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Computer CPU Coolers

Moderne CPUs verbrauchen viel Strom, teilweise bis zu 130 W. Diese Energie wandelt sich in Abwärme um. Ein modernes System hat also effektiv das Äquivalent einer 50 W bis 130 W Glühbirne, die ständig im Gehäuse brennt. Diese Analogie unterschätzt das Problem sogar, denn eine Glühbirne gibt ihre Wärme über die vergleichsweise große Oberfläche des Glaskolbens ab. Ein Prozessor muss die gleiche Menge an Wärme über die viel kleinere Oberfläche des Prozessorkerns, die typischerweise etwa 1,6 cm² (0,25 Quadratzoll) beträgt, abführen. Ohne einen effizienten Kühlkörper, der diese Wärme ableitet, könnte sich der Prozessor buchstäblich in Sekundenbruchteilen selbst zerstören.

Nahezu alle Systeme lösen dieses Wärmeproblem, indem sie einen massiven Kühlkörper aus Metall in engen Kontakt mit dem Prozessorkern (oder dem integrierten Heatspreader) bringen und einen kleinen Lüfter verwenden, um Luft durch die Lamellen des Kühlkörpers zu saugen oder zu drücken. Dieses Gerät wird als „Kühlkörper/Lüfter-Einheit“ (HSF) oder „CPU-Kühler“ bezeichnet. Da der Stromverbrauch von Prozessoren stetig gewachsen ist, sind auch Größe und Masse der verwendeten Kühlkörper gestiegen. Selbst die Standardkühler, die bei im Einzelhandel gekauften Prozessoren mitgeliefert werden, sind heutzutage oft recht groß und schwer. Abbildung 5-6 zeigt beispielsweise links einen Intel Pentium 4 Standard-CPU-Kühler und rechts einen Thermalright XP-120 Aftermarket-CPU-Kühler, mit zwei AA-Batterien als Größenvergleich.

Abbildung 5-6: Intel Standard-CPU-Kühler (links) und Thermalright XP-120 CPU-Kühler, mit AA-Batterien als Größenvergleich

Kühlkörper werden je nach Preis und Verwendungszweck aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Ein kostengünstiger Kühlkörper oder einer, der für langsamere Prozessoren gedacht ist, besteht wahrscheinlich komplett aus Aluminium. Aluminium ist günstig und überträgt Wärme relativ effizient. Kupfer ist deutlich teurer als Aluminium, leitet Wärme aber wesentlich effizienter. Entsprechend kann ein teurerer Kühlkörper oder einer, der für schnellere Prozessoren gedacht ist, hauptsächlich aus Aluminium bestehen, aber Kupferoberflächen dort besitzen, wo der Prozessor den Kühlkörper berührt. Die teuersten Kühlkörper und jene für die schnellsten Prozessoren sind aus reinem Kupfer gefertigt.

Kühlkörper/Lüfter-Einheiten unterscheiden sich auch in Art und Größe des verwendeten Lüfters sowie in dessen Drehzahl. Die Lüftergeschwindigkeit ist ein Thema, denn bei ansonsten gleichen Bedingungen erzeugt ein schneller drehender Lüfter mehr Lärm. Bei gleichem Luftstrom erzeugt ein größerer, langsamerer Lüfter weniger Lärm als ein kleinerer, schnellerer Lüfter. Die Lüftergrößen sind mit steigenden Prozessorgeschwindigkeiten gewachsen, um das hohe Luftvolumen bereitzustellen, das für die Kühlung des Kühlkörpers nötig ist, während die Lüftergeschwindigkeit (und damit das Geräusch) auf einem vernünftigen Niveau bleibt. Beispielsweise verwendeten Kühlkörper für Pentium II-Prozessoren 30-mm-Lüfter. Kühlkörper für frühe Pentium 4- und Athlon 64-Prozessoren nutzten typischerweise 60-mm- oder 70-mm-Lüfter. Manche „Performance“-Kühler von Drittanbietern, die sich an Übertakter richten, verwenden 80-mm-, 92-mm- oder 120-mm-Lüfter. Einige nutzen sogar mehrere Lüfter.

Im Allgemeinen empfehlen wir, die CPU-Kühler zu verwenden, die mit den im Einzelhandel gekauften Prozessoren mitgeliefert werden. Die Standardkühler liegen leistungsmäßig und bei der Geräuschentwicklung meist im Mittelfeld – weder so effizient oder leise wie gute Aftermarket-Kühler, aber kostengünstiger.

Wenn dir die Lautstärke deines PCs jedoch wichtig ist, ist ein CPU-Kühler eines Drittanbieters die richtige Wahl. Du kannst etwa 15 € bis über 100 € für einen leisen CPU-Kühler ausgeben, je nachdem, welchen Prozessor du verwendest und wie leise und effizient der Kühler sein muss. Arctic Cooling (http://www.arctic-cooling.com) stellt mehrere Modelle im Bereich von 15 € bis 30 € her, die recht leise und effizient sind. Wenn du bereit bist, etwas mehr auszugeben, schau dir die Kühler der 7000er- und 7700er-Serie von Zalman (http://www.zalmanusa.com) an, die im Bereich von 30 € bis 45 € liegen und extrem leise sind – so effizient, dass manche Modelle bei einigen Prozessoren sogar lüfterlos (und damit völlig lautlos) betrieben werden können. Wenn nur das Beste gut genug ist und du bereit bist, 60 € oder mehr für einen CPU-Kühler auszugeben, wähle ein Modell von Thermalright (http://www.thermalright.com) und füge einen der von Thermalright empfohlenen Lüfter hinzu.

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Sam Goldheart

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1 Kommentar

Also, a missing thermocouple connection to BIOS can destroy your processor. I know - was expensive.

Antti Linden - Antwort Teilen

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