Arbeitsspeicher
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Mein Laptop geht nicht an, nur die LED blinkt |
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Warum verbindet sich mein HP-Laptop nicht mit dem WLAN? |
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cmos Battery austauschen hp 8470p |
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2 Antworten 1 Punkte |
Kein Bild nach BIOS Update |
Ersatzteile
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Werkzeuge
Es werden ein paar gängige Werkzeuge verwendet, um an diesem Gerät zu arbeiten. Du wirst nicht jedes Werkzeug für jeden Schritt benötigen.
Hintergrund
Ein Laptop ist ein tragbarer Computer, den man auch unterwegs verwenden kann. Die meisten Laptops haben einen ähnlichen Clamshell-Formfaktor, bei dem sich im oberen Teil des Laptops das Display und im unteren Teil die Tastatur sowie ein Touchpad befinden. Die beiden Teile sind durch ein Scharnier miteinander verbunden. Auf Reisen kannst du die beiden Hälften zusammenklappen, um Bildschirm und Tastatur zu schützen.
Hersteller haben auch verschiedene andere Formfaktoren für Laptops entwickelt, die andere Funktionen als der oben beschriebene „traditionelle Laptop“ bieten. Herkömmliche Laptops haben normalerweise eine Bildschirmgröße von etwa 11 Zoll (28 cm) bis 17 Zoll (43 cm). Es sind jedoch auch kleinere, leichtere Laptops erhältlich, die oft als ''Subnotebooks'' oder Ultraportables bezeichnet werden. Während sich die Scharniere der meisten herkömmlichen Laptops nur bis zu einem gewissen Grad öffnen lassen, können einige Laptops – sogenannte Convertibles, Hybride oder 2-in-1-Geräte – komplett umgeklappt werden. Diese Laptops verfügen meist über einen Touchscreen, sodass du das Gerät mit den Fingern steuern kannst, wenn die Tastatur auf die Rückseite geklappt ist. Hier findest du ein informatives Vergleichsvideo zu Hybrid-Laptops von The Verge. Detachable-Laptops gehen noch einen Schritt weiter: Bei ihnen lässt sich die Tastatur komplett abnehmen. Einige bemerkenswerte frühe Beispiele sind das Surface Pro und das Surface Book, die du in dieser Demo von Fstoppers sehen kannst.
Laptops unterscheiden sich von Desktop-Computern, die in der Regel an einem festen Ort zu Hause oder im Büro stehen. Im Vergleich zu diesen größeren Computern verbrauchen Laptops im Allgemeinen weniger Strom, bieten aber auch weniger Leistung, da sie Wärme nicht so gut ableiten können. Einige Laptops lassen sich aufrüsten und reparieren. Bei Desktop-Computern ist das jedoch meist einfacher, da Ersatzteile weit verbreitet und leichter austauschbar sind.
Zu den am häufigsten ausgetauschten PC-Laptop-Komponenten gehören der Akku, das Display, das Motherboard und die Lüfter.
Identifizierung
Den Hersteller eines Laptops kannst du normalerweise anhand des Logos auf der Außenseite erkennen. Es befindet sich meist auf der Rückseite des Displays, unterhalb des Displays oder auf der Unterseite des Geräts. Der genaue Modellname ist normalerweise auf der Unterseite des Laptops direkt auf das Gehäuse oder auf ein Etikett gedruckt. Falls du ihn dort nicht findest, ist häufig eine Seriennummer oder Service-Tag-Nummer angegeben. Suche online nach der Support- oder Garantieprüfungsseite des jeweiligen Herstellers und gib dort die Seriennummer ein, um weitere Informationen zu deinem Gerät zu erhalten.
Fehlerdiagnose
Eine Erklärung der Funktionen der einzelnen Computerteile findest du weiter unten im Abschnitt „So funktioniert ein Laptop“.
Der Laptop lässt sich nicht einschalten
Manchmal ist der Laptop komplett tot. Manchmal steckt aber auch nur ein einfaches Problem dahinter. Die folgenden Schritte helfen dir bei der Fehlersuche. Diese Seite von Laptop Repair 101 enthält weitere Tipps.
