Einleitung
Mit dem Nexus 6 schickt Google in Zusammenarbeit mit Motorola ein weiteres Modell in den Kampf der Phablets. Angepriesen als die Android-Adaption des iPhone 6 Plus finden wir heraus, welche Innovationen wirklich drinstecken. Los geht's!
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Was du brauchst
Einführungsvideo
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Nexus 6 Spezifikationen:
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5,96" Bildschirm mit einer Auflösung von 1440 x 2560 Pixeln und damit einer Pixeldichte von 493ppi
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2,7 GHz Quad Core Krait 450 CPU (Qualcomm Snapdragon 805 SOC) mit Adreno 420 GPU und 3GB RAM
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32 oder 64 GB interner Speicher
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Android 5.0 Lollipop
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802.11ac 2x2 (MIMO) + Bluetooth 4.1 + NFC
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3220 mAh "nicht-austauschbarer" Akku
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13 MP Kamera auf der Rückseite mit optischem Bildstabilisator und eine 2 MP Kamera auf der Vorderseite
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Das Nexus 6 hat eine mittige rückseitige Kamera, die auf den ersten Blick mit einem interessanten Blitz ausgestattet ist.
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Mehr dazu später...
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Auf der Oberseite finden wir die 3,5mm Kopfhörerbuchse und den Slot für eine nano-SIM-Karte.
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Auf der Unterseite befindet sich der Micro-USB-Port sowie die obligatorischen CE- und Entsorgungshinweise.
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Zwei Phablets von drei Herstellern. Wir vergleichen und stellen fest: Dank des dünneren Rahmens verfügt das Nexus 6 über mehr Bildschirmfläche mit nur marginal größerem Gehäuse als das iPhone 6 Plus.
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Nexus 6: 82,98 mm x 159,26 mm x 10,06 mm
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iPhone 6 Plus: 77,8 mm x 158,1 mm x 7,1 mm
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Da an der Rückabdeckung keine sichtbaren Schrauben vorhanden sind, verwenden wir Plektren, um uns hineinzuhebeln.
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Das Schlechte: Keine einfachen Clips an dieser Abdeckung – deine Fingernägel werden für diese Aufgabe wohl nicht ausreichen.
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Das Gute: Der Klebstoff, der die Abdeckung sichert, ist relativ mild. Sobald das Plektrum in den Spalt geschoben ist, lässt sich die Abdeckung abheben.
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Das Hässliche: Das Entfernen der Rückabdeckung bietet immer noch keinen Zugang zu den internen Komponenten. Zumindest haben wir jetzt die visuelle Bestätigung von Schrauben – eine ganze Legion davon.
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Es ist Zeit, die (zahlreichen) Schrauben zu entfernen. 22 T3 Torx-Schrauben zeigen sich und warten geduldig auf unseren Präzisionsschraubendreher.
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Wir haben eine geheime Klappe entdeckt! Mit einem geheimen Stecker!
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Eine glänzende Kupferspule fällt uns durch den löchrigen Mittelrahmen ins Auge. Das werden wir uns genauer ansehen, sobald wir das Gehäuse geknackt haben...
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Das Nexus ist endlich bereit, seine Geheimnisse zu enthüllen. Es sieht so aus, als ob dieser mysteriöse Stecker zum Akku gehörte!
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Nachdem die Kabel gelöst sind, wird plötzlich auf erfreuliche Weise klar, warum so viele Schrauben im Mittelrahmen waren. Das Nexus 6 zerfällt praktisch in zwei Hälften: die Mittelrahmen-Akku-Einheit und die Display-Motherboard-Einheit.
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Sieh dir das an! Das glänzende Kupfer von vorhin ist eine Induktionsladespule! (Vielleicht setzt sich das ja doch noch durch).
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Wenn wir die Spule abziehen, bekommen wir einen Blick auf den 3,8 V, 3220 mAh (12,2 Wh) Akku.
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Das ist eine Stufe über den 11,1 Wh des iPhone 6 Plus, aber es sieht so aus, als ob die Akkulaufzeit des Nexus nicht viel davon profitiert.
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Während wir unsere Reise fortsetzen, untersuchen wir die Blitzeinheit etwas genauer.
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Das Nexus 6 schlägt mit seinem Dual-LED-Blitz eine andere Richtung ein – eigentlich zwei „verschiedene“ Richtungen.
