Einführungsvideo

Einleitung

Die Mixed Reality Technologie von Magic Leap war so lange ein unrealistisches Wunschdenken, dass wir kaum glauben können, es jetzt tatsächlich auf unserem Teardown-Tisch zu haben. In Anbetracht der Unsummen, die für dieses Projekt aufgebracht wurden, hoffen wir doch sehr, dass es mit magischem Feenstaub funktioniert, aber nur ein Teardown kann das ans Licht bringen.

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Dieser Teardown ist keine Reparaturanleitung. Um dein Magic Leap One zu reparieren, verwende unsere Fehlerbehebungsseite.

  1. Hier gibt es eine Menge Sachen zum auseinandernehmen. Lass uns mit den Spezifikationen anfangen:
    • Hier gibt es eine Menge Sachen zum auseinandernehmen. Lass uns mit den Spezifikationen anfangen:

      • Nvidia Tegra X2 (Parker) SoC mit zwei Denver 2.0 64-bit cores und vier ARM Cortex A57 64-bit cores

      • Integrierte auf Pascal basierende GPU mit 256 CUDA cores

      • 8 GB RAM

      • 128 GB integrierter Speicher

      • Bluetooth 4.2, Wi-Fi 802.11ac/b/g/n, USB-C, 3,5 mm Kopfhöreranschluss

    • Diese Nvidia SoC ist für Automobilanwendungen konzipiert und wird hauptsächlich in autonomen Fahrzeugen, inclusive Tesla, benutzt. Das scheint ein Off-Label-Gebrauch zu sein, aber bedenkt man die vielen Bereiche mit externen Sensoren zum Mapping und Verstehen der Umwelt des Magic Leap, entspricht das sehr einem selbstfahrenden Auto.

    The CUDA cores are a fixed feature of the Parker SoC - not a separate semiconductor. They don’t deserve an individual bullet in this listing.

    alexander.stohr - Antwort

    • Magic Leap behauptet, dass die Benutzung des Headsets eine unbeschreibliche Erfahrung sei, so als würde man in eine andere Welt eintauchen, und das mussten wir natürlich selbst ausprobieren.

    • Dank unserer zuverlässigen Infrarotkameras, können wir direkt über dem Nasensteg einen IR-Projektor entdecken, der durch Abtasten die Tiefe wahrnehmen kann. Das Prinzip ähnelt dem, das wir im iPhone X und davor im Kinect gefunden haben.

    • Wenn man ganz genau hinschaut, kann man auch vier zusätzliche IR LEDs in jeder Linse entdecken, die deine Augäpfel "unsichtbar" für das Tracking erhellen. (Wir holen die Tracker gleich heraus.)

    That is not how you wear the headset…

    Shaaheen Peyvan - Antwort

    • Bevor wir loslegen, orientieren wir uns zunächst mit einem Überblick auf höchstem Niveau:

      • Die Inhaltserstellung beginnt im Lightpack. Es liefert Energie und wickelt die Verarbeitung ab, indem es Bild- und Tondaten zum Headset weiterleitet.

      • In der Zwischenzeit verfolgt das Lightwear Headset die Position und Ausrichtung des Controllers und erstellt eine Karte deiner Umgebung, die zum Einfügen virtueller Elemente dient.

      • Wie diese virtuellen Element erzeugt werden, ist wieder eine ganz andere, sehr komplizierte Sache.

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    • "Mixed Reality" ist eine komplizierte Angelegenheit. Es ist eine Sache das zu ergänzen, was du auf einem Bildschirm siehst (wie ein Smartphone oder ein VR Display mit einer Eingabe von externen Kameras).

    • Aber es ist viel schwieriger, eine tatsächliche, nicht-gefilterte Realität, die dich direkt erreicht, zu ergänzen. Um diese Illusion zu kreieren, nutzt das Magic Leap One ein paar ausgeklügelte technische Dinge:

      • Wellenleiter Display: Das ist im Grunde ein durchsichtiger Bildschirm, der unsichtbar von der Seite her beleuchtet wird. Der Wellenleiter (Magic Leap bezeichnet ihn als "photonischen Lichtfeld Chip") leitet das Licht, in diesem Fall ein Bild, über eine dünne Schicht Glas, vergrößert es und richtet es auf dein Auge aus.