- Das Erste, was du prüfen solltest, ist der Akku. Funktioniert der Laptop normal, wenn er mit einem zuverlässigen Ladegerät an eine Steckdose angeschlossen ist? Wenn ja, ist wahrscheinlich der Akku deines Laptops defekt. Hier bei iFixit oder anderswo findest du Anleitungen zum Austausch des Akkus, falls noch niemand eine erstellt hat – vielleicht kannst du ja deine eigene Anleitung erstellen. Stelle sicher, dass das verwendete Netzteil mit deinem Computer kompatibel ist und genügend Leistung für dein Modell liefert. Du möchtest schließlich nicht wegen einer Reparatur in eine Werkstatt gehen, nur um dort zu erfahren, dass du das falsche Ladegerät benutzt hast – ich spreche da aus Erfahrung. Tipp: Gib dem Laptop nach dem Anschließen etwas Zeit, bevor du versuchst, ihn einzuschalten.
- Zeigt der Laptop irgendwelche Lebenszeichen? Dazu gehören sich drehende Lüfter, blinkende LEDs oder Pieptöne. Solche Pieptöne oder Blinksignale weisen oft auf ein bestimmtes Problem hin, das du beheben kannst. Zum Beispiel deuten zwei Pieptöne beim Starten eines Dell-Laptops im Allgemeinen auf ein Problem mit dem RAM hin.
- Prüfe, ob ein Problem mit dem Display vorliegt. Man kann leicht glauben, dass der Laptop nicht funktioniert, obwohl eigentlich nur das Display betroffen ist. Wenn sich der Bildschirm nicht einschaltet, leuchte mit einer Taschenlampe darauf und achte darauf, ob schwache Bilder zu erkennen sind. Wenn du dunkle Bilder sehen kannst, ist wahrscheinlich die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms defekt und du musst das Display austauschen. Dieses Video von Adrian Black zeigt diesen Schritt zur Fehlerdiagnose an einem Fernsehbildschirm. Stelle außerdem sicher, dass du die Helligkeit nicht ganz heruntergedreht hast. Ups!
- Kommst du ins BIOS? Das BIOS ist die grundlegende Firmware, die beim Starten deines Computers ausgeführt wird. Oft kannst du beim Einschalten des Laptops das BIOS-Setup aufrufen, indem du die F2-, F10- oder Entf-Taste auf deiner Tastatur gedrückt hältst. In diesem Artikel von Tom’s Hardware findest du eine ausführlichere Liste der Tasten, mit denen du bei verschiedenen Laptop-Marken das BIOS aufrufen kannst. Wenn du auf das BIOS zugreifen kannst, aber bei einem normalen Start – also ohne eine BIOS-Taste zu drücken – nicht weiterkommst, funktioniert dein Laptop wahrscheinlich grundsätzlich, aber es gibt ein Problem mit dem Betriebssystem. Sieh dir die Windows-Starthilfe von Microsoft an, wenn Windows nicht startet. Bei Problemen mit Linux beziehungsweise Ubuntu findest du im Ubuntuusers-Wiki zum Bootvorgang weitere Hinweise.
Wenn keiner dieser Schritte funktioniert, musst du möglicherweise das Motherboard austauschen oder das Gerät in eine Reparaturwerkstatt bringen, die sich um das Problem mit dem Motherboard kümmern kann. Wenn der Laptop über eine separate Netzanschlussplatine verfügt, die über ein Kabel mit dem Motherboard verbunden ist, kannst du versuchen, zuerst dieses Teil auszutauschen. Manchmal funktioniert das Motherboard einwandfrei, erhält aber wegen eines defekten Stromanschlusses keinen Strom.
Die allgemeine Faustregel bei der Fehlerdiagnose lautet: Schließe zunächst alle anderen möglichen Ursachen aus, bevor du dich entscheidest, das Motherboard auszutauschen oder zu reparieren. Schließlich gehört es zu den teuersten Komponenten eines Laptops.
Das Display hat tote Pixel
Tote Pixel auf einem Laptop-Bildschirm sehen wie Punkte aus, die ihre Farbe nicht ändern, egal was sie eigentlich anzeigen sollten. Meist bleiben sie vollständig weiß, schwarz, rot, grün oder blau. Manchmal kann man diese Bildschirm-Pickel einfach ignorieren – ich habe im Moment selbst drei davon auf meinem Display –, aber eine größere Ansammlung kann extrem störend sein. Mit dieser Webseite zum Prüfen auf tote Pixel kannst du einen festsitzenden Pixel finden.
