, das keine Batterien benötigte, sondern direkt an eine Steckdose angeschlossen werden konnte.
1926 erfanden sie ein kommerziell erfolgreiches Produkt namens „Eliminator“. Angespornt durch diesen Erfolg bauten sie eine Fabrik in Struer und entwickelten Produkte mit vergleichbarem Design und der damals modernsten Technologie, wie etwa die Serien Hyperbo und Beolit. Beide trugen maßgeblich dazu bei, das Premium-Markenimage von B&O zu etablieren.
Während des Zweiten Weltkriegs kooperierte die Geschäftsführung von B&O nicht mit Nazi-Deutschland, woraufhin das Unternehmen durch die SS schwer geschädigt wurde. Nach dem Krieg wurden die Fabrik und andere Produktionsstätten wieder aufgebaut. Bis 1955 stellte das Unternehmen statt der zuvor produzierten Radios elektrische Rasierapparate her. 1957 nutzte das Unternehmen unter dem Einfluss des Designers Yves Fabiansen die Gelegenheit, wieder Fuß zu fassen, indem es verschiedene Radios und Fernseher entwickelte. In den 1990er-Jahren eröffnete B&O eigene Geschäfte anstelle von Vertragshändlern und widmete sich erneut der Entwicklung hochwertiger All-in-One-Audioprodukte, wobei das zuvor aufgebaute Geschäft mit separaten Audiokomponenten aufgegeben wurde.
Ab Ende der 2000er-Jahre sanken die Umsätze jedoch aufgrund der globalen Finanzkrise von 2008 von etwa 500 Millionen Kronen auf rund 200 Millionen Kronen, was zu einer Phase der Stagnation führte. Zudem begann mit der Einführung des iPhone durch Apple die weite Verbreitung von Smartphones, und die Menschen begannen, eigenständige Audiogeräte wie MP3-Player und DVD-Recorder zu ignorieren. Als Reaktion darauf schloss Bang & Olufsen unrentable Geschäftsbereiche wie MP3-Player, gründete die auf junge Menschen ausgerichtete Submarke „B&O PLAY“ und erweiterte sein Sortiment an tragbaren Lautsprechern, Ohrhörern und Kopfhörern.
2005 trat das Unternehmen in den Car-Audio-Markt ein und begann damit, seine Produkte in Luxusfahrzeugen zu installieren. Dank des Wachstums von „Beoplay“ gelang die Wiederbelebung des Geschäfts und die Steigerung der Umsätze – ein Trend, der bis heute anhält.
Im Juni 2015 ging das Unternehmen eine Premium-Audio-Partnerschaft mit HP ein und stattete Notebooks und Laptops wie die Pavilion-Serie mit Lautsprechern aus. Im Juli desselben Jahres verkaufte es seine Car-Audio-Sparte an die Harman-Gruppe. 2017 folgte eine Audio-Partnerschaft mit LG Electronics, in deren Rahmen die Audioabstimmung für Mobilgeräte und einfache Ohrhörer übernommen wurde.