      • Schärfeebenen: Auf einem VR Display ist immer alles im Fokus. Die Realität ist anders, manche Dinge sehen scharf, andere unscharf aus, je nach Fokus deines Auges. Magic Leap ahmt diesen Effekt durch das Aufeinanderstapeln mehrerer Wellenleiter nach, und kreiert so Schärfenebenen, die das Bild in scharfe und unscharfe Bereiche unterteilen.

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    • Wenden wir uns dem optischen Kleinod dieses Teils zu! Ein schneller Test schließt polarisierte Linsen aus, wir müssen also tiefer graben, um irgendwelche Entdeckungen zu machen.

    • Die Innenseite der Linsen ist durch auffällige IR LEDs, einen sichtbar gestreiften Wellenleiter "Display" Bereich und den mehrfachen komischen Einsatz von Kleber überraschend häßlich.

    • Der Wellenleiter besteht aus sechs nicht sehr schön beschichteten Lagen, jede mit einem kleinen Luftzwischenraum.

      • Die Kanten sehen so aus, als seien sie per Hand schwarz angemalt worden, was wahrscheinlich dazu dient, interne Spiegelungen und Interferenzen zu minimieren.

    I would more tend to think that the waveguides are optically bonded and there are no air gaps. Usually optical bonding minimizes partial reflections at interfaces in order to increase overall contrast. But the waveguides must also rely on total internal reflection. That sounds like conflicting goals.

    Jerome - Antwort

    I was surprised by this as well, but I think if it were bonded all the way across with OCA you wouldn’t be able to see the obvious glue layers around the edges.

    Jeff Suovanen -

    The waveguides work by total internal reflection (TIR) cause by the index of refraction mismatch between glass and air. If the layers of glass were bonded together with no gap (or other indexed mismatched material in between) then the light would exit the waveguide to the next layer an you don’t have a waveguide/TIR.

    Karl Guttag -

    • Im Inneren des Kopfbandes entdecken wir ein Laser Label Klasse 1. Das kommt einem bei einer Brille zwar etwas gruselig vor, aber es ist bei normaler Benutzung unbedenklich und nicht gefährlicher als ein CD Player.

    • Wir lösen die Standard Torx Schrauben und entfernen die Abdeckung. Darunter finden wir den ersten von zwei Lautsprechern, die mit Federkontakten verbunden sind und durch farbkodierte Dichtungen geschützt werden. Was die Reparabilität angeht, ist das sehr gut!

    • Unter den Abdeckungen entdecken wir ebenfalls die beiden oberen Enden des einzigen eingebauten Kabels dieses Gerätes sowie ein paar Magnete, die für eine bessere Passform sorgen.

    • Aber was ist das für eine seltsame kleine schwarze Box, die aus der rechten Seite des Kopfbands heraussteht?

    CD players use Class 3B lasers which are dangerous to the eye. Class 1 is much, much, much safer, and it is eye-safe at all distances.

    Daniel Lu - Antwort

    • Einer Umfrage zufolge handelt es sich um eine magnetische Sensor-Spule mit sechs Freiheitsgraden, die dazu dient, die Position des Controllers zu verfolgen.

      • Die Intensität der drei senkrechten Magnetfelder wird gemessen, um die Position und die Ausrichtung des Controllers bezüglich zum Headset festzustellen.

    • Wir öffnen den Controller und finden die (wesentlich größere) emittierende Hälfte des Trackers und obendrein noch einen 8,4 Wh Akku.

    • Die in das Gehäuse der Spule gesprühte Kupferabschirmung schützt sie wahrscheinlich vor HF-Interferenzen und ist gleichzeitig für das Magnetfeld durchlässig.

