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Einleitung

Wenn du einen W123 Diesel kaufen willst, solltest du auf viele Dinge achten, z.B. : tropft es irgendwo? Sind die Stoßdämpfer in Ordnung? Gibt es Roststellen? Du wirst kaum ein Fahrzeug finden, an dem nicht etwas zu reparieren ist, lasse dich also nicht abschrecken. Dir muss klar sein, dass "Wissen ist Macht!" ganz besonders beim Kauf eines alten Wagens ist. Du musst wissen, worauf du dich einlässt, so hast du auch Spielraum für die Preisverhandlungen.

Das in dieser Anleitung gezeigte Auto ist kein Turbodiesel. Die meisten Hinweise hier beziehen sich auf Turbodiesel und Benziner. Mache dich aber mit den grundlegenden Unterschieden vertraut, bevor du auf Kauftour gehst

  1. Diese Anleitung besteht aus fünf Teilen:
    • Diese Anleitung besteht aus fünf Teilen:

    • Rundgang um den Wagen, äußerliche Begutachtung

    • Inspektion des Innenraums

    • Ein Blick unter die Motorhaube

    • Begutachtung des Wagenbodens

    • Die Anleitung enthält keine Hinweise für die Probefahrt.

  2. Rundgang um den Wagen, äußerliche Überprüfung Untersuche die Karosserie auf Dellen und Macken, Lackschäden, Roststellen usw.
    • Rundgang um den Wagen, äußerliche Überprüfung

    • Untersuche die Karosserie auf Dellen und Macken, Lackschäden, Roststellen usw.

    • Schaue auch nach, ob alle Zierblenden und Markenzeichen dran sind.

    • Frage nach, ob das Auto neu lackiert ist, und wenn ja, wie die Farbe vorher war. Schaue dann auch auf Lackierfehler, wie übersprühte Blenden oder Radkästen, auf "Orangenhaut" und nicht passende Farbstellen usw. Hier ein paar Beispiele:

    • Verblichene Farbe an schlecht lackierten Stellen

    • Hier wurde die Einfassung der Windschutzscheibe übersprüht

  3. Schaue unten an der Karosserie nach Roststellen, du musst dich dafür wahrscheinlich bücken. Achte besonders auf die Öffnungen für den Wagenheber, in nördlicherem Klima sammelt sich hier Salz an, so dass es dort schwere Rostschäden geben kann. Schaue nach Roststellen an den Innenseiten der Radkästen, besonders an der Seite, wo die Batterie sitzt. Batteriedämpfe können Rost auslösen.
    • Schaue unten an der Karosserie nach Roststellen, du musst dich dafür wahrscheinlich bücken.

    • Achte besonders auf die Öffnungen für den Wagenheber, in nördlicherem Klima sammelt sich hier Salz an, so dass es dort schwere Rostschäden geben kann.

    • Schaue nach Roststellen an den Innenseiten der Radkästen, besonders an der Seite, wo die Batterie sitzt. Batteriedämpfe können Rost auslösen.

    • Schaue auch dort nach Rost, wo die Kotflügel auf die Türen stoßen. Hier sind Abläufe für das Wasser eingebaut. Wenn diese verstopfen, bleibt das Wasser stehen und verursacht den Rost.

    • Schaue nach Rost auf den unteren Türinnenseiten, du musst eventuell die Verblendung wegschieben.

    • Öffne alle Türen. Sie sollten sanft und ruhig aufgehen. Es darf keine quietschenden, klappernden oder mahlende Geräusche geben. Achte bei dieser Tür auf das "Klack" ungefähr in der Mitte. Das Türhalteband muss gereinigt und nachgefettet werden.

    • Schließe jede Tür, sie muss mit einem soliden "Blobb" schließen.

    • Die Türen sollten nicht zugeworfen werden, um dicht zu schließen.

    • Die vorderen Türen haben Türhaltebänder mit zwei Stopppositionen. Überprüfe, ob das Halteband die Tür bei halboffener und bei ganz offener Stellung festhält.

    • Bei den hinteren Türen gibt es nur eine Halteposition. Die Haltebänder halten die Türen fest, wenn sie ganz offen stehen.

  4. Öffne den Kofferraum. Wenn das Auto eine Zentralverriegelung hat , muss es sich mit den anderen Türen öffnen, wenn das Schloss horizontal steht.
    • Öffne den Kofferraum. Wenn das Auto eine Zentralverriegelung hat , muss es sich mit den anderen Türen öffnen, wenn das Schloss horizontal steht.