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In diesem Schritt verwendetes Werkzeug:Tweezers$4.99
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Der erste Blick auf das Motherboard weckt Erinnerungen an das Moto X; groß, grün und jede Menge winziger EMI-Abschirmungen.
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Wir können die Rückkamera und die Frontkamera problemlos mit einer Pinzette herausnehmen.
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Das Nexus 6 ist in Sachen Kamera sicherlich kein Leichtgewicht. Die 13-MP-Rückkamera verfügt über einen Sony Exmor IMX 214 CMOS-Bildsensor (der auch im OnePlus One zu finden ist).
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Nachdem wir das Motherboard von der Display-Einheit gelöst haben, entdecken wir einen einzelnen IC:
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Atmel MXT640T CCU 1424D TW QLR64 Touchscreen-Controller
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Und das war's! Die Display-Einheit ist nun frei von weiteren Bauteilen, nachdem wir den Mittelpunkt des Nexus recht einfach erreicht haben.
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Endlich, das Teil, auf das wir alle gewartet haben! Identifizieren wir einige der ICs, die dieses Nexus antreiben:
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SK Hynix H9CKNNNDBTMTAR 24 Gb (3 GB) LPDDR3-RAM, mit einem Qualcomm Snapdragon 805 SoC darunter
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Qualcomm PMA8084 Power Management IC
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SanDisk SDIN9DW4-32G 32 GB eMMC NAND-Flash
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Qualcomm MDM9625M LTE-Modem
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Qualcomm WTR1625L Hochfrequenz-Chip
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Qualcomm WFR1620 Receive-Only Companion-Chip
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Texas Instruments TMS320C55 digitaler Signalprozessor
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Aber das ist noch nicht alles! Motorola preist sein Turbo-Ladegerät an und rühmt sich damit, dass nur 15 Minuten Ladezeit für 6 Stunden Nutzung ausreichen.
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Das Motorola Turbo-Ladegerät ist mit der neuen Quick Charge 2.0-Technologie von Qualcomm kompatibel und bietet drei verschiedene Ausgangsoptionen: 5 V bei 1,6 A, 9 V bei 1,6 A und 12 V bei 1,2 A.
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Es klingt, als wäre an diesem Turbo nichts schneckentypisch, aber es gibt nur einen Weg, das herauszufinden...
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...und zwar, indem wir uns mit einem Rotationswerkzeug den Weg hinein bahnen!
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Auf der einen Seite finden wir inmitten von Epoxidharz-Klumpen einen Transformator, der von einigen einfachen Kondensatoren, Spannungsreglern und einem USB-Anschluss umgeben ist.
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Auf der anderen Seite, inmitten eines Meeres aus Lötstellen und Bauteilen in Oberflächenmontage:
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Ein Brückengleichrichter, der für die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom zuständig ist
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Dialogue iW1760B Netzteil-Controller, eindeutig das Gehirn der Operation
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Reparierbarkeits-Punktzahlen des Motorola Nexus 6: 7 von 10 (10 ist am einfachsten zu reparieren).
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Druckkontakte und Kabelstecker machen die modularen Komponenten (Kameras, Tasten, Kopfhörerbuchse) einfach austauschbar.
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Das Nexus 6 verwendet eine einzige Art von Schraube, obwohl es eine ziemlich ungewöhnliche Größe (T3) ist.
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Sehr viele Schrauben halten den Mittelrahmen – das macht seinen Ausbau etwas mühsam, bedeutet aber auch, dass keine Clips oder Klebstoff nötig sind, um ihn am Front Panel zu befestigen.
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Der eingeklebte Akku ist schwerer zugänglich, als uns lieb ist, kann aber ausgetauscht werden.
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Mehrere Komponenten (Vibrationsmotor, SIM-Steckplatz, Lautsprecher, USB-Anschluss) sind direkt auf das Motherboard gelötet und schwieriger auszutauschen, als wenn sie per Kabel verbunden wären.
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Der Touchscreen ist mit dem Display verschmolzen, was die Reparaturkosten bei einem gesprungenes Display erhöht, aber es ist einfach, an die reine Display-Einheit zu gelangen.
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Besonderer Dank geht an diese Übersetzer:innen:
100%
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42 Kommentare zur Anleitung
Step 12, the chip above the orange one, Broadcom BCM20795 NFC controller chip.
So is it possible to put back the back cover or it need some kind of glue ?
It's still pretty sticky, so it ought to go back on and stay without any additional adhesive.
I'm struggling to stick mine back on, what adhesive can I use?
Is it possible to upgrade to upgrade the storage?