      • Interferenzen wären eine mögliche Erklärung für die seltsame Platzierung des Trackers und es handelt sich unter Umständen um eine vorläufige Lösung. Es ist eine "alte" Technologie und für Linkshänder wahrscheinlich noch ungeeigneter.

    • Nicht auf dem Bild zu sehen: Wir haben auch etwas herausgeholt, das wie ein eigens konzipiertes von LEDs umringtes Trackpad aussieht (vielleicht für zukünftige Hardware zum Tracking von Licht?)

    The magnetic coil 6 dof sensor system is almost certainly adapted from either Polhemus’ AC magnetic system or Ascension Technologies’ DC magnetic system. Patents on both are long since expired.

    Tony Asch - Antwort

    The LED light ring is just for aesthetics, animations etc.

    Justin Alvey - Antwort

    How do we know it’s AC or DC type magnetic tracking from this tear-down image?

    James Di-Bao Wang - Antwort

    • Nach dem Ablösen des Kopfbandes und der inneren Blende könne wir die IR Strahler zum Eye-Tracking besser betrachten. Wir stellen fest, dass sie alle reihenweise verkabelt sind statt individuell kontrolliert zu werden.

    • Und endlich kommen wir zum Herzstück des Magic Leap: die Optik und die Display-Einheiten.

    Could you please disassemble the strap as well? We haven`t seen a mechanism like this in any HMD yet. Packed in a small space, supposed to last years with enough force to keep it on various head sizes. I really want to know what kind of spring they used for this.

    Jan - Antwort

    @tancho I only got a glimpse of it when we had it apart, but it looked like a single constant-force spring packed into the center plastic segment at the back.

    Jeff Suovanen -

    • Wir heben eine der externen Sensor-Anordnungen hoch und finden darunter das optische System, um Bilder in die Wellenleiter einzufügen.

    • Diese bunten Farben stammen vom Umgebungslicht, das in den Beugungsgittern reflektiert wird, es handelt sich also nicht um spezifischen Farbkanäle.

      • Jeder Punkt ist auf einer anderen Tiefe und entspricht einer Schicht des Wellenleiters.

    • Auf der Rückseite finden wir das tatsächliche Display-Gerät: ein OmniVision OP02222 LCOS Gerät mit feld-sequentiellem Farbsystem. Es handelt sich wahrscheinlich um eine angepasste Variation des OmniVision OP02220.

    • Der KGOnTech Blog ist richtigerweise davon ausgegangen, dass dies genau das ist, was Magic Leap tut, ausgehend von Patentanmeldungen von 2016.

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    • Lass uns den Projektor und die Wellenleiter-Optik genauer untersuchen.

    • Was genau hat es mit diesen sechs Schichten auf sich? Für jeden Farbkanal (rot, grün und blau) gibt es einen separaten Wellenleiter auf zwei verschiedenen Fokalebenen.

      • Ohne farbspezifische Wellenleiter, würde jede Farbe auf einen etwas anderen Punkt fokussieren und damit das Bild verformen.

    • "Bild 6" der Magic Leap Patentanmeldung 2016/0327789 bringt ein wenig Licht ins Dunkel der inneren Abläufe der Optik.

    • Zu deiner Erbauung und Freude haben wir unser eigenes "tl;dr Diagram" für dieses System erstellt, inklusive Miezekatzen.

    The “tl;dr diagram” has the positions of the LED light source and LCOS grid swapped: Light from the LCOS will not be reflected into the waveguide. The figure from the Magic Leap patent is correct.

    Jack Boyce - Antwort

    Well, yes and no. The position of the components shown in our diagram is correct—unlike in the patent drawing, the physical Leap One does have the light source at the back, firing forward (toward the waveguides). The LCOS grid is on the top, facing down. However, our graphic is incomplete and does not show every optical component—so if you’re trying to follow the light path through the entire system, you’re going to get tripped up and the system won’t “work.” Our graphic was originally meant to be a high-level conceptual overview and probably got too detailed for its own good. It certainly won’t satisfy any optics experts. But if you’re trying to understand the whole system, here’s a hint: there’s a mirror on the other side of the beam splitter, directly opposite the LCOS panel.