    • Wenn das Schloss vertikal steht, darf sich der Kofferraum nicht mit den anderen Türen öffnen.

    • Wenn es der Besitzer zulässt, dann ziehe die Kunstsoffabdeckungen von den Vertiefungen auf jeder Seite des Kofferraums und schaue nach Roststellen. Im Bild ist die Abdeckung schon entfernt.

  5. Untersuche die Heckleuchten auf Risse.
    • Untersuche die Heckleuchten auf Risse.

    • Frage den Verkäufer, ob er für dich die Rücklichter, Bremslichter, Blinker und Rückfahrlichter betätigt.

  6. Überprüfe ob die Gummileisten auf den  Stoßfängern gut fest sitzen und nicht abhängen oder lose sind. Schaue nach, ob du Rost an den Stoßfängern oder den Anschlussstellen an der Karosserie findest.
    • Überprüfe ob die Gummileisten auf den Stoßfängern gut fest sitzen und nicht abhängen oder lose sind.

    • Schaue nach, ob du Rost an den Stoßfängern oder den Anschlussstellen an der Karosserie findest.

  7. Öffne den Tankdeckel. Dort sollte sich ein Aufkleber für den Reifendruck befinden.
    • Öffne den Tankdeckel. Dort sollte sich ein Aufkleber für den Reifendruck befinden.

    • Schaue nach, ob das Gummi um den Einfüllstutzen trocken und brüchig ist.

    • Nimm den Tankdeckel ab und kontrolliere die Dichtung.

    • Wenn das Auto eine Zentralverriegelung hat, dann bitte den Verkäufer, sie mit offener Tankklappe zu betätigen. Ein kleiner Stift sollte in die Öffnung hineinkommen, das ist das Tankdeckelschloss.

  8. Frage den Verkäufer, ob er (oder du selbst) die Motorantenne am Schalter in der Mittelkonsole betätigt. Sie sollte sich leise und leicht bewegen.
    • Frage den Verkäufer, ob er (oder du selbst) die Motorantenne am Schalter in der Mittelkonsole betätigt. Sie sollte sich leise und leicht bewegen.

    • Beobachte auch, ob die Motorantenne während der Probefahrt funktioniert. Sie sollte beim Start herausfahren und beim Abstellen wieder einfahren.

  9. Bitte den Verkäufer alle Blinker und Leuchten zu betätigen und kontrolliere an der Wagenfront, ob sie funktionieren. Schaue auch nach dem Fernlicht und den Nebelleuchten. Bei manchen Ausstattungsversionen gibt es oft Haarrisse in den durchsichtigen Kunsstoffabdeckungen der Leuchten und Blinker. Bei anderen Versionen bestehen sie aus Glas, genauso wie die Nebelleuchten. Diese sollten bis auf kleine Steinschläge  unbeschädigt sein.
    • Bitte den Verkäufer alle Blinker und Leuchten zu betätigen und kontrolliere an der Wagenfront, ob sie funktionieren. Schaue auch nach dem Fernlicht und den Nebelleuchten.

    • Bei manchen Ausstattungsversionen gibt es oft Haarrisse in den durchsichtigen Kunsstoffabdeckungen der Leuchten und Blinker.

    • Bei anderen Versionen bestehen sie aus Glas, genauso wie die Nebelleuchten. Diese sollten bis auf kleine Steinschläge unbeschädigt sein.

  10. Inspektion des Innenraums Setze dich in den Fahrersitz. Das ist der meistgenutzte Sitz, deswegen ist er auch am stärksten abgenutzt. Er sollte fest, aber komfortabel sein. Wenn er zu stark durchhängt, dann ist wahrscheinlich eine oder mehrere Federn kaputt.
    • Inspektion des Innenraums

    • Setze dich in den Fahrersitz. Das ist der meistgenutzte Sitz, deswegen ist er auch am stärksten abgenutzt. Er sollte fest, aber komfortabel sein. Wenn er zu stark durchhängt, dann ist wahrscheinlich eine oder mehrere Federn kaputt.

    • Schaue dann nach der Holzverblendung. Gibt es lose Stellen? Gibt es Risse, schlechten Lack oder fehlt sie ganz?

