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Hintergrund und Identifizierung

Leica Camera AG ist ein deutscher Hersteller von Kameras, Objektiven, Ferngläsern, Zielfernrohren, Mikroskopen und Brillengläsern. Leica wurde 1914 von Ernst Leitz in Deutschland gegründet. Der Firmenname „Leica“ leitet sich aus den ersten drei Buchstaben des Nachnamens von Ernst Leitz und den ersten zwei Buchstaben des Wortes „Camera“ ab.

Die ersten Leica-Kameras wurden Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt, die Vermarktung und der Verkauf der Kameras begannen jedoch erst Mitte der 1920er-Jahre. Leica-Kameras richteten den Bildrahmen für den 35-mm-Film seitwärts aus und nicht wie üblich quer über den Filmstreifen. Leica-Kameras waren kompakt und verfügten über einziehbare Objektive. 1932 wurden Leica-Kameras um Messsucher- und Sucherobjektive erweitert, die austauschbar waren. 1933 bot Leica Verschlusszeiten für Langzeitbelichtungen sowie eine schnelle Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde an.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erwuchs Leica-Kameras Konkurrenz durch ähnliche sowjetische und japanische Kameras. In den 1950er-Jahren boten japanische Kameras niedrige Preise und erschütterten die europäische Kameraindustrie. Leica wurde als Anbieter teurer Kameras bekannt, die sich vor allem an ambitionierte Fotografen und Profis richteten.

Leica hat Digitalkameras, kompakte Filmkameras und Spiegelreflexkameras verschiedener Serien hergestellt. Leica-Kameras tragen den Namen „Leica“ in Großbuchstaben über ihren Objektiven. Viele Leica-Kameras verfügen zudem über das Leica-Emblem, das den Namen „Leica“ in weißer Schreibschrift in einem roten Kreis zeigt.

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