    Jeff Suovanen -

    I wished there were more detailed images of complete breakdown of the projection system instead of trying explain the process. Some of us already have a good understanding of the process and have relied on IFIXIT to show us the components to verify our assumptions. With only few images we are still relying on vague block diagrams.

    All Things 3D - Antwort

    • Ein Gussblock aus Magnesium enthält die gesamte Optik sowie die Sensoren, und für ein HMD ist er ziemlich massig. Die VR Headsets, die wir bisher auseinandergenommen haben, waren alle aus leichtem Kunststoff.

    • Aber Metall ist ein besserer Wärmeleiter und die Elektronik sowie die IR Beleuchtung (wahrscheinlich VCSEL Geräte) erzeugen alle Wärme.

      • Das pinke Zeug ist Wärmeleitpaste, um die Wärme des IR Entfernungsmessers abzuleiten.

    • Metall bietet auch eine festere Oberfläche für eine stabilere und fokussiertere Optik nach der rigorosen Justierung.

      • Aber fest ist nicht immer das beste, einige der Komponenten sind mit Schaumklebeband befestigt, das flexibler ist, wenn sich Dinge durch die Wärme biegen.

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    • Nachdem sie sowieso nicht mehr richtig sitzen, entfernen wir die Abdeckungen der Sensoren, um sie uns genauer anzuschauen.

    • Diese Zwillings-Sensorgruppen befinden sich an deinen Schläfen mit einem Abtast-IR-Tiefensensor genau in der Mitte.

    • Der Tiefensensor am Nasensteg enthält die Hardware zur Raumerfassung in Form von:

      • IR Sensor-Kamera

      • IR Punkt-Projektor

    • Bei diesem Gerät sind Empfangsstationen unnötig, es führt die Projektion sowie das Ablesen selbst durch.

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    • Um all diese sensorische Ausrüstung am Kopfband zu befestigen, gibt es kostspielige, übereinandergelegte Flachbandkabel, auf denen Folgendes zu finden ist:

      • Movidius MA2450 Myriad 2 Bildverarbeitungseinheit

      • SlimPort ANX7530 4K DisplayPort Receiver

      • OmniVision OV680 Messbrücke für die Verarbeitung von simultanen Bildströmen mehrerer Kameras (wie wir sie auch im Amazon Fire Phone gefunden haben)

      • Altera/Intel 10M08V81G - 8000 Logiczelle FPGA, möglicherweise für Glue Logic oder zum Verwalten von MV Teil oder Kamera Brückendaten

      • Parade Technologies 8713A bidirektionaler USB 3.0 Redriver

      • NXP Semiconductors TFA9891 Tonverstärker

      • Texas Instruments TPS65912 PMIC

    This page is more useful to tell what’s inside the Altera/Intel 10M08V81G (the linked datasheet only lists operating conditions and specs that are of no interest to most people)

    https://www.intel.com/content/www/us/en/...

    Family table

    https://www.intel.com/content/dam/www/pr...

    juliov - Antwort

    The Myriad 2 is a vision processor, not a display processor. It’s going to be used here as a front-end processor for the cameras.

    Scott Morrison - Antwort

    Fixed! Thanks for the tip. No idea how we managed to bungle that one—had a link to the right datasheet but somehow not the description. :p

    Jeff Suovanen -

    “Possible camera combiner chip” is more specifically the OmniVision OV00680-B64G Sensor Bridge

    Trevor Yancey - Antwort

    Good find—thanks for sharing! We’ve updated the description.

    Jeff Suovanen -

    With the way TI marks packages, “78CS9SI” is not the part number; use the second number instead. It’s tough to tell exactly from the image, but it looks like it might be “65912,” which would make it the TPS65912 power management unit chip.

    Trevor Yancey - Antwort

    Confirmed (again—2 for 2!). Thanks a ton!

    Jeff Suovanen -

    • Wir lösen einen der zwei IR -Sender Ringe ab und finden die schwer zu erreichende Eye-Tracking IR Kamera, die sich hinter einem dunklen Filter versteckt.