    • Lose Blenden können meistens leicht angeklebt werden, aber gerissene oder fehlende Blenden können teuer werden.

  11. Untersuche das Armaturenbrett auf Risse. Wenn eine Decke darüber liegt, dann hebe sie hoch, damit werden Risse üblicherweise versteckt. Untersuche das Armaturenbrett auf Risse. Wenn eine Decke darüber liegt, dann hebe sie hoch, damit werden Risse üblicherweise versteckt.
    • Untersuche das Armaturenbrett auf Risse. Wenn eine Decke darüber liegt, dann hebe sie hoch, damit werden Risse üblicherweise versteckt.

  12. Überprüfe alle Luftauslässe auf Leichtgängigkeit. Sie sollten sich leicht bewegen. Drehe am Knopf und schaue, ob sie sich öffnen und schließen. Bewege den Kombischalter auf und ab, ob die Blinker gehen. Drücke ihn weg und kontrolliere das Fernlicht. Der Schalter sollte sich stabil in jede Lage bringen lassen und dort bleiben. Ziehe ihn dann zu dir für die Lichthupe, der Schalter sollte gleich wieder in die Ruhelage zurück springen.
    • Überprüfe alle Luftauslässe auf Leichtgängigkeit. Sie sollten sich leicht bewegen. Drehe am Knopf und schaue, ob sie sich öffnen und schließen.

    • Bewege den Kombischalter auf und ab, ob die Blinker gehen. Drücke ihn weg und kontrolliere das Fernlicht. Der Schalter sollte sich stabil in jede Lage bringen lassen und dort bleiben. Ziehe ihn dann zu dir für die Lichthupe, der Schalter sollte gleich wieder in die Ruhelage zurück springen.

    • Drücke zum Hupen auf die Platte in der Mitte des Lenkrads.

  13. Wenn die Fahrertür nicht zu ist, dann schließe sie und drücke den Verriegelungsknopf. Wenn das Auto eine Zentralverriegelung hat, dann müssen sofort auch die anderen Türen verriegeln.
    • Wenn die Fahrertür nicht zu ist, dann schließe sie und drücke den Verriegelungsknopf. Wenn das Auto eine Zentralverriegelung hat, dann müssen sofort auch die anderen Türen verriegeln.

    • Ziehe den Knopf wieder hoch, dann müssen die anderen Türen wieder entriegeln.

  14. Starte jetzt den Motor. Wenn es sich um einen Diesel handelt, musst du erst vorglühen.
    • Starte jetzt den Motor.

    • Wenn es sich um einen Diesel handelt, musst du erst vorglühen.

    • Drehe den Schlüssel in die Zünd/Vorglüh Position, links von der Startposition und lasse die Glühkerzen arbeiten. Die Kontrolleuchte der Glühkerzen geht an. Je nach Außentemperatur und Glühkerzen bleibt die Leuchte für 5 bis 30 Sekunden lang an.

    • Überprüfe, ob die anderen Kontrolllampen aufleuchten.

    • Überprüfe, ob die Kraftstoffanzeige von Null an aufsteigt. Wenn der Motor nicht ungewöhnlich kalt ist, sollte er beim ersten Startversuch anspringen.

  15. Wenn der Motor läuft, lassen sich einige Ausstattungen ausprobieren.
    • Wenn der Motor läuft, lassen sich einige Ausstattungen ausprobieren.

    • Schalte als erstes die Klimaanlage ein. Wenn das Auto mit Klimaautomatik ausgestattet ist, dann lasse dir etwas Zeit für die verschiedenen Einstellungen. Drehe den Temperaturwähler von kalt bis warm und kontrolliere, ob sich die verschiedenen Klappen bewegen.

  16. Teste das Schiebedach. Öffne und schließe es ganz. Es sollte sich leicht in beide Richtungen bewegen.
    • Teste das Schiebedach. Öffne und schließe es ganz. Es sollte sich leicht in beide Richtungen bewegen.

    • Probiere das Schiebedach, wenn das Fahrzeug nicht in der Sonne stand, oder an einem richtig heißen Tag. Wenn das Schiebedach heiß ist, bewegt es sich besser, weil das Schmiermittel leichtflüssig wird.

  17. Teste die Heckscheibenheizung. Lasse sie angeschaltet und warte, bis sie von selbst wieder ausgeht.
    • Teste die Heckscheibenheizung. Lasse sie angeschaltet und warte, bis sie von selbst wieder ausgeht.

