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Einleitung
Die ikonische Patagonia® Expedition Sewing Awl wurde im Herbst 2025 mit einigen modernen Updates neu aufgelegt. Diese Anleitung zeigt dir, wie du die aktualisierte Expedition Sewing Awl (ESA) benutzt – ein kleines Handwerkzeug für Nähreparaturen.
Schritte 1 – 10: Überblick und ESA-Einrichtung
Schritte 11 – 20: Reparieren mit der ESA
Obwohl die ESA ein Handnähwerkzeug ist, sind die Spule und die Nadeln Elemente für Nähmaschinen. Bitte lies dir für weitere Informationen diese Artikel durch:
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DIY-Reparaturen sind eine unterhaltsame und effektive Methode, die Lebensdauer deiner Ausrüstung zu Hause zu verlängern, und sie lassen die Patagonia-Garantie nicht erlöschen – sie werden sogar ausdrücklich empfohlen!
Patagonia-Artikel können auch zur Reparaturprüfung in eine lokale Filiale gebracht oder über den Post-Reparaturservice an Patagonia gesendet werden.
Legen wir los!
Was du brauchst
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Standardahlen werden beim Nähen verwendet, um Löcher in dicke Materialien zu stechen und das Nähen zu erleichtern.
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Die Expedition Sewing Awl (ESA) ist einzigartig, da sie gleichzeitig Löcher stanzt und näht und für eine Vielzahl von Materialien angepasst werden kann!
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Die ESA erzeugt einen Steppstich, bei dem sich der Oberfaden und der Unterfaden miteinander „verriegeln“.
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Die ESA ist mit zwei strapazierfähigen Nadeln ausgestattet, die sich am besten für Reparaturen an dicken Materialien wie Rucksäcken, Gepäckstücken, Zelten, Stiefeln, Nylongewebe, Vinyl, Denim, Hanf und Leder eignen.
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Wenn du dein Reparatur-Kit um kleinere Nadelgrößen erweiterst, kannst du auch dünnere oder elastischere Stoffe wie Hemdenstoffe, Decken und Schlafsäcke nähen.
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Nadel: Die ESA verwendet eine Nähmaschinen-Nadel. Im Gegensatz zu Handnähnadeln befindet sich das Öhr bei einer Maschinennadel am spitzen Ende.
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Faden: Dieses Werkzeug ist am besten für Maschinengarn geeignet. Der mitgelieferte Faden ist ein strapazierfähiges Tex 70 Nylongarn.
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Spule: In der ESA ist eine Metallspule (A-Style / Klasse 15) enthalten, die den Faden hält. Andere Spulentypen sind nicht kompatibel.
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Das ESA hat einen hohlen Körper, um zusätzliche Nadeln aufzubewahren und die aktive Nadel bei Nichtgebrauch unterzubringen:
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Drehe die Nadelbasis heraus.
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Drehe die Nadelbasis um, sodass die Nadel in den Körper der Ahle zeigt.
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Schraube die Nadelbasis wieder auf den Körper.
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Wenn ein Fadenende übersteht, wickle es vollständig in den Spulenschlitz zurück oder wickle es zwischen den Körper und die Nadelbasis.
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Drehe die Nadelbasis vom ESA heraus.
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Drehe die Nadelbasis um und schraube die Nadelkappe ab.
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Entnimm eine der enthaltenen Nadeln aus dem Gehäuse.
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Halte die Nadel aufrecht auf einer Arbeitsfläche und setze die Nadelkappe vorsichtig auf die Nadel.
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Drücke die Nadelkappe auf den Nadelschaft, bis die Nadel fest in der Nadelkappe sitzt.
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Schraube die Nadelkappe mit der Nadel auf die Nadelbasis.
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Drehe die Nadelkappe von der Nadelbasis des ESA heraus und ziehe die Nadel unten aus der Nadelkappe heraus.
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Falls die Nadel nach dem Entfernen der Kappe nicht locker sitzt, halte nur die Nadelkappe fest und drücke die Nadelspitze auf einer weichen Unterlage nach unten, um sie durch die Kappe zu drücken.
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Entnimm eine neue Nadel aus dem Ahlenkörper.
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Setze die neue Nadel von der Rückseite der Nadelkappe ein. Drücke den Nadelschaft fest hinein, bis er festsitzt. Schraube die Nadelkappe mit der Nadel auf die Nadelbasis.
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Die ESA wird mit 40 Metern Tex-70-Nylongarn geliefert, das bereits auf der Metallspule aufgewickelt ist. Du kannst das Garn mit einer Nähmaschine oder einem Spuler neu aufwickeln.
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Drehe die untere Kappe vom Ahlenkörper heraus.
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Lege die Spule so in den Ahlenkörper in den Raum unter der unteren Kappe, dass sie sich im Uhrzeigersinn dreht, wenn am Faden gezogen wird.
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Fädle das Fadenende durch den Spulenschlitz.
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Schraube die untere Kappe wieder auf den Ahlenkörper.
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Prüfe, ob die Spule richtig eingesetzt ist, indem du langsam am Faden ziehst. Falls sich die untere Kappe dabei herausdreht, wende die Spule.
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Nimm die Nadelbasis ab und fädle den Faden, der aus dem Spulenschlitz kommt, in die Fadenführung ein.
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Ziehe den Faden in den Ahlenkörper und fädle ihn anschließend durch den Schlitz oberhalb der Fadenführung wieder aus.
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Schraube die Nadelbasis wieder auf den Ahlenkörper.