    • Wenn eine einzelne Kamera unter jedes Auge platziert wird, kann das die Genauigkeit sowie das Eye-Tracking Spektrum beeinträchtigen, die Kamera kann das Auge/die Pupille besser erfassen, wenn der Nutzer nach unten statt nach oben schaut.

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    • Jetzt wird es ein bisschen destruktiv, aber das ist es uns wert, um einen Blick auf die optische Verkettung zu werfen:

      • Ein winziger Ring aus sechs LEDs macht den Anfang - zweimal je rot, grün und blau für zwei Fokalebenen.

      • Die LEDs leuchten auf den LCOS Mikrodisplay, um ein Bild zu erzeugen. Es ist gleich nebenan am schwarzen Plastikgehäuse befestigt.

      • Von der Innenseite dieses Gehäuses her, richtet eine Sammellinse das rohe Licht der LEDs aus, sie ist auf einen polarisierenden Strahlteiler aufgesetzt.

      • Die polarisierten Strahlen durchlaufen dann eine Reihe an Linsen, um das Bild in die Eingangsgitter auf den Wellenleitern zu fokussieren.

      • Die Eingangsgitter sehen aus wie winzige Punkte, die in die sechs (jetzt etwas zerbrochenen) Wellenleiter eingefügt sind.

    • Wir sammeln die "Einspeisungs-" Einheit auf, um sie näher zu betrachten. Dabei zeigen sich die Farben, die zu jedem Eingangsgitter gehören: zweimal rot, zweimal grün und zweimal blau.

    Thanks for this. It also explains the process they are using to derive the six planes, which incidentally corresponds to the six color fields the OmniVision LCOS is capable of generating at I assume 1/360th of second per field. However this does not explain how they can sustain a two complete RGB frames in 1/60th of second unless the image resolution is 1280x720 (allowing 120 fps) instead of 1920x1080 (60 fps). Unless they multiplex the six LEDs at 1/360th of second with two frames of image information. Essentially if the resolution is 1080P (unlikely) the NVIDIA TX2 is processing two (1920 x 2) x 1080 images (one for each eye) every 1/60th of second. Pretty impressive, but I think it is actually just 720P as confirmed in my Unity SDK the image is 1280 x 960.

    All Things 3D - Antwort

    • Nach der Optik wenden wir uns jetzt dem Gehirn dieses Geräts zu, dem Lightpack!

    • Es ist eigentlich unmöglich diese Kühlungsöffnungen zu übersehen. Hat dieser kleine Taschen-PC ein aktives Kühlsystem? Wir werden es bald herausfinden.

    • Diese FCC Markierungen sind nicht sehr aussagekräftig, ausser der Tatsache, dass es von Magic Leap konzipiert und in Mexiko zusammengebaut wurde. Die Identität des tatsächlichen Hardware Herstellers ist angeblich ein gut gehütetes Geheimnis.

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    • Es dauert eine Weile bis wir es schaffen, das Lightpack mit Hilfe von Hitze und durch vorsichtigem Hebeln zu öffnen.

    • Die meisten VR Headset haben wie PCs ziemlich viele Kabel, aber hier ist nur ein einziger durchgängiger Strang zu finden, der unter einem Status-LED Streifen, ein paar Schrauben und einem Kupferband eingeklemmt ist.

      • Ergonomisch gesehen ist ein einziges Kabel im gesamten Headset zwar recht elegant, aber deine Katze sollte diese Rettungsleine lieber nicht durchnagen, sonst ist dein Gerät nämlich kaputt.

    • Ein weiterer Gussblock aus Magnesium ist aus dem Weg und nun erblicken wir das Motherboard!

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    • Wir kümmern uns weder um den modularen Kopfhöreranschluss noch um das Tastenbord, sondern wenden uns gleich dem mit Abschirmungen bedeckten Siliziumfeld zu.