  18. Drehe den Kombischalter von dir weg, um die Wischer zu testen. Ein Klick weg von dir ist die Intervallstufe, zwei Klicks ist die Dauerstellung.
    • Drehe den Kombischalter von dir weg, um die Wischer zu testen. Ein Klick weg von dir ist die Intervallstufe, zwei Klicks ist die Dauerstellung.

    • Drücke den Kombischalter zum Lenkrad hin, um die Scheibenwaschanlage zu testen.

  19. Überprüfe das Fahrlicht. Teste alle Einstellungen, wie Standlicht, Fahrlicht und Parklicht.
    • Überprüfe das Fahrlicht. Teste alle Einstellungen, wie Standlicht, Fahrlicht und Parklicht.

  20. Überprüfe alle vier Fensterheber. Wenn sie elektrisch betrieben sind, dann achte auf weichen Lauf ohne viel Geräusch und Klappern usw.
    • Überprüfe alle vier Fensterheber. Wenn sie elektrisch betrieben sind, dann achte auf weichen Lauf ohne viel Geräusch und Klappern usw.

    • Überprüfe auch die Schalter für die Fensterheber an den hinteren Türen.

  21. Probiere die Warnblinkanlage.
    • Probiere die Warnblinkanlage.

  22. Wenn eine Vordertür geöffnet wird, muss die Innenraumbeleuchtung angehen. Wenn das nicht passiert, dann verschiebe den kleinen schwarzen Schalter an der Leuchte in verschiedene Stellungen, um festzustellen, ob die Glühlampe kaputt ist oder der Türkontaktschalter.
    • Wenn eine Vordertür geöffnet wird, muss die Innenraumbeleuchtung angehen. Wenn das nicht passiert, dann verschiebe den kleinen schwarzen Schalter an der Leuchte in verschiedene Stellungen, um festzustellen, ob die Glühlampe kaputt ist oder der Türkontaktschalter.

  23. Überprüfe alle Türöffner. Sie sollten fest sitzen, ohne viel Spiel nach oben und unten.
    • Überprüfe alle Türöffner. Sie sollten fest sitzen, ohne viel Spiel nach oben und unten.

  24. Überprüfe, ob die Uhr läuft. Bei jüngeren Modellen, als dem hier gezeigten, ist die Uhr kleiner und unter den Drehzahlmesser gewandert.
    • Überprüfe, ob die Uhr läuft. Bei jüngeren Modellen, als dem hier gezeigten, ist die Uhr kleiner und unter den Drehzahlmesser gewandert.

  25. Öffne jetzt die Motorhaube. Ziehe den Hebel unter dem Armaturenbrett heraus, bis die Haube ein paar Zentimeter aufspringt. Gehe dann vor das Auto und finde den Zug für den Fanghaken der Motorhaube. Ziehe ihn zu dir und hebe gleichzeitig die Haube hoch.
    • Öffne jetzt die Motorhaube. Ziehe den Hebel unter dem Armaturenbrett heraus, bis die Haube ein paar Zentimeter aufspringt.

    • Gehe dann vor das Auto und finde den Zug für den Fanghaken der Motorhaube. Ziehe ihn zu dir und hebe gleichzeitig die Haube hoch.

  26. Ein Blick unter die Motorhaube Kontrolliere die Batterieanschlüsse auf Korrosion.
    • Ein Blick unter die Motorhaube

    • Kontrolliere die Batterieanschlüsse auf Korrosion.

    • Überprüfe die Umgebung der Batterie auf Roststellen. Wenn du welche findest, dann Frage, ob du die Batterie ganz ausbauen darfst. Wenn das Blech darunter verrostet ist, ist wahrscheinlich auch der Radkasten darunter rostig. Du musst den Radkasten später von unten in Augenschein nehmen.

    • Schaue dir die Schläuche und Leitungen in der Nähe der Batterie an, ob sie von den Batteriedämpfen beschädigt sind. Bei diesem Fahrzeug hat jemand eine Art von schwarzer Pampe über die Leitungen gesprüht, vielleicht um diese vor den Batteriedämpfen zu schützen.

  27. Denke dran, ein Multimeter mitzubringen. Du kannst damit die Batterie und die Lichtmaschine überprüfen.
  28. Überprüfe den Ventildeckels um die Einfüllöffnung auf Ölflecke.
    • Überprüfe den Ventildeckels um die Einfüllöffnung auf Ölflecke.

