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Hintergrund und Identifizierung

Die Kompaktkassette ist ein magnetisches Speichermedium, das Philips im September 1963 entwickelte. Kompaktkassetten erlangten in den 1970er und 80er Jahren große Beliebtheit, da sie eine einfache Möglichkeit zur Musikwiedergabe boten und handlicher waren als Vinyl-LPs. Die Kompaktkassette löste ältere Magnetbandstandards wie 8-Spur und Tonband ab, doch alle diese Formate nutzten die gleichen grundlegenden Prinzipien der magnetischen Aufzeichnung. Das Band besitzt eine dünne Metallschicht, die während der Aufnahme magnetisiert wird, um die Audiosignale zu kodieren (mehr Infos hier).

Ein Kassettenrekorder ist ein Gerät, das Musik von einer Kompaktkassette lesen und (optional) neues Material auf das Band für dein perfektes Mixtape aufnehmen kann. Philips stellte 1963 den EL3300 als ersten Kassettenrekorder auf dem Markt vor. Weitere Kassettenrekorder waren als Teil einer stationären Stereoanlage im Haushalt oder in einem tragbaren Henkelmann mit eingebauten Lautsprechern zu finden. 1979 führte Sony den äußerst erfolgreichen Walkman ein, einen kleinen Kassettenrekorder für die Nutzung mit Kopfhörern. Kassetten und Kassettenrekorder blieben bis in die 1990er Jahre beliebt, als CDs das dominierende Format für den Musikvertrieb wurden.

Kassettenrekorder verfügen im Allgemeinen über eine Klappe zum Einlegen der Kassette und zwei Spindeln, die durch die Löcher in der Kassette ragen. Zu den häufigsten Problemen bei Kassettenrekordern gehören verschmutzte Tonköpfe, die mit Isopropylalkohol gereinigt werden können, sowie gerissene Antriebsriemen, die kostengünstig online zu finden und auszutauschen sind. Probiere es einfach aus!

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