Diese WikiHow-Anleitung beschreibt einige Methoden, mit denen sich ein festsitzender Pixel möglicherweise wiederbeleben lässt. Dazu gehören die Anzeige schnell wechselnder Farben über die JScreenFix-Webseite sowie vorsichtiger Druck oder Wärme auf den betroffenen Pixelbereich. Wenn keine dieser Methoden funktioniert, kannst du das Display mithilfe einer Anleitung hier auf iFixit austauschen.
Das Gerät wird zu heiß
Wie weiter unten im Abschnitt „So funktioniert ein Laptop“ erklärt wird, erzeugt ein Computer Wärme, die er abführen MUSS. Wenn dein Computer heiß wird, ist das also nicht automatisch schlimm. Entscheidend ist die CPU-Temperatur. Nähert sie sich etwa 100 Grad Celsius, schaltet sich der Computer in der Regel automatisch ab, um sich selbst zu schützen. Unter Windows kannst du die CPU-Temperatur mit einem Tool wie RealTemp überwachen, unter Linux mit dem Terminal-Befehl „sensors“.
Der Prozessor kann sehr heiß werden, wenn Kühlkörper oder Lüfter mit Staub zugesetzt sind. Die beste Lösung besteht darin, den Computer zu öffnen und etwas Druckluft in den Lüfter zu blasen, um den Staub zu lösen, der sich über Jahre hinweg angesammelt hat. Alternativ kannst du ein fusselfreies Tuch oder eine antistatische Bürste verwenden. Auf der iFixit-Seite zum Reinigen eines Computersystems findest du weitere Informationen zum Umgang mit Druckluft und zur Reinigung von Lüftern und Kühlkörpern.
Die Akkulaufzeit ist zu kurz
Möglicherweise brauchst du einen neuen Akku. Sieh dir die Anleitungen zum Akku-Austausch hier auf iFixit oder anderswo im Internet an, um herauszufinden, wie du den Akku deines Laptops ausbaust.
Vielleicht führst du aber auch besonders rechenintensive Software auf deinem Laptop aus, beispielsweise ein Spiel, ein Videobearbeitungsprogramm oder eine Simulationssoftware. Solche Anwendungen können den Akku sehr schnell entladen. Die aktuelle Maximalkapazität deines Akkus kannst du mit seiner ursprünglichen Kapazität vergleichen. Unter Windows geht das mit dem Befehl „powercfg“ (Anleitung hier), unter Linux mit dem Befehl „acpi“ (Anleitung hier).
So funktioniert ein Laptop
Computer sind keine Zauberei – auch wenn das, was sie leisten, manchmal ziemlich magisch wirkt. Wenn du dich mit Computertechnik bereits gut auskennst, kannst du diesen Abschnitt überspringen. Für alle anderen können die folgenden Informationen bei den oben beschriebenen Schritten zur Fehlerdiagnose und Reparatur hilfreich sein. Viele dieser Themen werden auf HowStuffWorks noch ausführlicher erklärt.
Display
Fangen wir außen am Laptop an. Das Display besteht aus einer Reihe von Pixeln, die jeweils einzeln ihre Farbe ändern können. Die Auflösung des Bildschirms wird anhand der Anzahl der Pixel in Breite und Höhe des Displays angegeben, zum Beispiel 1920 × 1080 Pixel. Mit wenigen Ausnahmen erzeugen die Pixel eines Displays selbst kein Licht. Stattdessen verändern sie die Farbe des Lichts, das von einer Hintergrundbeleuchtung hinter den Pixeln ausgestrahlt wird. Fällt eine dieser Komponenten aus, muss häufig die gesamte Displayeinheit ausgetauscht werden.
CPU
Im Inneren des Laptops fungiert die CPU – manchmal einfach „Prozessor“ genannt – als Gehirn des Computers. Sie führt den Code aus, aus dem die Programme bestehen, die du täglich verwendest. Dabei erzeugt die CPU Wärme, die irgendwie abgeführt werden muss. Andernfalls überhitzt der Computer und schaltet sich ab. Viele Laptops haben einen Kühlkörper, der die Wärme von der CPU aufnimmt, und einen Lüfter, der kühle Luft über den Kühlkörper bewegt und die warme Luft aus der Rückseite oder Seite des Geräts befördert. Wenn du den Kühlkörper entfernst, MUSST du neue Wärmeleitpaste auf die CPU auftragen, um eine ausreichende Wärmeübertragung sicherzustellen.