    • Überprüfe die Umgebung um den Schlauch der Kurbelgehäuseentlüftung auf Ölflecke und ob der Schlauch gerissen oder beschädigt ist.

    • Untersuche die Dichtung an der Unterkante des Ventildeckels auf Undichtigkeiten

  29. Entferne den Öldeckel bei laufenden Motor und führe einen Test auf Kompressionsverlust der Zylinder durch.
  30. Untersuche die Einspritzdüsen auf Undichtigkeiten, diese können kommen von
    • Untersuche die Einspritzdüsen auf Undichtigkeiten, diese können kommen von

    • den metallenen Treibstoffleitungen...

    • den Einspritzdüsen selbst...

    • oder den elastischen Treibstoffrückleitungen.

    • Überprüfe die Rückleitungen auf Brüche, Feuchtigkeit, abgenutzte Stellen, usw.

  31. Untersuche die Ölkühlerleitungen und Anschlüsse auf feuchte oder beschädigte Stellen unter dem Riemen für die Servolenkung, der direkt über der oberen Leitung verläuft.
    • Untersuche die Ölkühlerleitungen und Anschlüsse auf feuchte oder beschädigte Stellen unter dem Riemen für die Servolenkung, der direkt über der oberen Leitung verläuft.

  32. Untersuche den Bremsflüssigkeitsbehälter und den Hauptbremszylinder auf Undichtigkeiten.
    • Untersuche den Bremsflüssigkeitsbehälter und den Hauptbremszylinder auf Undichtigkeiten.

    • Entferne den Deckel und inspizieren die Flüssigkeit. Sie sollte klar und sauber sein, nicht dunkel und schmutzig.

  33. Schaue dir das Thermostatgehäuse und das kurze Schlauchstück darunter an. Es sollten keine Lecks, so wie im Bild gezeigt, daran zu finden sein.
    • Schaue dir das Thermostatgehäuse und das kurze Schlauchstück darunter an. Es sollten keine Lecks, so wie im Bild gezeigt, daran zu finden sein.

  34. Überprüfe die Dichtung am Deckel des  Ölfiltergehäuses auf Undichtigkeiten, auch die Leitungen zum Ölkühler und die Dichtung am Motorblock.
    • Überprüfe die Dichtung am Deckel des Ölfiltergehäuses auf Undichtigkeiten, auch die Leitungen zum Ölkühler und die Dichtung am Motorblock.

  35. Überprüfe das Kraftstofffiltergehäuse auf Kraftstofflecks.
    • Überprüfe das Kraftstofffiltergehäuse auf Kraftstofflecks.

  36. Überprüfe die diversen Kraftstoffleitungen zur Einspritzpumpe und zum Kraftstofffiltergehäuse auf Lecks.
    • Überprüfe die diversen Kraftstoffleitungen zur Einspritzpumpe und zum Kraftstofffiltergehäuse auf Lecks.

    • Überprüfe die Kraftstoffvorpumpe auf Lecks.

    • Schaue dir den Zustand des Kraftstoffs im durchsichtigen Vorfilter an.

  37. Überprüfe die Antriebsriemen der Servolenkung, Wasserpumpe/Lichtmaschine und - falls vorhanden - des Klimakompressors auf Risse, Abnutzung und strammen Sitz.
    • Überprüfe die Antriebsriemen der Servolenkung, Wasserpumpe/Lichtmaschine und - falls vorhanden - des Klimakompressors auf Risse, Abnutzung und strammen Sitz.

  38. Schaue, ob der Deckel auf dem Vorratsbehälter der Servolenkflüssigkeit dicht ist.
    • Schaue, ob der Deckel auf dem Vorratsbehälter der Servolenkflüssigkeit dicht ist.

    • Schaue, ob die Leitungen der Servolenkflüssigkeit dicht sind.

    • Verfolge die Leitungen bis zum Lenkgetriebe und untersuche auch dieses.

  39. Öffne den Deckel am Vorratsbehälter der Servolenkflüssigkeit. Überprüfe den Flüssigkeitszustand und -spiegel.
    • Öffne den Deckel am Vorratsbehälter der Servolenkflüssigkeit.

    • Überprüfe den Flüssigkeitszustand und -spiegel.

    • Die Flüssigkeit kann rot, gelb oder klar sein, je nachdem, welche eingefüllt wurde. In jedem Fall darf sie nicht eingetrübt sein..