    • Diese Leiterplatte ist mit einem Cooler Master Lüfter ausgestattet, der bei PCs ein Favorit ist, was die Lüftungsöffnungen erklärt, die uns vorhin aufgefallen sind.

    • Allerdings reicht es nicht, nur ein paar Schrauben zu entfernen, um den Külkörper herauszubekommen, denn er ist fest eingeklebt. Gute zehn Minuten lang erhitzen und hebeln wir, bis er endlich aufgibt und sich herauslösen lässt.

    • Für ein kleines tragbares Gerät ist dieses Kühlsystem ziemlich groß, aber angesichts der Arbeit, die es leisten muss, macht es durchaus Sinn. Vieles hier erzeugt Wärme und in diesem Fall sind Hot Pockets keine gute Idee.

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    • Nachdem wir die Abschirmungen entfernt haben, können wir einen Blick auf die Chips werfen:

      • NVIDIA Tegra X2 "Parker" SoC mit NVIDIA Pascal GPU

      • 2x Samsung K3RG5G50MM-FGCJ 32 Gb LPDDR4 DRAM (insgesamt 64 Gb oder 8 GB)

      • Murata 1KL (wahrscheinlich ein Wi-Fi/Bluetooth Modul)

      • Nordic Semiconductor N52832 RF SoC

      • Renesas Electronics 9237HRZ buck-boost Akkulader

      • Altera (Eigentum von Intel) 10M08 MAX 10 feldprogrammierbare Gatteranordnung

      • Maxim Semiconductor MAX77620M Power Management IC und Parade Technologies 8713A bidirektionaler USB 3.0 Redriver

    do check, if those RAMs are POP (Package On Package), and hide some more processing power under them…

    felixlazarev - Antwort

    Yellow box is not Parade Technologies 8713A  , that is WIFI AC, BT MODULE from Murrata

    Dashnamoorthy - Antwort

    Thanks for pointing that out, I’d mixed up two chips. It’s correct now.

    Adam O'Camb -

    • Und noch mehr auf der Rückseite:

      • Toshiba THGAF4T0N8LBAIR 128 GB NAND universeller Flash-Speicher

      • Scansion (jetzt Cypress) FS128S 128 Mb quad SPI NOR Flash-Speicher

      • Texas Instruments TPS65982 USB Typ C und USB Leistungsabgabe-Controller

      • uPI Semiconductor uP1666Q 2 Phasen Buck Controller

      • Texas Instruments INA3221 bi-direktionaler Spannungs-Monitor

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    • Als nächstes heben wir den untertassenförmige Teilabschnitt ab und können somit mit unseren Hebelwerkzeugen an das Akkugehäuse herankommen.

    • Es war derart schwierig an den Akku zu kommen, dass es schon fast ironisch ist, dort eine Zuglasche zu finden, aber das ist besser als gar nichts.

      • All diese Schichten und all der Kleber unterstützen wahrscheinlich die Stoßfestigkeit und die Langlebigkeit. Aber wenn der Akku seinen Geist aufgibt, was unvermeidlich ist, musst du das gesamte Gerät ersetzen oder mit einer sehr schwierigen Reparatur rechnen, und das Recyceln wird zu einigem Kopfzerbrechen führen.

    • Dieser Akku mit Doppelzellen liefert 36,77 Wh bei 3,83 V. Das ist der gleiche Bereich wie einige populäre Tablets.

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    • Das Magic Leap One ist eindeutig ein teures Hardware Teil mit einer kurzfristigen Laufzeit. Jedes einzelne Bauteil ist dazu ausgelegt seine Kalibrierung während der Lebensdauer des Gerätes beizubehalten. Unsere Vermutung ist, dass dieses Gerät in aller Eile und ohne Berücksichtigung des Preises auf den Markt gebracht wurde.

      • Hoffen wir also auf eine Nutzer-Ausgabe, die das durchdachte Design sowie die Langlebigkeit beibehält, und gleichzeitig die Kurzsichtigkeit dieses Gerätes vermeidet.

