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Hintergrund
Phototherapie oder Lichttherapie bezieht sich auf zwei Dinge: die Exposition gegenüber Tageslicht oder einer gleichwertigen Lichtform bei saisonal abhängigen Depressionen oder die Bestrahlung der Haut mit bestimmten Wellenlängen unter Verwendung von polychromatischem, polarisiertem Licht zur Behandlung von Hautkrankheiten. Es gibt Hinweise darauf, dass Lichttherapie auch bei anderen psychiatrischen Erkrankungen helfen kann, einschließlich schwerer Depressionen und Depressionen im Zusammenhang mit bipolaren Störungen. Zu den Hauterkrankungen, die mit Lichttherapie behandelt werden, gehören Psoriasis und Neugeborenengelbsucht.
Identifizierung
Um die verschiedenen Arten der Phototherapie zu unterscheiden, hilft es, sie nach der behandelten Krankheit oder dem Leiden zu betrachten. Die folgenden Kategorien werden typischerweise mittels Phototherapie behandelt:
- Vitamin-D-Mangel: Wenn der Körper nicht genügend Vitamin D selbst produziert, hilft eine Lichttherapie mit Wellenlängen von 290–300 Nanometern dem Körper, Vitamin D3 zu bilden. LED-Lichter sind dafür bekannt, auf menschlicher Haut wirksam zu sein.
- Hautkrankheiten: Ultraviolettes Licht wie schmalbandiges UVB oder ein leistungsstarkes UVB-Bett wird typischerweise bei Hautkrankheiten eingesetzt. Die Wellenlängen für diese Therapie liegen bei etwa 311–313 Nanometern.
- Stimmungs- und Schlafstörungen: Helles Licht und Morgensimulation werden bei einer Vielzahl von Störungen eingesetzt, darunter saisonale Depressionen, nicht-saisonale Depressionen, chronische zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen, zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen, Jetlag sowie Schlafstörungen im Zusammenhang mit Parkinson- und Alzheimer-Krankheiten.
Zusätzliche Informationen
Bildquelle: Vtbijoy/Wikimedia Commons