    • Bei diesem Fahrzeug war sehr alte und schmutzige rote ATF-Flüssigkeit drin, die schon zäh geworden war. Die Servopumpe ächzte und war schwer zu bewegen.

    • Die hier gezeigte Pumpe ist mit schöner klarer Servolenkflüssigkeit aufgefüllt und arbeitete deswegen weich und leise.

  40. Untersuche den oberen Schlauch am Kühler auf Undichtigkeiten am Kühler und am Thermostatgehäuse, auch auf Risse und Bruchstellen.
    • Untersuche den oberen Schlauch am Kühler auf Undichtigkeiten am Kühler und am Thermostatgehäuse, auch auf Risse und Bruchstellen.

    • Untersuche den Kühler auf Risse.

  41. Untersuche die verschiedenen Heizungsschläuche auf Undichtigkeiten, Risse und Bruchstellen.
    • Untersuche die verschiedenen Heizungsschläuche auf Undichtigkeiten, Risse und Bruchstellen.

  42. Finde den Deckel am Sicherungskasten. Die Knöpfe werden einfach mit der Hand abgeschraubt.
    • Finde den Deckel am Sicherungskasten.

    • Die Knöpfe werden einfach mit der Hand abgeschraubt.

  43. Entferne den Deckel am Sicherungskasten und prüfe, ob die Sicherungen durchgebrannt sind oder Anzeichen von Korrosion zeigen. Überprüfe, ob die richtigen Sicherungen an den richtigen Stellen sitzen. Du findest eine Übersicht auf der Rückseite des Deckels. Schaue ob Aluminiumsicherungen dabei sind. Bei diesen Autos sollten nur Kupfersicherungen verwendet werden.
    • Entferne den Deckel am Sicherungskasten und prüfe, ob die Sicherungen durchgebrannt sind oder Anzeichen von Korrosion zeigen.

    • Überprüfe, ob die richtigen Sicherungen an den richtigen Stellen sitzen. Du findest eine Übersicht auf der Rückseite des Deckels.

    • Schaue ob Aluminiumsicherungen dabei sind. Bei diesen Autos sollten nur Kupfersicherungen verwendet werden.

  44. Inspektion des Wagenbodens
    • Inspektion des Wagenbodens

    • Hebe das Fahrzeug, wie hier gezeigt, mit dem Wagenheber sicher hoch. Natürlich benötigst du das Einverständnis des Verkäufers, noch besser seine Hilfe.

    • Beginne vorne am Fahrzeug, direkt unter dem Kühler und schaue nach den beiden Kühlschläuchen. Hier ist die neuere Version mit der Spiralumhüllung zu sehen. Sie werden dadurch vor Schmutz und dem Antriebsriemen der Klimaanlage geschützt.

    • Untersuche die Leitungen auf Undichtigkeiten, wenn es noch die ältere Version ist auf Risse, Schnitte usw.

  45. Wirf einen zweiten Blick auf die Motorträger von unten her auf die Motoraufhängung. Kontrolliere, ob sie den Motor noch gut befestigen und vom Hilfsrahmen fernhalten und dass sie nicht verrottet oder beschädigt sind.
    • Wirf einen zweiten Blick auf die Motorträger von unten her auf die Motoraufhängung. Kontrolliere, ob sie den Motor noch gut befestigen und vom Hilfsrahmen fernhalten und dass sie nicht verrottet oder beschädigt sind.

  46. Untersuche die Spurstangenenden auf gerissene oder gesplitterte Dichtmanschetten. Hier sind die beiden äußeren Enden zu sehen. Die inneren Enden befinden sich auf der anderen Seite der Spurstangen. Untersuche die Spurstangenenden auf gerissene oder gesplitterte Dichtmanschetten. Hier sind die beiden äußeren Enden zu sehen. Die inneren Enden befinden sich auf der anderen Seite der Spurstangen.
    • Untersuche die Spurstangenenden auf gerissene oder gesplitterte Dichtmanschetten. Hier sind die beiden äußeren Enden zu sehen. Die inneren Enden befinden sich auf der anderen Seite der Spurstangen.

  47. Untersuche die Kugelköpfe auf Risse und ob die Manschetten gerissen sind.
    • Untersuche die Kugelköpfe auf Risse und ob die Manschetten gerissen sind.