    • Gans besonderer Dank geht an Karl Guttag von KGon Tech, der uns wertvolle seine Zeit und Expertise für diesen Teardown zur Verfügung gestellt hat.

    • VR Experte und ab und zu auch unser Erzfeind, Palmer Luckey hat ebenfalls großartig zum Inhalt beigetragen, sowie zum Zugang zur Hardware. Du kannst seinen vollen Beitrag zum Magic Leap One hier finden.

    • Etwaige Fehler in diesem Teardown sind mit ziemlicher Sicherheit die unsrigen, und nicht die unserer Mitwirkenden.

    • Und zu guter Letzt verteilen wir noch die Punkte für die Reparierbarkeit.

    Palmer got fired for lying and stealing. He broke signed contracts and without community involvement or their consideration is now a mod at Reddit in violation of several moddiqette rules. He is a joke and you disgrace yourself accepting anything from him.

    Lou Wallace - Antwort

  2. Fazit
    • Die Lautsprecher können leicht mit nur einem Schraubendreher ausgebaut und ausgetauscht werden.
    • Die Gewindeschrauben sind alle handelsübliche Torx oder Kreuzschlitzschrauben.
    • Die Demontage ist hauptsächlich nicht-destruktiv, zumindest in der Theorie. Bei so viel Kleber auf empfindlichen Bauteilen, brauchst du einen Haufen Geduld und eine sehr ruhige Hand.
    • Der Akku ist nur austauschbar, wenn du bereit bist das Motherboard auszubauen und dich an mehreren Kleber-Barrieren vorbeizuschleichen.
    • Weder für die Optik noch für den Prozessor gibt es Upgrade-Möglichkeiten, was bei einem Teil zu einem Preis von 2300 Dollar etwas enttäuschend ist.
    Reparierbarkeits-Index
    3
    Reparierbarkeit 3 von 10
    (10 ist am einfachsten zu reparieren)

Besonderer Dank geht an diese Übersetzer:

100%

Annika Faelker hilft uns, die Welt in Ordnung zu bringen! Wie kann ich mithelfen?
Beginne zu übersetzen ›

In Step 10, figure 2 (the figure from the patent) the ‘optional’ polarizing filter (2072) is not very optional. And you skipped it in your summary image.

It’s likely a three-wavelength, 1/4-wave retarder used to rotate linearly-polarized light to circularly-polarized light before it bounces off the LCOS. The reflected light goes through another 1/4 wave so it’s now 1/2 a wave from the input light. That is - it’s linearly polarized 90 degrees from the original light. That’s why the polarizing beam splitter cube is able to separate the input field (100% coverage) from the LCOS-reflected fields. They’re 90 deg. different polarization.

Also, that means the RGB emitters aren’t likely LED’s. They’d have to be laser diodes (or VCSEL’s) to have the narrow spectrum necessary for the 1/4 wave retarding film.

Wick - Antwort

Wick, you seem to know something about this subject, but you are wrong about the Figure from the patent. The beam splitter will polarize the light but having two might work better.

In the final configuration and as diagrams by iFixit (the 3rd figure with respect to Step 10) they absolutely need a polarizer (as show) right after the LEDs or else half the light will go strait into the injection optics without modulation. This 3rd figure does leave out a quarter-wave plate and polarizing mirror on the right side of the beam splitter cube that is necessary to bounce the light back to the beam splitter so it can be directed out to the injection logic. As drawn, the light from the LCOS would go through the beam splitter and out the side of the cube.

Karl Guttag -

I want to add to my prior comment that I have only seen the teardown pictures and had to mentally reconstruct what was going on from picture. I did not see the components as they were taken off. Based off the pictures, I was trying to make it work based on what I was seen from static pictures.

Something that concerns me in this design is that the LED light is shot straight at the beam splitter and if the polarization is not great with the first/LED polarizer and the beam splitter, there will be a spot of uncontrolled light (about the size of the LEDs) in the center of the image. I’m assuming they are using wire grid polarizers in both locations.