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Für ein optimales Ergebnis sollte der Nadelschaft zur Fadenführung zeigen. (Die Einkerbung an der Nadel sollte von der Fadenführung wegzeigen.)
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Fädle den Faden durch die flache Seite der Nadel, sodass er auf der Seite mit der Einkerbung herauskommt.
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Ziehe den Faden durch und lasse ein Ende übrig, das der Länge des Schadens plus 50 mm (2 Zoll) zum Verknoten entspricht.
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Im nächsten Schritt findest du ein Video zu diesem Vorgang.
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Dieses Video zeigt, wie du die Nähnadel einfädelst, wie im vorherigen Schritt beschrieben.
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Suche die schadhafte Stelle.
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Prüfe, ob sich eine Naht gelöst hat oder ob auch der Stoff beschädigt ist.
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Drehe das Teil auf links, um besser an den beschädigten Bereich zu gelangen.
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Geplatzte Naht: Diese Anleitung beschreibt, wie du eine kurze, gerade geplatzte Naht ohne Stoffverlust mithilfe der Expedition-Ahle reparieren kannst.
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Riss ohne Stoffverlust: Prüfe, ob die Risskanten zusammengeführt werden können, um den Riss wieder zu vernähen. Siehe auch: Überwendliche Stiche bei einem Riss.
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Riss mit Stoffverlust: Bei erheblichem Stoffverlust musst du einen Flicken anfertigen, um das Loch abzudecken.
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Prüfe vor dem Fortfahren, ob die Nadel alle Materialschichten sauber und einfach durchstechen kann.
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Stopfe losen Stoff oder loses Gurtband wieder hinein.
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Falls der Stoff oder das Gurtband ausgefranst ist, sänge die Kante vorsichtig mit einem Feuerzeug ab, um weiteres Ausfransen zu verhindern.
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Sichere den Bereich mit Foldback-Klammern.
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Beginne an der weniger sichtbaren Seite des Gegenstands und stich mit der Nadel vollständig durch alle Lagen.
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Ziehe das Fadenende auf die Vorderseite, während die Nadel noch eingestochen ist.
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Ziehe die Nadel heraus und lass das Fadenende im Stoff.
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Stich die Nadel etwa 6 mm (1/4 Zoll) oder weniger vom ersten Loch entfernt wieder in den Stoff ein. Lass die Nadel eingestochen.
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Führe das Fadenende durch die Schlaufe, die durch die eingestochene Nadel entsteht.
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Ziehe den überstehenden Faden straff, bis er fest sitzt und der Stoff flach aufliegt.
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Ziehe die Nadel wieder heraus. Halte das Ende straff und achte darauf, dass es sich nicht mit der Nadel zur Rückseite des Stoffs bewegt.
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Wiederhole diesen Vorgang entlang der gesamten Stichlinie.
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Reguliere die Fadenspannung (wie leicht der Faden aus der ESA austritt), indem du die Bodenkappe festziehst oder löst.
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Alternativ kannst du die ESA wie einen Stift halten und den Faden unter deinem Daumen führen, um die Spannung zu kontrollieren.
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Beginne mit einem Standardstich. Führe die Nadel am Ende der Naht ein und mache einen Sicherungsstich, indem du das Fadenende durch die Schlaufe des Oberfadens ziehst.
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Ziehe die Nadel wieder heraus und führe das Fadenende mit ihr durch, sodass auf der Rückseite eine Schlaufe entsteht.
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Ziehe an dieser Schlaufe, bis das verbleibende Fadenende auf der Rückseite des Stoffes liegt.
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Schneide den Faden, der aus der Ahle kommt, ab und lass etwa 50 mm Fadenende zum Verknoten übrig.
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Verknote die beiden Fadenenden mit einem Kreuzknoten und achte darauf, dass dieser so nah wie möglich am Stoff sitzt.
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Schneide den überschüssigen Faden am Knoten ab.
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Ziehe vorsichtig an der reparierten Naht, um zu prüfen, ob die Stiche fest und sicher sind.
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Zuge bei der abgebildeten Reparatur an der Trageschlaufe, die in die Naht eingenäht wurde, um sicherzustellen, dass sie Gewicht aushält. Die Stiche sollten fest halten und die Schlaufe sollte sicher befestigt bleiben.
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Stich nicht ausgerichtet: Wenn deine Naht nicht mit der ursprünglichen Linie übereinstimmt, sich aber fest anfühlt, kannst du eine weitere Nahtlinie an der richtigen Stelle setzen. Es ist nicht nötig, die erste Nahtreihe zu entfernen.
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Schwer zu durchstechen: Wenn das Material dick und schwer mit der Nadel zu durchstechen ist, versuche, die Nadel mit einer Drehbewegung einzuführen. Das kann ihr helfen, leichter durch alle Schichten zu gleiten.
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Nadelbruch: Wenn die Nadel bricht, stoppe sofort und entferne alle abgebrochenen Teile aus dem Stoff und der Ahle. Dies kann passieren, wenn (1) das Material zu dick für die Nadelgröße ist, (2) das Material zu dick für das Gerät ist oder (3) die Nadel stumpf ist.
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Ungleichmäßige Fadenspannung: Wenn die Stiche locker oder ungleichmäßig sind, ziehe nach jedem Stich vorsichtig an beiden Fadenenden, um sie auszugleichen. Eine gleichmäßige Spannung ist entscheidend – korrigiere diese während der Arbeit, anstatt erst am Ende der Nahtlinie.
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