  48. Überprüfe alle anderen Dichtmanschetten und Dämpferelemente aus Gummi an der Lenkung und Federung auf Risse, brüchige Stellen usw. Überprüfe alle anderen Dichtmanschetten und Dämpferelemente aus Gummi an der Lenkung und Federung auf Risse, brüchige Stellen usw. Überprüfe alle anderen Dichtmanschetten und Dämpferelemente aus Gummi an der Lenkung und Federung auf Risse, brüchige Stellen usw.
    • Überprüfe alle anderen Dichtmanschetten und Dämpferelemente aus Gummi an der Lenkung und Federung auf Risse, brüchige Stellen usw.

  49. Überprüfe den unteren Kühlflüssigkeitsschlauch auf Risse, Verhärtungen usw.
    • Überprüfe den unteren Kühlflüssigkeitsschlauch auf Risse, Verhärtungen usw.

  50. Untersuche das Lenkgetriebe auf Undichtigkeiten.
    • Untersuche das Lenkgetriebe auf Undichtigkeiten.

    • Untersuche die Lenkungskupplung auf Schäden.

  51. Überprüfe die vordere Flexscheibe auf Risse. Auch der kleinste Riss ist zu groß und die Scheibe muss ausgetauscht werden.
    • Überprüfe die vordere Flexscheibe auf Risse. Auch der kleinste Riss ist zu groß und die Scheibe muss ausgetauscht werden.

  52. Überprüfe die Getriebeaufhängung auf Beschädigungen. Sie befindet sich im Querträger direkt hinter der vorderen Flexscheibe. Du musst deinen Hals nach oben strecken, um sie zu sehen
    • Überprüfe die Getriebeaufhängung auf Beschädigungen. Sie befindet sich im Querträger direkt hinter der vorderen Flexscheibe. Du musst deinen Hals nach oben strecken, um sie zu sehen

  53. Überprüfe die hintere Flexscheibe auf Abnutzung und Risse.
    • Überprüfe die hintere Flexscheibe auf Abnutzung und Risse.

  54. Überprüfe die inneren und äußeren Achsmanschetten. Hier ist zu sehen: Eine gute Achsmanschette
    • Überprüfe die inneren und äußeren Achsmanschetten. Hier ist zu sehen:

    • Eine gute Achsmanschette

    • Eine schlechte Achsmanschette, die in nächster Zeit aufreißen wird

  55. Überprüfe die Kraftstoffleitung aus Gummi im Wagenheck auf Undichtigkeiten. Überprüfe die beiden kurzen Kraftstoffleitungen aus Gummi im Wagenheck auf Undichtigkeiten.
    • Überprüfe die Kraftstoffleitung aus Gummi im Wagenheck auf Undichtigkeiten.

    • Überprüfe die beiden kurzen Kraftstoffleitungen aus Gummi im Wagenheck auf Undichtigkeiten.

  56. Überprüfe die hintere Aufhängung des Differentials auf Risse, brüchige Stellen usw.
    • Überprüfe die hintere Aufhängung des Differentials auf Risse, brüchige Stellen usw.

  57. Untersuche die Aufhängungen des Hilfsrahmens auf Abnutzung. Dieser hier ist kaputt. Untersuche die Aufhängungen des Hilfsrahmens auf Abnutzung. Dieser hier ist kaputt.
    • Untersuche die Aufhängungen des Hilfsrahmens auf Abnutzung. Dieser hier ist kaputt.

  58. Überprüfe alle vier Kotflügel auf Rost. Dieses Rostloch war im Kotflügel auf der Beifahrerseite und wurde von der Batterie verursacht. Rost kann in allen Kotflügeln aufgrund von Salzablagerungen und Korrosion entstehen.
    • Überprüfe alle vier Kotflügel auf Rost. Dieses Rostloch war im Kotflügel auf der Beifahrerseite und wurde von der Batterie verursacht. Rost kann in allen Kotflügeln aufgrund von Salzablagerungen und Korrosion entstehen.

Abschluss

Wenn du mit der Inspektion fertig bist, dann bist du bereit für eine Probefahrt. Achte auf merkwürdiges Verhalten, unerwartete Geräusche usw. Danach bist du gut auf die Preisverhandlungen zum Kauf deines W123 vorbereitet.

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Besonderer Dank geht an diese Übersetzer*innen:

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Nicolas Siemsen

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6 Kommentare

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