Motherboard
Während die CPU als Gehirn des Laptops fungiert, ist das Motherboard sein Nervensystem. Das Motherboard ist eine dünne Platine, die einen großen Teil des Platzes im Computer einnimmt und in der Regel dessen größte Platine ist. Es besteht aus glasfaserverstärktem Material mit winzigen eingebetteten Kupferleitungen. Diese Leitungen, meist „Leiterbahnen“ genannt, ermöglichen es der CPU, mit anderen Komponenten des Computers wie RAM und Speicher zu kommunizieren. Einige ältere und dickere Laptops verfügen über einen CPU-Sockel, der einen Austausch des Prozessors ermöglicht. Bei vielen modernen Geräten ist die CPU jedoch mit dem Motherboard verlötet und kann nicht einzeln ausgetauscht werden.
RAM
Bevor Code ausgeführt wird, befindet er sich an einem temporären Speicherort, dem RAM. RAM-Komponenten sind entweder direkt auf das Motherboard gelötet – was Reparaturfans eher traurig macht – oder in einen Steckplatz auf dem Motherboard eingesetzt – was Reparaturfans glücklich macht. Im zweiten Fall kannst du defekten RAM austauschen oder deinem Computer zusätzlichen Arbeitsspeicher spendieren. Auf das Motherboard gelöteter RAM lässt sich dagegen nicht ohne Weiteres reparieren oder austauschen. Diese Frage auf Quora erklärt, warum mehr RAM nicht automatisch bedeutet, dass dein Computer schneller wird.
Speicher
Die meisten Programme und Dateien werden auf einer HDD (Hard Disk Drive, Festplatte) oder einer SSD (Solid State Drive) gespeichert. Beide sind nichtflüchtige Speicher. Das bedeutet, dass die darauf gespeicherten Daten auch erhalten bleiben, wenn das Gerät nicht mit Strom versorgt wird.
Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass eine HDD ein mechanisches Laufwerk mit beweglichen Teilen ist. Im Inneren drehen sich Magnetscheiben mit hoher Geschwindigkeit, während ein Schreib-/Lesekopf die darauf gespeicherten Daten liest und schreibt. HDDs sind in der Regel dicker als SSDs und anfälliger für dauerhafte physische Schäden durch Stürze, Stöße oder starke Magnetfelder. Sie werden aber weiterhin häufig eingesetzt, wenn große Datenmengen möglichst günstig gespeichert werden sollen.
SSDs kommen dagegen in den meisten modernen Laptops und Desktop-Computern zum Einsatz. Sie sind meist deutlich kleiner als herkömmliche HDDs und bieten wesentlich höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Da SSDs Flash-Speicher verwenden, enthalten sie keine beweglichen Teile. Daten können dadurch sehr schnell abgerufen werden, was unter anderem für kürzere Startzeiten und schnellere Ladezeiten bei Spielen oder anspruchsvollen Programmen sorgt.
Daneben gibt es NVMe-SSDs, die ebenfalls SSDs sind, aber noch höhere Geschwindigkeiten ermöglichen und oft besonders kompakt sind. Bei vielen Laptops findest du beispielsweise die Bezeichnung M.2-NVMe-SSD. NVMe steht für „Non-Volatile Memory Express“. Diese Speichergeräte nutzen die PCIe-Schnittstelle des Computers und profitieren dadurch von einer höheren Bandbreite.
Akku
Die letzte Komponente, die wir uns hier ansehen, ist der Akku. Er versorgt den Laptop mit Strom, wenn das Gerät nicht an eine Steckdose angeschlossen ist. Diese Energie entsteht durch chemische Reaktionen im Inneren des Akkus. Mit der Zeit entstehen dabei unerwünschte Nebenprodukte und der Akku verschleißt. Deshalb ist ein Akku im Grunde ein Verschleißteil, das nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden muss. Einige Hersteller kleben ihre Akkus fest, was – erkennst du ein Muster? – den Austausch erschwert. Wenn du dich traust, kannst du etwas Klebstoffentferner verwenden, um diesen klebrigen Produktionstrick zu überwinden.
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