Einleitung
OnePlus hat seiner Flotte ein neues Zeitmessgerät hinzugefügt – und auch wenn wir bei diesem Modell nicht ganz pünktlich sind, kommen wir endlich dazu, es zu zerlegen. In diesem Teardown werden wir sehen, wie sich die Watch im Vergleich zu einigen ihrer Konkurrenten schlägt, und erfahren, ob OnePlus durch das späte Erscheinen auf dem Markt genug Zeit hatte, die Probleme bei der Reparierbarkeit zu lösen, mit denen diese Kategorie zu kämpfen hat.
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Was du brauchst
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Diese Watch tickt zwar nicht, hat aber ein paar andere raffinierte Spezifikationen und Funktionen:
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1,39-Zoll-Display mit einer Auflösung von 454 × 454
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4 GB interner Speicher
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WLAN, Bluetooth 5.0 und integriertes GPS
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IP68-Schutzart, ausgelegt für einen Wasserwiderstand von bis zu 50 Metern (5 ATM)
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Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Barometer, Kompass, Herzfrequenz, SpO2
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Läuft mit einem benutzerdefinierten RTOS (Echtzeit-Betriebssystem)
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In diesem Schritt verwendetes Werkzeug:Pro Tech Toolkit$79.95
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Wenn es Zeit für einen Teardown ist, gibt es kein Entkommen vor unserem Pro Tech Toolkit – nicht in einer Kiste und nicht mit einem Fuchs. Wir mögen diese fuchsrote Kiste allerdings ziemlich gern.
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Aber bevor wir mit dem Werkzeug loslegen – vergleichen wir! Links: die Galaxy Watch3 mit ihrem drehbaren Einstellrad und den taktilen Tasten. Und rechts: die Huawei Watch GT2e mit ihrem elektronischen „drehbaren“ Touch-Rand und den flachen Tasten (ähnlich denen der OnePlus Watch).
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Auf der Rückseite ist die OnePlus Watch mit einer recht standardmäßigen Ausstattung versehen: Herzfrequenz- und SpO2-Sensoren (Blutsauerstoffsättigung) – kein ausgefallenes EKG wie in der Galaxy Watch3 oder der Apple Watch Series 6.
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Standard-Federstege halten die Fluorelastomer-Armbänder an ihrem Platz, also entfernen wir diese problemlos, zusammen mit vier Torx-Schrauben auf der Rückseite der Uhr.
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Unser erster Blick ins Innere offenbart eine Rückabdeckung, die einen Lithium-Ionen-Akku und ein paar weitere bemerkenswerte Teile beherbergt.
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Eine einzelne Metallhalterung deckt die versteckten Kabelstecker ab, die wir entfernen werden, um einen genaueren Blick darauf zu werfen.
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Insgesamt beherbergt diese Rückabdeckung einen winzigen Lautsprecher und einen Linearantrieb, ein Mikrofon, einen barometrischen Sensor sowie die Sensoren für die Herzfrequenz und SpO2. Die meisten dieser Bauteile sitzen auf demselben Flachbandkabel-Oktopus, der nicht entfernbar ist.
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Das einzige austauschbare Teil in der Gruppe ist der Lautsprecher – falls du der Aufschrift auf der anderen Seite des „nicht entfernbaren“ Akkus Glauben schenkst. Was... wir nicht tun. Er erschien uns absolut entfernbar!
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Die Energiezelle liefert 1,59 Wh (410 mAh bei 3,87 V). Damit liegt sie über der Galaxy Watch3 (1,3 Wh) und der Apple Watch Series 6 44 mm (1,17 Wh). Nur die Xiaomi Mi Watch aus dem Jahr 2021 bietet mit 1,62 Wh mehr Kapazität.
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Weiter geht’s – nur ein paar Kreuzschlitzschrauben halten das Motherboard fest, auf dessen dieser Seite anscheinend nichts montiert ist.
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Also lösen wir die restlichen Display- und Tastenstecker und machen uns dann an das „Gehirnnnnnnnn“.
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Chips:
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Kingston EMMC04G-M657 4 GB NAND-Flash
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STMicroelectronics STM32L4R9ZI6P extrem stromsparende 32-Bit-MCU+FPU mit Arm® Cortex®-M4
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Ambiq Micro Apollo 3 AMA3B Mikrocontroller
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Airoha AG3335MN GNSS-Standortprozessor
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Cypress Semiconductor CYW20721 Bluetooth 5.0 SoC
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MediaTek MT6670Q Sensor-Frontend-Controller
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Awinic AW8695FCR Haptik-Treiber
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In diesem Schritt verwendetes Werkzeug:iFlex Opening Tool$11.99
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Nachdem das Motherboard ausgebaut und diese komplizierte Tastenverkleidung entfernt ist, konzentrieren wir uns auf das letzte Teil – das Display.
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Wir wenden etwas Wärme an und zeigen unser Können beim Schneiden, bis wir dieses Angeber-Teil endlich ablösen können.
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Damit ist unser Teardown beendet. Wo ist die Zeit geblieben? Wir scheinen den Überblick verloren zu haben.
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Bewundere gerne die Einzelteile dieses Zeitmessers. Und während wir uns an den Zusammenbau machen, findest du hier einige Beobachtungen zur Reparierbarkeit, über die du nachdenken kannst.
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Fazit
- Das Öffnen ist unkompliziert und erfolgt ohne Klebstoff.
- Im gesamten Gehäuse werden nur zwei gängige Schraubentypen verwendet.
- Einige fummelige Metallhalterungen und ein paar überlappende Kabel erschweren Reparaturen.
- Der Akku selbst ist leicht zugänglich, ist jedoch über die Sensor-Flachbandkabel-Einheit mit dem Motherboard verbunden.
- Die Sensor-Flachbandkabel-Einheit ist nicht abnehmbar und an der Rückabdeckung befestigt.
- Das Display ist schwer zu entfernen und erfordert Wärme sowie spezielles Aufhebelwerkzeug.
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