Another issue with the design is that the image has to pass through and reflect off the beam splitter (if based on what I was shown and was told is correct). Usually with a wire grid polarizer, you don’t want to pass the “image” of the LCOS through the polarizer as it will do damage to the image. The FIG 6 from the patents would be the “normal” configuration.

Karl Guttag -

Ye-gods, thats a lot of impressive technology squeezed into a small package! No wonder it has taken so long to develop. I’m skeptical that it will ever be a commercially viable product. They are surely shipping significant dollars along with each developer unit. My prediction is that, at best, it will be a high-end business-use product, never a consumer product. Most probably MagicLeap will be acquired by a major before too long, and a year later the major will kill it, having found the skeletons in the closet and determined it will never be profitable — especially with consumers now embracing lower-tech, lower AR quality devices. But hey, congrats to ML for being aggressive with technology, and I wish them the best of luck. Thanks for the superb tear-down, finally revealing the long-standing mystery of ML, IFIXIT!

lannierose - Antwort

The device is reminiscent of a camcorder, with a lot of optics and electronics compressed into a small volume and not a lot of consideration to repairability. There’s a lot more engineering here than a VR headset and I’m impressed how far Magic Leap has iterated the design for a developer release. That said, having a non-replaceable battery would be a disaster for a consumer release IMHO. Great teardown!

Jack Boyce - Antwort

Every bit of the teardown proves my thought that ML was in full “use whatever it takes to get something awesome and tangible into the light of day and hands of tech journalists”.

The idea of ML’s defining headlines being stuff that had words like “failure, $500M+, defunct, etc” was something they were going to break everything to avoid.

This iteration of the tech is a proof of concept device purely for the sake of quieting naysayers and settling the growing number of very worried investors and future buyers.

If this operates at even 75% “WOW Factor” it may earn them the time they need to finish designing their actual consumer level device. I have a feeling their mass production model will barely resemble this. The battery placement and total absense of maintenance/repair/replace indicators kinda proves that.

I am skeptical that the mass-produced model will ever be a reality, but I have a bit more hope than normal now that I've seen the Nissan GTR level of obsessive care in the build quality of this device.

Steven - Antwort

Also, I didn't have enough space to write how absolutely blown away I am at the quality of this teardown. Beyond just the physical work, the extra research put into explaining it is brilliant. The confusing bits of tech are easy to understand and including the links tobsources and part data right with the test instead of just a pile of footnotes at the bottom helps let me decide just how deep down the tech rabbit hole I want to go!

I've read and loved many of these from ifixit, but you guys/girls/robots have reset the bar (again) with this one. Well done!

Steven - Antwort

I agree, this is absolutely awesome work by ifixit!

Callum Vincent -

Confused with one camera can magic leap track each eye independently?

Jeffrey Cooper - Antwort

One eye-tracking camera per eye, you can see the corresponding black square in the lens opposite the one we opened up!

Sam Lionheart -

Has iFixit torn down the Microsoft HoloLens from 3 years ago?

How does Magic Leap One compare to the HoloLens??

John Nguyen - Antwort

@johnwnguyen We have not. My understanding is HoloLens uses a waveguide display as well, albeit with a narrower field of view. Magic Leap One also has the benefit of an additional focus plane, although how much that actually contributes to the experience I couldn’t say. If you want the details, I can’t recommend Karl’s blog highly enough—he sniffed out Magic Leap’s trail early and correctly predicted that they’d use display technology more similar to HoloLens than not. (He’s a bit hard on Magic Leap at times, but IMO does a great job cutting through the hype and presenting all the known facts.) Palmer’s writeup also makes numerous comparisons to the HoloLens, summing up Magic Leap One as “slightly better than Hololens in some ways, slightly worse in others, and generally a small step past what was state of the art three years ago – this is more Hololens 1.1 than Consumer AR 1.0.” Worth a read.

Jeff Suovanen -

I’m curious about the microphones, I’ve seen that there may be four of them. Are these in the “sensor arrays”? Where are they aimed? Are they being processed by a chip and then input into the processor, or are they all processed in realtime by the processor unit?

Ian Page-Echols - Antwort

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